[Anwesen der Riddles] Ein altes Gästezimmer

  • Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
    or
    how to invade Hogwarts

    @Arya Dixon @Octavian Travers


    Hogwarts. Verschlossene Tore, welche das noch so dunkle Innerste vor aller Augen von außen zu verbergen wusste. Lediglich über den Weg der schaulustigen minderjährigen Besucher oder persönlich über jenes Lehrpersonal des Schlossen konnten dieser Schule Geschehnisse aus dem Innersten entlockt werden. Unterhalb der Leitung vom altbekannten Professor Dumbledore wäre es kaum verwunderlich, dass die Mauern eine schwerwiegende Herausforderung für den Einfluss der Todesser darstellen würde und der Dunkle Lord ein großes Interesse daran fand eben jenes Hindernis aus dem Weg zu räumen. Eine Aufgabe, die nun endlich an die Ohren der treuen und voller Tatendrang erfüllten Todesser getragen wurde. Gewiss keine leichte Angelegenheit, sodass sich gegenseitige Unterstützung nicht abstreiten ließ. In einer kleinen, überschaubaren Gruppe verstand sich. Untereinander waren die Schwarzmagier keineswegs eine Gruppierung, die den Pfadfindern mit ihrem Zusammenhalt und Entgegenkommen gleich käme. Konkurrenz. Das war es was mindestens den Ältesten der heutigen Runde antrieb. Bartholomew war niemals darauf erpicht sich von Jüngeren mit deutlich weniger Erfahrung in den Schatten stellen zu lassen. So war auch diese Konstellation gut gewählt. Die guten alten Bekanntschaften Miss Dixon und Mister Travers, dessen Fähigkeiten für den vom Lord höchstselbst gestellt wurde. In der Vergangenheit konnten sie beide das Vertrauen des ehemaligen Quotpotstars weitestgehend für sich gewinnen. Kaum auszudenken was der Dunkle Lord von einer Verfehlung hielt. Umso wichtiger war es fähige Todesser mit ausreichenden Verbindungen um sich zu scharen.
    Zu Gunsten des Lords und auch der hier anwesenden Schwarzmagier hatte Bartholomew bereits ein Ass im Ärmel, welches ihm nun durch seine Bemühungen und seiner noch nicht vergessenen Vergangenheit in die Hände spielte. Der griesgrämige, pummelige Zauberer hatte sich bereits auf einen alten, staubigen, aber auch viel zu harten Stuhl niedergelassen, welcher seitlich in einem kahl möbliertes Gästezimmer am Rande eines massiven Holztisches stand. Ebenfalls befanden sich noch weitere Stühle am Tisch, sodass dieses Gästezimmer am heutigen Tag seinen Zweck erfüllen würde, um eine ungestörte Besprechung abzuhalten. Da Mister Peasegood nie ein großer Redner war, noch dazu seine Zeit nicht mit belanglosen Erzählungen wie ausschweifendem Smalltalk verschwenden wollte, kam der Quodpotfanatiker bereits zum Punkt und begann seinen aktuellen Stand zu erläutern. "Vor knapp einem Jahr wurde an mich herangetragen, dass es Schüler gibt, die innerhalb von Hogwarts an dem Quotpotsport interessiert sind. Somit erhielt ich vor kurzem die Bestätigung, dass der Antrag auf eine Mannschaftsgründung durchgesetzt wurde. Hier bietet sich meinerseits die Gelegenheit als Trainer ein direkten Zugang auf das Schulgelände zu erhalten und über den Schülerkontakt weitere Informationen über die Lage innerhalb dieser Schule zu sammeln." Das kalte Blau innerhalb der schmalen Augen, die von den Augenlidern verdrängt zu werden drohten, wanderten gemächlich durch über die Gesichter der Runde. Beide Gesichter standen noch immer in dichtem Kontakt mit dem Geschehen innerhalb von Hogwarts. Durch das eigene Kind oder der eigene erst einige wenige Jahre zurückliegende Abschluss - ganz im Gegenteil zu dem Mitarbeiter der Sportabteilung, dessen eigenwilliger Sohn bereits vor einer halben Ewigkeit seinen Abschluss gemacht hatte. Entsprechend hartnäckig blieben die Zweifel innerhalb der Brust des alten Mannes stecken. Würde insbesondere der Vater der Runde sein Potenzial ausschöpfen, um Hogwarts näher an den Dunklen Lord zu bringen? Bestenfalls in greifbare Nähe? Die Zweifel ließen sich auch nicht hinter der mit Furchen gezierten gerunzelten Stirn verbergen. "Miss Dixon, Sie müssten doch einen guten Überblick über die aktuellen Gegebenheiten von Hogwarts haben. Und wie sieht es bei Ihnen aus Mister Travers? Sie dürften doch gewiss Ihre Informationsquellen haben. Seien es auch nur eigene Kinder oder Schülerbekanntschaften. Ich muss gestehen nicht ganz auf dem aktuellsten Stand zu sein. Jedes Detail könnte von Wichtigkeit sein, um Stellen zu finden, die sich zu unserem Vorteil nutzen ließen." Letzten Endes war dies auch der ausschlaggebende Grund warum Mister Peasegood diese bedeutsamem Aufgabe nicht allein hätte übernehmen können. Selbst durch das Trainieren einer Quodpotmannschaft von Hogwarts würde ihm die Integration fehlen. Aktuell konnte keiner sagen wie viel Zugang ihm dort gewährt werden würde - wenn überhaupt. Auch dies musste innerhalb der Planung beachtet werden. Fehler waren bei einer solch bedeutsamen Aufgabe nicht zu verzeihen.

  • Travers war irgendwie froh, dass er endlich wieder etwas machen konnte, also für den dunklen Lord natürlich. Er hatte sonst durchaus genug damit zu tun einfach berühmt und gut aussehend zu sein, doch das war alles, aber nicht unbedingt spannend, eher anstrengend und aussaugend. Die Aufgaben des dunklen Lord waren im Gegensatz dazu zumeist zumindest fordernd und diese Aufgabe war wohl genau so etwas. Auch, wenn es nur um die Planung ging, einfach würde es wohl nicht sein dem dunklen Lord einen funktionierenden Plan zu liefern um Hogwarts zu infiltrieren. Wahrscheinlich wäre es leichter in Gringotts einzubrechen als einen Person fest in die Schule zu bekommen - doch alle die sich an diesem Abend hier versammelt haben waren sich darüber im klaren und er war sich sicher, dass es zumindest einige gute Ansätze geben würde. Auf der anderen Seite war ihm durchaus klar, dass diese Aufgabe zumindest genauso wichtig und gefährlich sein könnte, wie sie schwer war. Ein scheitern würde mit Sicherheit mit der Wut des dunklen Lords belohnt werden, etwas was wohl keiner auf sich ziehen will und unter Umständen könnten noch weitere Probleme daraus entstehen. Ein schlechter Vorschlag würde mit Sicherheit nicht belohnt werden, im Gegenteil - doch auf der anderen Seite, das Potential eines Erfolgs war kaum in Galeonen aufzuwiegen. Mit Sicherheit wäre man als Spion des Lords im Schloss einer seiner wertvollsten Todesser, man würde in die Geschichte eingehen als jemand derjenigen die das unterdrückende System der Muggelfreunde zu Fall gebracht haben. Voller Tatendrang tauchte Octavian an der Türschwelle auf, sein Hauself begleitete ihn - denn so richtig rechnete Travers jetzt nicht mit einer vollen Vorratskammer um auch für die passende Hirnnahrung beim Brainstorming zu sorgen. Er war sich natürlich schon einigermaßen klar wie er es anstellen wollte und somit am höchsten in der Gunst des dunklen Lords zu steigen. „Ich habe auch Verpflegung mitgebracht“ sagte er mit einem lächeln als er den Raum betrat. Sein Hauself verteilte an alle Anwesenden Getränke, stellte einige Nachfüllflaschen auf den Tisch und verschwand mit einem Plopp wieder das Haus, auch wenn er zwar sowieso nach Octavians Befehl nichts weitererzählen durfte, so war es doch bei solchen Planungen immer am besten möglichst wenig Ohren in der Nähe zu haben.
    Gespannt hörte er dem Peasegood zu, nickte an einigen Stellen, er hatte natürlich die ganze Sache mit dem Quodpot am Rande mitbekommen - schließlich hatte er ziemlich gute Verbindungen in die Abteilung für magische Sportarten und Spiele, aber so richtig hatte er sich sowieso nie für diesen Yankee-Qudditich-Verschnitt interessiert. „Informationen aus dem Schloss bekomme ich ziemlich leicht, meine Tochter bekommt als Vertrauensschülerin einiges aus dem Hause mit“ leitete er nach der Frage von Bartholomew ein und klang dabei sogar noch ein bisschen stolz, auch wenn es wahrscheinlich lange nicht mehr so eine Auszeichnung mehr war in dieser Schule die mehr Toleranz als Magie lehrte noch Vertrauensschüler zu sein, im Lebenslauf würde es sich trotzdem gut machen, „Und einen Plan… Beziehungsweise, noch eher eine Idee, habe ich schon um auch mich ins Schloss einzuschleusen. Die Duellanten-AG erfreut sich zunehmender Beliebtheit, irgendso ein Smith unterrichtet die Schüler wohl, doch mit Sicherheit würde die Schule einem Angebot meinerseits dort auch etwas zu zeigen kaum widerstehen, wenn ich über die Presse einen entsprechenden Druck aufbaue“ erklärte er im stehen, „… ich glaube die Hauptfrage ist, was genau wir mit einem Spion in Hogwarts genau anstellen? Soll er nur Informationen sammeln? Etwas vorbereiten? Die Möglichkeiten sind unendlich, wir sollten darauf achten, dass es auch so bleibt, finde ich“ - Travers setzte sich wieder hin und griff nach dem Glas mit dem Elfenwein, welches vor ihm stand. „Ich finde, es reicht nicht nur eine Person im Schloss zu haben, wir müssen auch Informationen, Gegenstände und vielleicht sogar Personen rein und raus bekommen. Wenn wir hier unserem Herrn quasi das Komplettpaket liefern können, dann könnten wir uns seiner Gunst sicher sein“ stellte er grinsend fest, auch wenn es ihm eigentlich nur um seine Gunst für ihn selbst ging. Er blickte nun auch in Richtung der anderen beiden, „Also, Miss Dixon, erhellen sie uns!“ Sagte er herausfordernd, jetzt war es Zeit, dass die beiden neuen mal zeigen was sie so können.

