War es kreativität, oder war es die einfache tatsache das sie noch niemals einen der Verbotenen Flüche benutzt hatte? Sie war eine tugendhafte Dame, sah man das denn etwa nicht? Hatte das Gen einer Mutter, einer Hausfrau welche durch den dreck ging ohne mit der Wimper zu zucken wenn es sein musste. Es waren doch immer die, die im Volksmund für Schwach erachtet wurden, welche von außen soweich waren, welche immer wieder überraschten und es Faustdick hinter den Ohren hatten.
Aber ein gutes hatte das ganze: Wurmschwanz würde sie gewiss nicht mehr anstarren, als würde sie nur aus einem Hübschen Gesicht und einem üppigen Busen bestehen. Ihre Beine bewegten sich wieder zum Stuhl, legten den Umhang einwenig mehr über die Lehne und ließ sich dann darauf nieder, und bemerkte eine kleine anspannung in ihrem Körper, Jetzt wo sie gänzlich die Haltung ändern musste. Hatte sie sich verspannt während sie dort stand und ihrer Idee freien Lauf gelassen hatte? Nevermind, so lies sie einmal im sitzen die Schultern Kreisen, Störte sich wenig daran und beobachtete schonwieder wie Wurmschwanz angewiesen wurde - und scheinbar niemals eine Freie Zeit hatte. Fast schon amüsant was das für ein Schoßhündchen war der sogut wie alles zumachen schien, ohne es auch nur Hinterfragen zu dürfen. "Das ist sehr zuvorkommend, Danke." Entgegnete sie Voldemort, nicht Wurmschwanz, als sie den Befehl wahrnahm was er ihr mitzubringen hatte. Nein, es war wirklich Freundlich und unter normalen Umständen sicherlich nicht selbstverständlich in diesem Haus. Vielleicht sollte sie Severus einfach einmal mit Hochgezogenen Augenbrauen mitteilen das der Albtraum dieses Hauses ein warer Gentleman war. Auf seine ganz eigene art und weise. Gewiss erschreckend, mehr als Kaltblütig, Aber mit der gewissen ahnung was Frau wohl in einem moment wollte. Und im jetztigen waren es Saubere Finger. Und es dauerte auch nicht solange, bis die Schale Wasser abgestellt wurde, und ihr das Handtuch gereicht wurde, und sie sogar Wurmschwanz ein dankendes Nicken entgegenbrachte, was er wahrscheinlich nicht mehr zu würdigen wusste. Sie nahm den blick vom Lord, sowie von allem anderen außer ihren Händen, öffnete die Knöpfe an den Handgelenken der Bluse und schlug sie um, bevor die Hände in das Wasser getaucht wurden, angenehm Kühl. Zumindest war er Schlau genug um zu wissen das Blut ambesten mit Kalten Wasser abgewaschen werden musste. Oder es war einfach zufall und es gab hier nichts anderes. Die Finger wurden gerieben, kurz der Blick zum Pergament gehoben, und dann wieder gesenkt, während sie das Handtuch mit einer Hand aufflug, und dann die Hände trocknete, die Augen kurz schloss und seinen Worten lauschte. Sie hätte es gerne gehabt wenn er irgendetwas zu dem gesagt hätte was sie getan hat. Das sie einen kleinen Schubser in die richtung hatte in welche sie sich bewegte. Aber war das Zeichen das sie immernoch unversehrt hier saß, mit ihm Sprach, und er so Höflich war nicht zeichen genug?