  • 'Nicolas, du hast ein Auge meine Tochter während ich mich mit den anderen treffe, richtig? '
    Was es nicht gemein, wie die jüngste im Bunde des heutigen Abends immer und immer wieder auf Mr. Graf herunter sah, ihn behandelte als wäre er so viel weniger privilegiert wenn es um ihre Geheimen treffen ging? Dass ganze hatte eine ziemlich einfache Antwort: Weil sie es war. Wer wusste, ob es die Hingabe oder Intelligenz der 23 Jährigen war oder der Tatsache zuschulden war dass sie beinahe länger als die meisten Todesser wirklich in diesen Diensten stand - davon wusste - daran glaubte - und es verfolgte. Aber schon damals, als Nick, JT und sie ihre Aufgaben zu erledigen hatten was es Arya, die den Ton angeben würde. Und genau so war es jetzt, dass sie Nick nicht fragte, aufforderte ob er denn mitkommen möchte als Mew- verzeihe, Mr. Peasegood sie um ein treffen 'mit ihren alten Freunden' bat. Nicht unbedingt etwas besonders. Ab und an hatten sie sich gesehen, ein Glas wein getrunken, geredet oder Karten gespielt in einem Pub. Ungezwungen, doch an Hand des Treffpunkt lag es dass sie alle wussten dass er über das neuste Sprechen wollte, was ihnen Tom aufgetragen hatte.
    Noch immer nannte Arya den dunklen Lord heimlich in ihren Kopf 'Tom' - würde es aber nicht mal wagen es zu denken wenn er in ihrer Nähe war. Es war ein kindlicher, unschuldiger Gedanke aus der Vergangenheit, als sie der Erinnerung von Tom Riddle in der Kammer des Schreckens begegnet war. Eine Illusion die kaum etwas mehr mit der Realität zutun hatte - sie aber gewiss nicht abschreckte.
    Wie die anderen auch war sie zur verabredeten Zeit in das alte Herrenhaus getreten, hatte begrüßt wen sie sah und sich etwas zu entspannt in richtung des Gästezimmers bewegt in welchem sie Privat hatten sprechen wollen. Kein wunder also dass der intensive Blick auf dem älteren Herren lag, während ihre Finger ganz beiläufig aus den langen blonden Haar einen Zopf über die Schulter flochten. Dabei lauschte sie. Hörte zu, bis sie gezwungen war ihren Blick von octavian zu heben um zurück zu Bartholomew zu schauen - mit einem beinahe erfreuten Gesicht. " Es ist angenehm wenn die Antworten direkt vor einem liegen, nicht?" stellte sie fest, da sich ihr dass ganze Bild zu erschließen begann bereits. Lies das Haar letztendlich los, den Gedanken an Hogwarts und machte sich mit kleinen Schritt endlich auf den Weg auf einen Stuhl selber Platz zu nehmen, nachdem sie lieber abwartend gestanden hatte. Das Glas, was der Hauself von Octi ihr angeboten hatte wurde allerdings nicht angerührt. Nicht wenn sie etwas denken musste. Ihr Kinn wurde auf ihrer Hand abgestützt, die müden Augen den Lippen der sprechenden Personen folgend. Von Mew zu Octavian, der natürlich sein bald herausstellen musste. Welches ja nicht mal richtig sein Kind war. Es gehörte zu Amira, nicht zu ihm, wenn sie sich richtig erinnerte. Oder war er der echte Vater? Witzig, wie sie diese informationen nie abgespeichert hatte, aus bloßen Desinteresse an der Situation. Auf der anderen Hand lies sie auch niemanden an ihrer Privatensituation großartig Teilhaben: War es doch nur Kavanagh der es wagte einen Fuß über ihre Türschwelle zu setzen: Als Freund sowie als Mentor seit nun über 5 Jahren.
    Nun denn, war es auch irgendwo irrelevant. Wichtiger waren die Informationen, die sich zu einem Gesamtbild zusammenschufen: Sport. Einer sollte den Duellierclub unterrichten oder...richten under der anderen eine neu entstehende Quodpod Mannschaft. Klang für sie wie ein tolles Angebot für halbstarke Magier, etwas neues was viel anklang finden sollte - und somit auch für Dumbledore und nunmehr John interessant wäre. Mhmm...John. An ihm hingen die Gedanken, an den Problemen die er bringen konnte als Octavian sie direkt ansprach - sie aufforderte ihren Senf dazu zubringen. Die Brauen zuckten hinauf und die junge Frau hob den Kopf von ihrer Hand um sich in ihrem Stuhl zurück zu setzen, aufrechter, und beinahe beiläufig zu sein, die Mundwinkel in die höhe. "Oh, während ihr Plant bin ich bereits letztes Schuljahr ein- und ausgegangen. " Arroganz? Nein, gleich auf war ein lachen hinten dran gehangen, ein ehrliches, was vielleicht doch etwas stolz mitkommen lies. Wer wusste schon ob Voldemort ihr irgendwann gesagt hatte nicht einmal schon zuvor dahin zu gehen oder ob es instinktiv war, Schicksal dass sie bereits dort gewesen war. Erzählt hatte sie keinen von ihnen viel davon. Sie hob die Hand an ob das ganze abzuwinken, als wäre es nur eine beiläufige information sein. "Der Lord möchte dass wir unsere Positionen festigen. Es soll kein hinein kommen mit einem Knall sein - deswegen mit eure Einwürfe gut gefallen. Wir müssen uns verankern - zu einer selbstverständlichkeit werden. Und grade Trainer können schnell zu Vertrauenspersonen werden." erklärte sie ihre Gedanken dazu. Sie mussten sich unauffällig verhalten - und gleichermaßen war ihr eine sache Bereits bewusst. Mew und Octavian hatten einen ziemlich eindeutig guten Plan. Sah sie nicht in ihrer Vision und auch sich selbst... sie war nur Dort gewesen da ihr Verlobter auf Promotion gewesen war für sein neues Buch. Bedeutete, jetzt wo er wieder da war würde sie ihn nicht mehr vertreten. Kurz schien ihr Gesicht besorgt. Musste sie Joshua doch Ehelichen um einen einfacheren Zugang zum Schloss zu haben? Immunität? Arya hatte sich geschworen genau dass nicht mehr zutun. Es war kein großes opfer, oder? Sie legte die Finger auf ihren Schoß, versteckte sie unter dem Tisch und drehte besorgt den dummen Ring am Finger, ehe sie einfach wieder ein lächeln auf die Lippen legte. Sie würde von keinen von ihnen etwas darüber verlieren. Zumindest nicht, wenn sie nicht wusste. Joshua war noch immer ein verräter - was die Situation nicht leichter machte. Aber sie zu einem anderen punkt brachte. " Hogwarts beherbergt oftmals Menschen die die treue zu dem dunklen Lords verraten haben. Sie fühlen sich dort sicher. Und gleichermaßen gibt es Menschen die Gewiss offene Ohren für eine neue Ideologie haben. Es geht anschließend darum seine Karten zum richtigen Zeitpunkt im Sinne des Lords aus zu spielen. Doch erstmal müsst ihr hinein kommen...Mh~" nachdenklich tippte sie sich an die Unterlippe, kurz zu Peasegood sehend "Für dich ist es einfach, deine Position steht. Aber Mr. Travers hier sollte die Richtung verfolgen mit der Presse. Nimm die Schiene 'junge Talente zu fördern' für die Presse, lass etwas Zeit vergehen und schreib der Schulleitung direkt. Meines erachtensnach leitet John Smith noch immer den Duelllierclub und ist gewiss nicht abgeneigt etwas Verantwortung abzugeben um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen." Und lenkte damit die Spielpartie auf die anderen beiden, tat einfach so als wäre es gewiss kein Problem sie darin zu involvieren. Irgendwie würde es schon gehen.

  • Aus einem Augenwinkel heraus sah Bartholomew wie der zierliche Hauself von Travers seine Aufgabe wie angeordnet verrichtete und im Anschluss ins Nichts verschwand. Ein Hauself hatte durchaus seinen Reiz, wenn es dann überhaupt Befehle auszuführen gab, sein Herr nicht die meiste Zeit des Tages mit Arbeiten verbrachte und dieser ebenso die noch übrig bleibende Freizeit zum Verrichten von den unterschiedlichsten Tätigkeiten aufbrachte. Alleinig die Möglichkeit den altehrwürdigen Zaubererfamilien näher auf Kopfhöhe zu gelangen sprach für das Haltung eines Hauselfen, dessen Dienste heutzutage vermehrt noch bei alten Reinblüterfamilien vorzufinden waren. Erst als das kniehohe Ungetüm den Raum verlassen hatte, waren sie vollkommen ungestört um sich ihrer Aufgabe zu widmen.
    Bartholomew positionierte seine Hände geschäftig zusammengefaltet vor sich oberhalb der Holztischoberfläche. Gerade genug Abstand zum Getränk, dass es weder bei ruckartigen Bewegungen umgestoßen werden konnte, aber noch nahe genug um es ohne großes Ausholen ergreifen zu können falls der Bedarf geweckt wurde. Mit seinen knolligen Daumenspitzen tippte er in Gedanken versunken herum und begann Mister Travers mit Nicken zu entgegnen. Selbstverständlich ließ sich dieser von Arroganz getriebener Duellant sich nicht entgehen mit seiner Tochter zu prahlen. Doch der ehemalige Quodpotspieler nahm es dem vergleichsweise jungen Zauberer keineswegs übel. Octavian wusste sich nun einmal zu verkaufen. Eine durchaus positive Eigenschaft, die den Todessern zu Gute kam. Ebenso hilfreich war der Ansatz sich in die Angelegenheiten der Duellier-AG zu schleusen. Erneut nickte der von ein paar grauen Haaren gezeichneten Zauberers. Das stumme Tippen seines Daumes erstarrte, als Mister Travers bereits seine ersten Gedanken zum nächsten Schritt vortrug. Ein Komplettpaket klang vielversprechend. Das wäre das Mindeste was die Todesser dem dunklen Lord bieten mussten. Weder Lücken noch Schwäche durfte ihnen unterlaufen.
    Stumm wanderte die Aufmerksamkeit von Bartholomew hinüber zu Miss Dixon, welche nun das Wort ergreifen sollte, um ihren Stand der Dinge zu erläutern. Überrascht von der ersten Äußerung zuckten seine Augenbrauen gen Höhe. Nun, dies kam durchaus unerwartet. Nicht jeder hatte das Privileg in Hogwarts ein und aus zu gehen. Andererseits schoss dem Ministeriums-Zauberer jedoch auch die Frage in den Kopf warum diese Junghexe nicht schon einen wertvollen Vorteil aus ihren Privilegien zog. Das Überraschen wandelte sich allmählich in Skepsis. "Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, Miss Dixon. Für uns muss es höchste Priorität sein unsere Position in Hogwarts auf längere Zeit zu sichern und an Einfluss zu gewinnen. Wer den größten Teil der Bewohner dieser Schule im Griff hat, könnte bereits als Sieger hervor gehen. Umso wichtiger ist es für uns, eine große Fläche abzudecken, um möglichst wenig Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Wir müssen somit getrennt voneinander agieren, aber zugleich mit ausreichender Distanz den Rücken des anderen freihalten, um das Scheitern eines von uns zu verhindern." Seine zusammengefalteten Hände hob er an, stützte seine Ellenbogen auf der Tischkante und hielt diese grübelnd vor seinem schmalen Mund, während er die Worte von Arya sacken ließ. Die Presse war ausgezeichnet, um von außerhalb Druck zu üben. So könnte Mister Travers seine wahren Absichten verschleiern und sich erfolgreich als den zielstrebigen Profiduellanten verkaufen. "Die Presse wird zweifelsohne hilfreich sein.", bestätigte Bartholomew nickend, wo er doch auch schon seine Erfahrung mit dem Einfluss der Presse - wenn auch hauptsächlich in Amerika - gemacht hatte, und warf Octavian einen kurzen zustimmenden Blick zu. "Bliebe nur zu hoffen, dass Professor Smith an der Abgabe dieses Postens Gefallen finden wird und Sie diesen Posten beibehalten. Es ist von großer Wichtigkeit langfristig zu denken. Der Dunkle Lord muss auf uns zählen können, egal zu welchem Zeitpunkt er von unseren Diensten Gebrauch machen möchte. Ich werde mir ebenso noch die Möglichkeit offen halten die Quidditchmannschaften zu fördern, falls die Quodpotmannschaft nicht den gewünschten Anklang finden sollte. Als Büroleiter für Regulation im Besensport sollten es meine Fertigkeiten erlauben die sportbegeisterten Schüler anderweitig zu fördern, wenn sie mich als erfolgreichen Trainer anerkennen, aber dafür muss ich die aktuelle Lage des Besensports von Hogwarts im Auge behalten. Ein schwächelndes Team wäre zum Beispiel ein gutes Ziel. Hier ließe sich auch über die entsprechende Hauslehrkraft das nötige Vertrauen erarbeiten. Dies können Sie auch bei Professor Smith versuchen, Mister Travers. Wenn Smith Vertrauen in Sie hat, dürfte er den Posten umso erfreuter abgeben." Einen Notfallplan in der Hinterhand zu behalten und diesem beim Ausführen des eigentlichen Plans Stützen zu verleihen würde auf keinen Fall schaden. Vor allen Dingen, wenn er sich das Vertrauen der Schüler erarbeitete. Von Octavian wanderten seine Augen erneut zur Dame des Tisches. "Und Miss Dixon, wie Sie bereits so schön erwähnt haben: Es wird immer Schüler geben, die sich unserer Ideologie anschließen wollen würden. Hätten Sie den nötigen Einfluss, um diese Schüler im Auge zu behalten? Es würde reichen diese kleinen Flammen etwas zu entfachen. Der Rest regelt sich von allein. Lediglich die Ideologie muss verbreitet und die Unschlüssigen auf die richtige Seite gezogen werden. Als Vertrauensperson durchaus ein Kinderspiel..." Seine in Gedanken versunkenen Augen blieben starr auf dem unberührten Glas vor ihm gerichtet. Sie konnten nur erfolgreich sein, wenn sie aus mehreren Richtungen langsam das Vertrauen und die Zustimmung der Schüler zu sich zogen. "Da Sie letztes Jahr in Hogwarts unterwegs waren, konnten Sie bereits einen Eindruck gewinnen, ob es irgendwelche Spannungen gibt? In diesem Fall sollten wir mit besonderer Vorsicht arbeiten, falls es die Verbreitung unserer Ansichten gefährden könnte." Übervorsichtig zu sein war es nicht an der Zeit, doch versprach sich Bartholomew eindeutig mehr Wissen von Arya, welches sie Preis geben könnte, wenn sie doch bereits ihre Hände fest im Geschehen des Schlosses hielt. Es könnte jedes kleinste Detail von großem Wert erweisen.