Erst als er ausgesprochen hatte hielt die Frau inne, öffnete die Augen wieder und fuhr sich kurz nachdenklich mit der zunge über die Lippen. "Fields hatte vor ein paar Monaten einen Unfall." Da sie jene am Spannensten fand, begann sie auch mit Jener, ehe sie ein paar Knöpfe über der Brust der Bluse öffnete, die Spitze des Handtuchs ins Wasser tunkte und sich den Hals und das Dekolleté zu begann von jeglichen Blutspritzern zu freien, und den blick nun wieder auf ihr Gegenüber zu richten. "Sie wurde von einem Werwolf gebissen, Allerdings nimmt sich Smith dessen an. Er sorgt dafür das sie immer ihren Wolfsbanntrank nimmt, ich kümmere mich nur darum das er immer genug der Zutaten des Tranks zur verfügung hat." Ja, um mehr wollte sie sich auch nicht kümmern. Weil sie sich nicht von dem Mädchen mit dne großen Blauen Kulleraugen einlullen ließ. Sie war jetzt ein Wesen welches Gewiss nicht auf eine Schule mit anständigen Kindern mehr gehörte. "Dennoch scheint sie nicht immer ganz die Kontrolle über sich zu haben, wodurch einige der Schüler direkt auf die richtige fährte geleitet wurden - Es ist meiner meinung nach eine Frage der Zeit bis sie die Schule aus freien Stücken verlässt." Es wär ein wunder wenn das Mädchen dem druck aushielt bis zu ihren Abschluss Prüfungen, welche schon normale Schüler durchdrehen ließ. Aber was konnte sie zu den anderen Schülern sagen? Kurz tupfte sie einwenig zum Nacken, bevor sie das Handtuch ordentlich falltete und Neben die Schüler auf dem Tisch ablegte, un mit flinken Fingern begann die Bluse wieder weiter zu schließen, erst über der Brust, und dann an ihrem Handgelenken. "Oafert, Dumm, ein Tier von Mann und begnadeter Quidditchspieler. Ist mit Fields angebandelt...Kowalski ist ein Metamorphmagus, nichtmal eine besonders Talentierte und die Vertrauenschülerin des Hauses und Chamberlain..." Sie sah einwenig fragend drein. Es waren namen von Schülern, die sie gerne Hinterfragt hatte. Woher er sie hatte, wofür das ganze hier gut war, und warum er sie ausgerechnet nach all diesen Oberstufen Schülern fragte. " Chamberlain ist der Ravenclawvertrauenschüler, wird von mir Persönlich mit Miss van Uylenburgh in den Lehren der Zaubrertränke Unterrichtet. Ansonsten trägt er seinen Schlips zu eng, und besitz großen Spaß daran Regelbrechern aufzulauern." Und wofür war dieses Wissen nun gut, oder testete er sie immernoch ohne das es ihr Richtig bewusst war? Sie konnte sich nicht vorstellen das ein paar von diesen Kindern ihm wirklich im Kopf herum geisterten, so ging der blick auf das Stück Pergament zwischen den Fingern. Und sie konnte nicht umhin sich innerlich über seine Fingernägel zu mukieren, aber das sollte nicht ihr Problem sein.
So lehnte sie sich erstmals zurück, an die Stuhllehne und spitzte die Lippen leicht, diesmal die neugierde offener Zeigend. Sie machte keinen Hehl aus informationen welche sie hatte oder nicht hatte - wo war das Problem ihm zu erzählen was er hören wollte? Sie war doch hier um Nützlich zusein. Und es kam ihr garnicht in den sinn, das sie auch eventuell beseitigt werden konnte nachdem sie nützliche informationen abgeliefert hatte. Sie war doch offensichtlich zu mehr zu gebrauchen! Und sie hatte auch hier nicht vor, irgendwo bei der Hierarchie neben Wurmschwanz anzufangen. Sie war jemand der sich Hocharbeiten konnte, und das ins Kürzester Zeit. Aber sie war nicht jemand der jemals von ganz unten angefangen hatte. Ja, vielleicht musste sie sich beweisen, waren die aufgaben kleiner und würden Wachsen...aber die war keine kleine Made unter seinen Fingern, welche sich einfach so zerdrücken ließ, sobald er kein interesse mehr an ihr hatte. Wie schön, das ihr das jetzt schon bewusst war, das es in ihrem Kopf verankert war was sie wollte und was nicht, wer sie war, sein wollte, und was dieses innere streben nach Macht und Erfolg in ihr auslöste. Auslöste hier zusein, und sich dieser Politik so gespreizt hinzugeben. Irgendwann würde sie es bereuen...aber das lag in ferner zukunft.
// waren ja auch fleissig Heute.