  • Während seine Mitstreiterin, also eher in Anführungszeichen, ihren Plänen mehr oder weniger zustimmte betrachtete Octavian sie genau. Sie hatte zwar den klaren Vorteil, dass sie bereits in Hogwarts gewesen war außerhalb ihrer Schulzeit und somit wahrscheinlich über die aktuellsten Informationen über das Schloss verfügte und vor allen was im Hintergrund so abläuft, doch Travers erhoffte sich daraus nicht viel mehr als ein paar gute Anregungen. Es wäre dumm zu glauben, dass seitdem noch alles genauso war und es wäre wirklich fahrlässig darauf zu vertrauen. „Genau das möchte der dunkle Lord“ stimmte Octavian zu und nahm einem Schluck aus seinem Glas. Die Frage war jetzt eigentlich nur noch wie genau man genau das anstellen sollte, „Ich glaube es ist plausibel, dass jeder von uns einen Fuß zwischen die Türe bekommt - deutlich unwahrscheinlicher wird es allerdings, wenn wir alle Drei versuchen gleichzeitig reinzukommen“ sagte er etwas nachdenklicher, „… doch das sollte uns nicht abschrecken, schließlich sind wir nicht ohne Grund die Elite des dunklen Lords. Wenn wir Zudritt ins Schloss kommen steigt mit dem Risiko der Nutzen um das Mehrfache.“
    Octavian griff in seinen Umhang, zog ein Pergament hervor, dicht gefolgt von einer Feder und arrangierte beide auf dem Tisch vor sich. „Ich kann ziemlich einfach über meine Mutter entsprechende Artikel in der Hexenwoche platzieren, seien es große Aufmacher über die neue Trendsportart oder einfach nur kleine Erwähnungen, damit hätte ich einen großen Teil der Presseabdeckung gesichert“ schlug er lächelnd vor. Schließlich war die Presse ein wichtiger Punkt, damit diese Aktion funktionieren konnte. Er war schon früher häufiger in diesem Hausfrauenblatt aufgetaucht und war Allgemeinhin bei den Leserinnen beliebt. Seine Vergangenheit war schon seit Jahrzehnten vergessen und bis auf ein paar ausschweifenden Abenden vor ein paar Jahren hat sich seit langem nichts negatives mehr über ihn lesen lassen. Zuletzt war er vor allen als glücklicher Familienvater interviewt worden. „Ich glaube, dass wir das dann einfach mal Phase Eins festhalten?“ Schlug er weiterhin vor. Er wartete nicht auf eine Antwort, sondern fasste das ganze mit einem Stichpunkt zusammen, „Beeinflussung der Presse - einen Bedarf für Quodpot/Duellsport schaffen“.
    Er lehnte sich etwas zurück, richtete seinen Blick dann wieder auf Arya, denn auch wenn ihr Input bisher einigermaßen hilfreich war, sie hatte immer noch nicht beantworten können, ob auch sie wieder ins Schloss kommen könnte. „Und wie stehen ihre Chancen wieder ins Schloss zu kommen?“ Fragte er neugierig und nahm noch einen Schluck aus seinem Glas.
    Bei Aryas letzter Erwähnung spürte er kurz einen Stich, eigentlich war das ein Stück weit auch sein Plan gewesen, doch es stand seitdem Abend auf dem Friedhof fest was die höchste Priorität für alle sein würde. Es war nicht klug den Wünschen des dunklen Lords zu widersprechen und er war sich sicher, dass Amira das genauso sehen würde, wenn sie nun einige längere Zeit sich etwas mehr um die beiden kümmern müsste als bisher. „Wie genau ist dieser Smith? Sie kennen ihn ja offensichtlich ganz gut, wie kann ich mich am besten an ihn wenden?“ Sein Blick war immer noch auf Arya gerichtet. Er dachte, dass er wohl kaum einfach eine Bewerbung an diesen Smith schicken sollte, das wäre wahrscheinlich zu einfach. Doch auf der anderen Seite hatte seine Tochter letztens erst seinen Namen fallen gelassen, vielleicht könnte er, wenn der dunkle Lord seinen Plan gut findet sie entsprechend beeinflussen, damit Smith vielleicht sogar von selbst auf ihn zu kommt. Das wäre in seinen Augen sogar der beste Fall, denn wenn es nicht von ihm ausging würde wohl kaum jemand Verdacht schöpfen, schließlich wäre dann dieser Smith der Initiator und damit egal was schief ging sowas wie der Hauptverdächtige.
    „Ich glaube, wenn die Infiltration klappt, sind die Möglichkeiten ziemlich unendlich. Gerade, wenn wir in mehrere Bereiche reinkommen verteilen wir nicht nur das Risiko, sondern wir verdreifachen auch unsere Ressourcen im Schloss. Nicht nur werden wir mehr fachkundige Hände haben, sondern wir erreichen fast alle Schüler. Die Sportler, die Streber und die Kämpfer“ und vor allen würde man auch die stärken alle dieser Kinder bekommen, falls sie denn welche haben und noch wichtiger, wer die Kinder kontrolliert - kontrolliert auch die Eltern. „… im richtigen Moment, nach vieler harter Arbeit, hätten wir dann alles was man bräuchte, egal was der dunkle Lord von uns wünscht“ stellte fest und leerte nun sein Glas. „Es bringt allerdings alles nichts, wenn wir nicht sicher unsere Anweisungen erhalten können, also hat jemand einen guten Tipp wie wir außerhalb von Eulen kurzfristig Befehle austauschen und erhalten können?“ Fragte er während er sich sein zweites Glas füllte. Es wäre ein Desaster, wenn eine abgefangene Eule trotz Verschlüsselung auch nur einen von ihnen enttarnen würde. Nicht nur, wäre in so einem Fall die Person nutzlos und höchstwahrscheinlich sehr schnell in Askaban, man wäre auch deutlich aufmerksamer im Schloss und würde wahrscheinlich sehr schnell jede weitere Aktion in den Wänden des Gemäuers verhindern. Die Wellen die so ein Ereignis schlagen könnte würden sogar außerhalb der Schule negative Konsequenzen für alle weiteren Aktionen haben. „Vielleicht sollten wir uns hierfür auch die Presse zu nutze machen, im Kleinanzeigenteil kann man gut Nachrichten verstecken, das habe einige meiner Verdächtige genutzt in meiner Zeit bei der Strafverfolgung. Alt, ein bisschen primitiv aber ziemlich effektiv“ sagte er einige Sekunden später. Mit einem entsprechenden Verschlüsselungssystem würde das ganze kaum nachvollziehbar sein, vor allen nicht, wenn sie sich sonst keine allzu großen Fehler erlaubten.
    Bartholomew, haben Sie schon genauere Pläne was genau wir im Schloss machen? Ich glaube, wenn wir dem dunklen Lord auch noch konkrete Pläne liefern können, dann sollte unser Vorgehen von ihm favorisiert werden“. Natürlich hatte er nicht vor, dass das ganze als Mews oder Aryas Plan galt, Octavian würde vor dem dunklen Lord es natürlich so aussehen lassen, dass es seine Planung war. Das Pergament war nur ein kleiner Punkt um diesen Eindruck zu hinterlassen.

  • " Eine sache..." begann Arya erneut, noch ehe beide der älteren Männer mit ihren Sätzen geendet hatten und hob ihren Finger, beinahe wie eine kleine Warnung. " selbst wenn der Lord dies ganze wie einen Wettstreit klingen lies, vergesst nicht wer unsere Verbündeten und Feinde sind. Sollten die anderen ebenfalls einen guten Anhalt finden sich in Hogwarts zu etablieren sollten wir ihr Gehör suchen und mit ihnen zusammen Arbeiten." wobei ihr Blick dabei eher auf Octavian lag als auf Mew. Sie wusste ganz genau umher seiner Arroganz und dass er es liebte im Rampenlicht zu stehen. Die Nummer eins zu sein. Genau deswegen war er ja auch so verblüffend gut in dem was er tat: Er strebte danach und erreichte was er sich vornahm. Doch das hier war Teamarbeit - und zwar nicht nur mit den Menschen die man mehr mochte als andere. Es war eine Kollektive Arbeit um einem höheren Ziel zu dienen. Und Arya würde sich schwer wundern, wenn es dem Lord gefallen würde wenn sie gegeneinander agieren würden, nur um in einem besseren Licht dazustehen. Was sie zum nächsten punkt brachte: " ... mir gefällt die Idee mit den schwächelnden Quidditchteams. Sowohl Slytherin als auch Hufflepuff haben ihre Blütezeit verloren. Wobei die Schlangen scheinbar einfach keine Motivierten Spieler haben, hat Hufflepuf zum Jahresende beinahe alle Spieler verloren." und blinzelte Barty mit einem kurzen lächeln an. " Wenn, dann hast du bei diesen Glück. Die einen sind leichtgläubig, die anderen offen oder Bereits von ihren Familien richtig erzogen. Octavians Tochter spielt meines Wissens nach auch im Team." was gleichzeitig wohl eine kleine rüge war. Schließlich war er ziemlich darauf bedacht diese stets gutstehen zu lassen. Aber da Arya zuvor gesagt hatte wie demotiviert sie waren, aka schlecht, war es auch eine kleine Stichellein darin, dass aus Travers Samen nur gutes entsprangt. Offensichtlich lag ihr Talent ja wohl nicht in dem Bereich.
    "Was Spannungen angeht hilft uns der Muggelkunde Unterricht der schon das gesamte Jahr über eine gewisse Grundstimmung zu verleiten gibt. Was einer von ihnen zufällig auf der Lesung von Professor Dutton?" und sah fragend zwischen den beiden hin und her, nur um danach wieder zu schmunzeln, beinahe verspielt. " Oh, es war prächtig! Man sieht beinahe wie sich zwei Lager abspalten, und jene die seinen Worten lauschen, werden auch unseren folgen. Gar keine Frage. Vielleicht sollte man sich aber trotzdem erstmal mit dem Mann anfreunden, zeigen, dass man viele Ansichten teilt. Vielleicht ein wenig Feuer schüren, richtig Mew? Wir müssen nicht die Marionetten sein. Es reicht wenn wir Fäden ziehen." zumindest war dass das was Arya wollte. Sie wollte nicht von allen gesehen werden, wollte nicht offenbart werden als jemand der der sie war. Vielleicht auch weil sie sich dann irgendwann selbst eingestehen musste dass sie nicht das richtige tat. Nein, sie entschied sich oft falsch. Wandelte inzwischen mehr auf der dunklen als auf der hellen Seite ihrer Welt. Doch sah es ja selbst nicht so. Rechtfertigte alles gekonnt, redete ihr gewissen heraus. Doch ehe sie sich noch mehr damit beschäftigen konnte sagte Travers eine sache, die sie in den Stuhl zurück sinken lies. Bastard. Daran hatte sie nicht gedacht.
    Sie konnten nicht zusammen auftreten. Sie konnten nicht zusammen sitzen. Eulen waren Fragwürdig. Und gleichermaßen gab er eine Wundervolle Idee zum Preis, die die ehemalige Ravenclaw auflächeln lies. "Dass ist wunderbar! Etwas dechiffrieren aus Zeitungsartikeln - die Idee ist so einfach und simpel. Ich liebe es." lies sie ihm zu gute kommen, und war nun dass erste mal dabei von ihrem Getränk zu trinken, und gleich festzustellen das es ihr schmeckte. Natürlich tat es das. War teuer genug, sollte ihr auch besser Schmecken. Und wenn nicht wäre sie nicht unhöflich genug um es Octavian zu sagen, dass es das nicht tat. " Allerdings, die Sache mit Smith..." und ging noch nicht auf die Frage ein, ob sie weiterhin im Schloss verweilen könnte. Ob ihre Position so blieb oder nicht. Weil sie dazu noch keine Klare Entscheidung getroffen hatte. " Du weißt hoffentlich, dass er früher zu unserer Sache gestanden hat. Er ist sehr Wachsam, wenn er also nur den kleinsten Verdacht riecht wird er dich gewiss nicht in die Schlossmauern lassen. Und da er weiß, dass ich mich nicht immer in den ganz angebrachten Kreisen bewege wird er nicht auf mich hören wenn ich ihn bitten würde dich anzuhören. Also tu es über Offiziellen Wege, lass deinen Hauselfen ein schreiben überbringen." und winkte ab, als Zeichen dass er etwas so normales tun sollte, dass es beinahe langweilig war. Wie nahe John und sie sich standen...oder wie eng ihre Freundschaft eigentlich war lies sie nicht durchschimmern. Keinerlei Anhang dazu. Die Ausrede war noch immer, dass er als Ehemaliger Hauslehrer eben eng mit ihr Arbeiten musste. Genau. Und nicht, dass sie die Paten ihrer Kinder waren...
    Was Arya zu einem weiteren punkt gab. Wenn man wollte, dass jemand eine Lüge schluckte, oder hinnahm dass man ihnen nicht alles erzählte, musste man ihnen ein Stückchen der Wahrheit präsentieren auf die sie sich Fokussieren konnten. Und da sie nicht drum herum kam das Thema zu beantworten... tat sie es eben jetzt. Sie hatte es schon zuvor angesprochen, dass mehr als ein Deserteur Schutz in den Mauern suchte. Und beide standen ihre nahe. Nach einer Pause sprach sie also weiter, das Glas vor dem Körper -hinein schauend während sie es schwenkte "Ich hab euch nie erzählt dass ich mit Joshua Farrell liert bin, richtig?" oder besser...verlobt, wenn sie ihn auch nie Heiraten wollte. " Er Unterrichtet neben der Schriftstellerei über Zaubertränke genau das Fach in Hogwarts. Und ist nicht nur mein Perfektes Alibi sondern auch die Person, die ich im Unterricht vertrete wenn er ausfällt. Er ist meine Eintrittskarte." erklärte sie ihnen, wohl nicht erklären müssen, das dieser Deserteur tatsächlich Arya eine Art Schutz gab. Warum sollte die junge Schlange des dunklen Lords auch jemand an ihrer Seite haben der unter ihren Ansichten gar nicht mehr Leben sollte? Arya lies offen, ob sie das dem dunklen Lord bereits mitgeteilt hatte oder nicht. Weil keinen von den beiden hier dass ganze eigentlich etwas anging. Es war ihre Fahrkarte zur Absolution, wenn sie jene brauchte. Und nach Hogwarts. " Ich könnte seinen Antrag annehmen und ihn Ehelichen- " und sah Octavian dann beinahe provokative an, seine Tonlage fast perfekt nachahmend. "- dann stehen meine Chancen weiterhin im Schloss zu bleiben wohl gut." und man merkte förmlich, wie ihr das ganze nicht schmeckte. Ganz und gar nicht. Sie wollten keinen Mann mehr Heiraten. Nicht nach der Farce die sie hatte durchmachen müssen damals.

  • Den anderen beiden anwesenden Todessern tat er es gleich und schob seine vernarbte Hand den Tisch hinauf, um sein nur wenige Zentimeter entferntes Getränk zu sich heran zu ziehen. Immerhin gehörte es nicht ein Getränk in versammelter Runde auszuschlagen. Das Glas locker in seinem Griff gefangen haltend, folgte Bartholomew den Ausführungen seiner Todesserkollegen. Für den Ministeriumsangestellten war die von Miss Dixon erwähnte Zusammenarbeit selbstverständlich, selbst wenn der Dunkle Lord eine andere Gruppierung als würdig erachtet sich in Hogwarts zu infiltrieren, war Mister Peasegood Senior fest dazu entschlossen sich dort ebenfalls einzubringen und weiterhin beweisen, dass seine Fähigkeiten mindestens genauso hervorragend waren wie die der anderen, wenn nicht sogar besser. Dies setzte auch Anpassungsfähigkeiten voraus, die insbesondere Mister Travers nötig hatte. Ob er wohl dazu in der Lage war das Vertrauen von Mister Smith zu gewinnen? Ohne dies wäre seine Position wackelig. Zu jeder Zeit könnte man ihn als Duellant absetzen. Wer wusste schon wie sehr sich Hogwarts auf den Druck der Presse einließ. Überzeugung war der Schlüssel.
    "Sehr schön.", teilte er seine Dankbarkeit für die hilfreiche Information über die Lage der Quidditchmannschaften mit. Dass sogar sein altes Haus als schwächelnde Mannschaft dabei war, stellte sich als wenig verwunderlich als auch womöglich von Vorteil heraus. Falls sich die neue Generation von Schülern nicht grundlegend verändert hatten, wusste Bartholomew wenigstens ihre Denkweisen, Ideale und was für Charaktereigenschaften diese Schüler auszeichnete, wenn es auch immer schwarze Schafe gab welche aus der Reihe sprangen. Auf die kleine Stichelei von Arya im Bezug auf die junge Miss Travers, reagierte Bartholomew lieber nicht, sondern nahm sich endlich einen ersten Schluck aus seinem Glas, während sein Blick ebenfalls in Richtung Octavian wanderte. Nicht nur um dessen Gesichtsausdruck ausmachen zu können, sondern auch einen weiteren Eindruck davon zu erhalten wie besonnen dieser Duellant agieren könnte.
    Auf der Lesung war Bartholomew nicht. Leider, wie sich herausstellte. Damit hatte er eine Chance verpasst ein Eindruck der aktuellen Lage zu gewinnen. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Und zum Glück war es Arya, die darüber berichten konnte. Als dann aber der Spitzname Mew fiel, blieb gefühlt das Getränk in seinem Hals stecken. Er hielt inne und blickte die Todesserin perplex an. Hatte er sich eben verhört? Ruhig atmete er aus und stellte sein Glas wieder auf den Holztisch, während er das Gefühl gerade untergraben worden zu sein versuchte herunterzuschlucken. Mew, was war dies nur für ein Spitzname? Nun, sein Missfallen vermischte er mit einem Nicken. "Dieser Mann könnte uns sehr helfen. Aber rate ich davon ab, dass sich ihm alle annehmen. Es sollte reichen eine Person sich mit ihm anfreunden zu lassen. Hattest du bereits direkten Kontakt zu diesem Professor Dutton, Arya?" Dass er nun den unmittelbaren Vornamen der Dixon verwendete, war wohl dem sonderbaren Spitznamen zu verdanken. Aber das war es doch auch was Miss Dixon erreichen wollte. Zwischen den drei Todessern durfte kein Misstrauen oder Distanz herrschen. Sie mussten sich insbesondere innerhalb von Hogwarts vertrauen können, denn sonst neigten sie dazu Fehler zu machen. Sie mussten sich alle auf einer Augenhöhe sehen, damit kein Konkurrenzkampf innerhalb der Gruppe entstand. "Ich denke für Octavian ist es eine höhere Priorität erst einmal das Vertrauen von Mister Smith zu sichern, sodass Arya oder meine Wenigkeit sich diesem Professor annehmen könnten.", schlug Bartholomew vor, ehe er einen weiteren Schluck des guten Getränks gönnte. Das hatte durchaus seine Vorteile mit der reicheren Schicht Besprechungen abzuhalten. Die Bewirtung war von höherer Qualität. Immerhin galt es das zu präsentieren, was die Person zu bieten hatte.
    Die Idee mit den versteckten Nachrichten im Kleinanzeigeteil löste jedoch einen leichten bitteren Nachgeschmack bei Bartholomew aus. Skeptisch verzog er seine Miene, während seine Hände sich vom Glas entfernten und er begann grübelnd seinen Kopf gegen die aufgerichteten Unterarme zu lehnen. "Alt, primitiv...bedeutete dies denn auch, dass es zuverlässig war? Wenn dieses Verfahren bereits des Öfteren benutzt wurde, bedeutete es auch, dass es den Leuten bekannt ist. Es reicht nur ein Verdacht. Wäre es keine sichere Alternative Informationen über Miss Dix...Arya laufen zu lassen? Du wärst doch in der Lage in dem Schloss ein und aus zu gehen, richtig? Es würde nicht auffallen, wenn der Antrag zu einer Ehe angenommen wird." Ob Dixon nun einen Grund hatte, den Antrag bisher nicht angenommen zu haben, oder nicht, spielte keine Rolle. Für die eigene Sicherheit und um den Wünschen des Lords gerecht zu werden, galt es Opfer zu bringen. So musste Bartholomew bereits auch seines erbringen als er seinen eigenen Sohn für seine Fehler vor den Augen des Dunklen Lords höchstselbst bestrafte. Alleinig der Gedanke daran lief es ihm noch immer wie ein eiskalter Schauer über den Rücken, verfolgt von dem Zittern in seiner rechten Hand, welche er bewusst erneut an das Glas seines Getränkes legte, um dort Halt zu suchen.
    Bartholomew schluckte. "Was die Pläne betrifft...es gilt Gefolgschaft von aufständischen Verrätern zu trennen. Hogwarts hat einen viel zu sicheren Status und befindet sich außerhalb unserer Reichweite. Wir wären somit in er Lage ebenso in Hogwarts zu trennen. Namen von Verrätern, welche auch außerhalb der Schule verfolgt werden könnten, und auch das Einreißen der Macht des Schulleiter. Der leise Anschlag sollte das Ziel sein und nicht das auffällige Unruhestiften wie von Kindern. Wir sollten es wie eine Art Gift unter den Schülern verbreiten bis diese sich selbst gegen ihre Professoren stellen. In diesem Falle sind selbst mächtige Zauberer wie Mister Dumbledore machtlos.", teilte Peasegood Senior seine Gedanken dem Duellanten mit, da dieser so erpicht darauf war, genauere Pläne von Bartholomew zu hören. Wie man auch innerhalb des Ministeriums durch die richtigen Leute, entsprechendes Vertrauen und die richtige Rückendeckung an Macht gelang, so wäre es doch in Hogwarts auch möglich Feuer im Hintergrund zu schüren, welches sich selbstständig auszubreiten wusste. "Womöglich richten sich dann auch treue Schüler gegen Muggelsympathisanten. Wir werden sehen. Aber von aktiven Aktionen rate ich ganz klar ab. Wir müssen uns davon distanzieren."

  • "Wir sollten Ihnen trotzdem nicht unsere Ideen auf dem Präsentierteller präsentieren" antwortete er bestimmt. "Der dunkle Lord wird es mit Sicherheit wie ein Wettstreit klingen lassen, damit wir noch mehr geben. Wir alle geben deutlich mehr, wenn wir wissen, dass es um einen Wettstreit geht - das ist menschlich." Er zumindest brachte seine besten Leistungen nicht im Training, sondern dann, wenn er etwas gewinnen kann und er war sich sicher, dass es sich hierbei um keine Ausnahme handeln würde. Es könnte nicht jeder bis ganz an die Spitze, direkt hinter den dunklen Lord, aufsteigen. Die Plätze sind wie immer begrenzt und Octavian würde sich nie mit der Holzklasse zufrieden geben.
    Interessiert folgte er Aryas Ausführungen zu den Quidditchteams, eigentlich überraschte es ihn nicht mal. Die Gesellschaft wurde immer schwächer, vergiftet wie wahrscheinlich alle drei im Raum wussten, dass hierdurch auch der Sport leiden würde war nicht sonderlich verwunderlich. Als sie allerdings im gleichen zusammenhang Sheela nannte spürte er kurz wie sich seine Hand verkrampfte. Natürlich rechnete er bei einem Todessertreffen nicht mit typisch britischer Höflichkeit, entsprechend ließ er es erstmal bei einem sehr kühlen Blick. "Sheela konzentriert sich erst mal auf ihre Tätigkeit als Vertrauensschülerin" sagte er kühl und fuhr dann fort "Außerdem ist sie sehr erfolgreich im Duellierclub - sie deckt also drei Bereiche ab die uns durchaus noch nützliche Informationen liefern können". Er sparte sich weitere Worte, er war sich ziemlich sicher, dass er damit klar gemacht hatte, dass er eine Kritik an Sheela ziemlich persönlich nahm und außerdem auch einfach nicht angebracht ist. Sie würde sich noch als wichtige Ressource beweisen, dessen war er sich sicher, zumindest wenn der dunkle Lord ihren Plan bevorzugen würde.
    "Ich habe nur am Rande von seiner Lesung etwas mitbekommen, es hat dafür, dass es ein einfacher Professor erzählt hat ganz ordentliche Wellen geschlagen" antwortete er auf die Frage ob er auf der Lesung war und hörte umso interessierter ihren Auslassungen zu dem Thema zu. Es würde schon einmal etwas helfen, wenn ein Professor die Schüler schon jetzt in die richtige Richtung drückte, denn beim Anbauen von etwas war nichts so wichtig wie der Samen und den müssten die drei Todesser jetzt nur noch hegen und pflegen bis eine ordentliche Pflanze draus entsteht.
    "Er war mal auf unserer Seite?" fragte er verwundert und schaute Arya an. Damit hatte er eigentlich nicht gerechnet, denn er war sich sicher, dass er zumindest die meisten der Todesser auch aus alten Zeiten noch kannte. Durchaus ein Hindernis, aber auf der anderen Seite auch etwas was er zu seinem Vorteil nutzen konnte. Er hatte nach seiner Zeit in Askaban ziemlich glaubhaft machen können, dass er eigentlich gar nicht zum dunklen Lord steht und sich zumindest in der Öffentlichkeit soweit davon distanziert, dass er seit Jahren nicht mehr auf das dunkle Mal angesprochen wurde. "Ich glaube, wenn wenn wir das zu unserem Vorteil nutzen, ist das auch gar kein Nachteil. Ich konnte in den letzten Jahren so einige Leute tauschen und wenn ich weiterhin den fehlgeleiteten Jungen spiele, der jetzt als erwachsener ja so viel besser alles versteht - bin ich eigentlich sogar ganz zuversichtlich". Und eigentlich war das sogar nicht mal der beste Plan, er hatte mit Sheela immer einen guten Grund um sich bei dem Professor zu melden, sei es nur, weil er ein Gespräch über ihre Leistungen und Zukunft haben wollte. "Ich glaube ich werde den Brief über meine Tochter überbringen lassen, ein Hauself wirkt auf weniger privilegierte Leute gerne mal... angeberisch." und außerdem vertraute er seinem Diener deutlich weniger als seiner Tochter. Sie würde sicher nicht zu viel Neugierde zeigen und vor allen war er sich sicher, dass sie den Brief vertraulich behandeln würde. Die positiven Erfahrungen bei ihrem letzten Gespräch machten das für ihn nur noch wahrscheinlicher.
    "Nun, wir haben als Abteilung ein ganzes Jahr gesucht und wir haben gewusst wonach wir suchen" sagte er mit einem Schulterzucken, "Ich kenne sonst keinen Code der wirklich ein Jahr lang dem Ministerium unentdeckt wurde" stellte er ernst fest und suchte nun wieder den Blickkontakt zu Arya, wenn auch nur für eine Sekunde, "... und wenn sie mit einer Nachricht getroffen wird? Dann gäbe es schlagartig Beweise, ein Code in einer Tageszeitung wäre deutlich... anonymer".
    Octavian griff wieder nach seiner Feder nachdem er noch einen großen Schlick genommen hatte, bei dem ganzen Gerede wurde sein Mund ja ganz trocken und definierte nach den Ausführungen von Mew die nächste Phase: "Kontaktpersonen herstellen" - darunter beschrieb er wer wen ansprechen sollte. Er machte einen Strich und widmete sich dem nächsten Planungsabschnitt, nämlich was genau sie im Schloss machen sollten. "Anfällige Schüler finden und subtil beeinflussen" empfand er als passende Zusammenfassung dessen was Bartholomew Vorschlug. Mit den Schülern hätten sie auf jeden Fall die größte Waffe die man haben könnte. Seitdem er Vater war konnte er sich sehr genau vorstellen wie furchteinflößend es sein würde, wenn der dunkle Lord genau diese als Faustpfand handelte - wie er es in früheren Tagen ja schon getan hatte. "Selbst wenn Dumbledore sich gegen seine Schüler stellen würde, wenn sie richtig vorbereitet sind würde das in jeden Fall in einem Massaker enden. Niemand wäre danach mehr auf der Seite des alten Mannes" fügte er hinzu nachdem Mew fertig war und nickte dabei zustimmend. "Ich finde, dass wir uns auch die anderen Ressourcen zu Nutze machen sollten. Es leben hunderte verschiedene Tierwesen auf dem Gelände, wenn wir es richtig anstellen können die noch ziemlich nützlich sein, sogar beim späteren Aufbau einer neuen Ordnung."

  • "Na dann ist doch alles geklärt?" fragte sie plötzlich in die Runde, ohne wirklich auf weiter gestellte fragen zu antworten. Rhetorische Fragen schien sie sowieso nicht gerne zu beantworten - erst recht nicht wenn es um John ging. Beinahe konnte man es gewissen nennen was sich da in ihr breit machte und erzählte dass sie nichts über ihn weiter sagen sollte. Aber umso mehr zeigte die Frage ihr, wie wenig Octavian tatsächlich wusste, und wie sehr er doch danach strebte so zutun als wäre genau dass nicht der Fall. Deswegen überspielte er sogar die Fehler seiner Tochter mit dingen, die sie gut konnte. Suchte ausreden an allen stellen, nur um sie besser dastehen zu lassen. Als ob es nicht ok war, nicht überall drin gut zu sein. Jeder hatte seine Talente, und dinge in denen er schlecht war. Was sie aber auf eine Sache noch aufmerksam machte - ein detail was Octavian genannt hatte. "John Smith besitzt selbst Hauselfen." konnte sich die Frau auf den Kommentar zu den weniger privilegierten nicht ersparen. Es gab auch einfach Familien die es wertschätzen hart zu Arbeiten und sich niemanden zu besorgten der beinahe willenlos jeden Schrott erledigt nur weil man das sagte. Gewiss, Arya schätzte es Joshua und sein Vermögen sowie einige neue Privilegien zu haben - auf der anderen Hand lebte sie mehr als bescheiden. Baute ihr Haus selber auf wo sie konnte, was Fähig zu Schlachten und Menschen anzustellen, die durchaus bezahlt werden könnten, wenn sie denn wollten. Pah. Aber nun denn, das erste, was sie gesagt galt noch immer. Denn sie war jetzt mit dem Gedanken bei einer Hochzeit die sie Planen musste - und wenn sie Joshua kannte würde er durchdrehen. Vielleicht war er ja auch die Dame in dieser Beziehung - sollte ein blaues Kleid bekommen. Oh, natürlich würde es blau werden. Sie waren beide Iren, und würden gewiss eine Irische Hochzeit feiern, was Arya nur noch tiefer darin versinken lies dass sie nicht Heiraten wollte.
    Oder vielleicht doch? Sie hob das Glas, trank, und lies es dann doch nur stehen während sie den Stuhl zurück schob und sich erhob. Streckte und einzige Schritte um den Tisch herum ging, ehe sie Barty die Hände über die Schultern legte - ganz beiläufig - und sich hinab beugt um Octavian anzulächeln. " Beschreite die Brücke wenn du bei ihr angekommen bist Octavian. Ersteinmal kannst du deinen kleinen Spickzettel dem dunklen Lord geben." und fügte mit einem seufzen hinzu: "Ich hab noch eine Hochzeit mit einer sehr anstrengenden Sitzordnung zu Planen, wenn ich euch beiden den Weg ebnen möchte. Bis bald." drückte Mew einen gute Nacht schmatzer auf die Wange bevor sie ihn los lies und sich abwendete. Für sie was alles gegessen. Sie hatten geplant, was geplant werden musste. Und bevor sie ins Detail gingen - ihre Energie genau daran verschwendeten, sollte der dunkle Lord überhaupt einmal einverstanden damit sein dass sie es so durchführen würden. Vielleicht hatten die anderen ja andere Bäume gesäht die bessere Früchte trugen. Das werden sie alle bald herausfinden. Ganz bestimmt. Abers fürs erste beschloss sie dass sie fertig waren. Ob die älteren Herren dass genau so sahen? Was ihr egal. Denn Arya drehte sich schon zum drehen und verlies den Raum mit einem strecken der Arme über den Kopf. Das ploppen vom disapparieren konnte man allerdings nicht hören. Wahrscheinlich hatte sie hier noch irgendetwas zutun.


    // Arya out!

  • Es würde Mister Peasegood in keiner Weise wundern, wenn Mister Travers nicht sein ganzes Leben als Wettstreit sah. Der Kampfgeist eines Einzelkämpfers, eines Duellanten saß tief verwurzelt in diesem Mann und könnte womöglich sogar sein Untergang sein, wenn dieser nicht auch Rücksicht auf seine eigene Existenz nahm. Bartholomew verstand diese Einstellung allzu gut, denn so war es ihm damals möglich einer der besten Quodpotspieler zu werden. Doch war es der Teamgeist, der die Mannschaft am Leben erhielt. Ohne Mannschaft gab es ebenso wenig einen Profispieler. Dies war für einen einzelnen Duellanten nicht der Fall. Dies könnte noch sehr interessant werden.
    "Wenn du dich bei der Wahl der Nachrichtenübermittlung sicher bist, können wir diese Idee gern so festhalten.", stimmte Bartholomew dem Duellanten zu, welcher eindeutig eher im Thema war als der Angestellte für Besensport, welcher kaum darüber informiert war wie die Strafverfolgungsabteilung in den letzten Jahren arbeitete und welches Vorgehen ihnen Schwierigkeiten bereitete oder auch sehr viel Zeit kostete. Es galt schließlich auch sich hinter der Anonymität zu verbergen, welche als unabhängige Nachricht in den Medien eindeutig mehr gewährleistet werden konnte. Arya galt es nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Interessiert folgten die aufmerksamen Augen des ältesten Mannes am Tisch den Bewegungen der Feder, welche hoffentlich das wichtigste an festgehaltenen Punkten aufzeichnete.
    "Selbst wenn sich Professor Dumbledore in diesem Falle gegen jemanden stellen sollte, würde es nur weitere Probleme für diesen Mann geben. Die Eltern sind immerhin auch ein wichtiger Faktor. Hat man die Kinder auf seiner Seite, gäbe es auch eine Chance dessen Eltern mit hinein zu ziehen. Immerhin geht es hier um das Wohl der jungen Schüler.", ergänzte Bartholomew ihre Überlegungen zu all den Möglichkeiten, die ihnen innerhalb von Hogwarts offen stehen würden. Doch eine Sache ließ den ehemaligen Sportler nicht los. Was wäre, wenn sie innerhalb von Hogwarts tatsächlich Verräter aufspüren würden. Der Dunkle Lord würde erwarten, dass seine Todesser diese entsprechend bestraften. Doch wenn sich jene Person nicht aus Hogwarts entfernte, wäre es ein größeres Problem. Sie müssten womöglich bei gegebener Zeit doch aktiv werden - mit Bedacht. Oder sie fanden einen Weg den verdächtigen aus Hogwarts heraus zu locken, um ihm dann eine gerechte Strafe zukommen zu lassen. "Tierwesen, ja. Womöglich auch anfällige Gruppierungen oder Personen. Es gibt überall Wesen, die unter ihrer Existenz leiden. Sei es durch Ausschluss oder Diskriminierung. Versprechungen machen die meisten gefügig. Wir können jede Schwachstelle ausfindig machen und müssen notfalls auch für die Beseitigung von Hindernissen sorgen.", vervollständigte er seine Gedankengänge zum Plan. Ihre Möglichkeiten wären beinahe unbegrenzt, doch galt es ebenso höchste Vorsicht walten zu lassen, um nicht bereits nach wenigen Tagen von Hogwarts direkt nach Askaban zu wandern.
    Aufmerksam folgte Mister Peasegood Senior den Schritten von Miss Dixon wie diese aufbruchbereit am Tisch vorbei zogen und direkt neben ihm Halt machten, um noch einmal ihre Stimme in die Runde zu lenken. Der Schmatzer auf die Wange kam ebenso unerwartet wie der ihm gegebene Spitzname. Irritiert von diesem direkten Auftreten der Hexe, warf er ein Blick über seine Schulter und verfolgte ihren Abgang. Natürlich kam es gelegentlich vor, dass sich fremde Personen aus reiner Höflichkeit einen Kuss gaben, doch war es an diesem Ort und zum aktuellen Anlass wirklich unangebracht. Schwer verließ ihn ebenfalls ein Seufzer. Diese Jugend von heute wäre wohl kaum noch des Besseren zu lehren. "Ich hoffe es wurde nichts bedeutsames auf den Notizen ausgelassen. Ich werde dir diese Angelegenheit vollkommen überlassen und trete nun ebenfalls meinen Rückweg an, wenn es keinerlei weiteren Punkte zu besprechen gibt." Auch Bartholomew erhob sich von seinem Stuhl, leerte noch mit einem letzten Zug sein Glas - wäre doch zu schade dieses Getränk hier zurück zu lassen - und entfernte sich ebenso vom Tisch. "Ich wünsche dir noch einen angenehmen Tag, Mister Travers."

  • "Na ja, wenn er mal einer von uns war, wird er ja keine schreckliche Herkunft haben" antwortete Octavian mit einem Lachen. Geistige Armut machte ja offensichtlich immerhin vor den weltlichen Besitzen einen Halt. Travers hatte ein bisschen den Eindruck, dass die Stimnmung im Raum zumindest ein bisschen umgeschlagen hat, deswegen betrachtete er die beiden anderen eine Sekunde lang misstrauisch, wandte sich dann doch wieder seinem Pergament zu und brachte während Mew noch redete die letzten Punkte auf das Blatt. "Ich denke, dass das genau das ist was wir brauchen könnten" und da war er sich sogar wirklich sicher. Die Wahrscheinlichkeit war wirklich gering, dass das jemanden auffallen würde.
    Der Sportduellant nickte als Peasegood den Punkt mit den Kindern noch einmal aufgriff. Die Kinder wären mit das Machtvollste was man sich aneignen könnte. Nicht nur die Eltern wären betroffen, die gesamte Gesellschaft würde es nicht akzeptieren, irgendwelche Muggelfreundlichen Ideale zu halten, wenn es um so viele Kinderleben gehen würde. Natürlich wäre auch das reine Blut davon betroffen, aber man musste nun mal gewisse Preise zahlen und Travers war sich sicher, dass seine Tochter davon nicht betroffen sein würde. "Ich glaube auch nicht, dass Dumbledore irgendwie gegen Kinder agieren würde. Der politische Preis wäre einfach zu hoch und ich meine, es ist nicht das erste mal, dass wir die Kinder als Druckmittel benutzen. Die Methode hat uns früher schon sehr geholfen, ihr.. ich meine du Bartholomew wirst dich erinnern" ergänzte er lächelnd und gab Arya einen kurzen Blick.
    Zu den Tierwesen gab es nicht mehr viel zu sagen, deswegen beließ Octavian es bei einem nicken und schrieb auch hier so eine Art schnellplanung auf. Er faltete den Zettel und ließ seine Feder wieder in der Tasche verschwinden. Die wichtigsten Sachen waren gesagt und eigentlich wusste hoffentlich jeder nun wie so etwas ablaufen könnte und sie würden direkt loslegen können, falls der dunkle Lord mit dem Plan zufrieden sein würde. Er folgte Arya während sie sich aufmachte mit seinen Augen, mit etwas verwunderung betrachtete er die Nähe zwischen den beiden, entschied sich aber dazu das ganze nicht weiter zu kommentieren. Es war nicht sein Problem und wenn sie auf Ältere steht war das ja auch irgendwie ihr Ding oder? Er erwiderte sogar ihr Lächeln, "Dieser Spickzettel kann dafür sorgen, dass wir eine ziemliche wichtige Aufgabe im Wandel der Gesellschaft bekommen" - er nickte ihr nur zu als sie eine Entschuldigung gefunden hatte so schnell zu gehen und ließ dann die Gläser und die Flasche mit einem Schlenker seines Zauberstabs verschwinden. "Ich bin mir sicher, dass wir alles haben" antwortete er lächelnd und zog seinen Umhang zu. "Dir auch" sagte er nun schon etwas knapper und folgte Mew auf den Weg nach draußen. Etwas verwundert trat der Sportduellant auf den Rasen und fragte sich ob Arya wohl mit dem Besen hier gewesen. Er zuckte kurz mit den Schultern und nachdem er sich an das doch deutlich hellere Tageslicht gewohnt hatte disapparierte er in Richtung London.


    //Nicht lang, nicht gut, aber Pünktlich quasi. Für mich Ende x)

  • Ambrose Peasegood

    Hat den Titel des Themas von „Ein altes Gästezimmer“ zu „[Anwesen der Riddles] Ein altes Gästezimmer“ geändert.

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