[Postfach] Am Fensterbrett

  • Ein augenscheinlich eingeschlagenes Fenster bietet gerade genug Platz, dass eine zierliche Eule hindurch schlüpfen kann.


    __________________________________________________



    Ohne Anzeichen von Eulen, die hätten Überbringer der Nachrichten sein können, liegen auf Fußböden, Fensterbänken, Schreibtischen oder Kommoden einige unscheinbare, fast sogar ranzig aussehende Umschläge, die von einem goldenen Siegel fest und sicher verschlossen werden. Die Namen der Adressaten glänzen in ordentlicher, verschlungener Schreibschrift, einen Hinweis auf einen Absender gibt es jedoch nicht. Hoffentlich weiß jeder Empfänger, dass es gilt sich die Nachricht sorgsam einzuprägen, denn nur ein paar Sekunden nach dem ersten Lesen geht sie in lichterlohe Flammen auf und hinterlässt kaum mehr als ein Häufchen Asche.
    Wer ist neugierig genug zu folgen…? Wer ist zu skeptisch, um einer anonymen Notiz zu trauen.




    [Offplay-Information: Es liegt bei euch der Einladung Folge leisten, die eventuell mit mehreren anderen Ereignissen in der Zaubererwelt kollidiert.
    Die nachfolgende Szene ist nicht als größeres Plotereignis gedacht, sondern als lockeres Zwischenspiel, um die Änderungen nach dem Umbau einzuleiten.]

  • Dear Diary

    #1 Des Geheimnisses heller Schein

    @Geraldine Lovett 


    Zitat von 01.01.2022

    Liebes Tagebuch,


    es ist 2022. Es fühlt sich alles so unwirklich an und ich bin mir nicht sicher, wie es überhaupt einen Jahreswechsel hat geben können. Wie all das, was aktuell passiert, nicht die Erde am Weiterdrehen gehindert hat. Es fühlt sich falsch an, voller Hoffnung auf ein neues Jahr blicken zu müssen, während das vergangene in Scherben hinter uns liegt. Doch was bleibt anderes übrig, als die Hoffnung zu haben, dass es besser wird? Dass man etwas dagegen tun kann? Denn ansonsten könnten wir gleich aufgeben und das ist nicht der Weg, den wir einschlagen sollten.
    Da ist so viel Wut in mir. Wann immer ich mich um Bertie kümmere, möchte ich irgendetwas zerschlagen. Etwas zu zerreißen, weil die Welt einfach nicht gerecht ist und jene, die sich an ihre moralischen Überzeugungen klammern, immer einen Schritt hinter jenen stehen, die sich nicht von so etwas aufhalten lassen. Genauso wie mit dieser Kugel. Es scheint, dass zumindest das Vorhaben der Todesser:innen unterbrochen werden konnte, denn das, was Deverell und Abby mitgebracht haben, scheint irgendwie bedeutsam gewesen zu sein. Warum sonst waren sie im Verbotenen Wald? Und doch: Wir wissen nicht, was es genau ist. Was wir damit anstellen sollen. Was es kann, wofür es gebraucht wird. Wir haben nur die Vermutung, dass es wichtig ist. Doch es wirkt wie ein Stück in einem Puzzle, bei dem uns die wichtigen Teile fehlen. Sie tut nichts, wir wissen nicht, wie wir nach Informationen suchen sollen und durch Berties Pflege ist die Stimmung im Grimmauldplatz dauerhaft zum Reißen gespannt. Ich weiß nicht mehr weiter, weiß nicht, was wir tun können, außer vielleicht wirklich dem Gedanken nachzugeben und Circe Pendergast zu entführen. Doch wären wir dann besser als jene, die Elias so übel zugerichtet hätten, selbst wenn es dort bei uns Grenzen geben würde? Und hätte jeder diese Grenzen oder wären wir dazu in der Lage, dasselbe mit ihr anzustellen, weil wir glauben, im Recht zu sein? Ich könnte es für mich aktuell nicht sagen. Es heißt wohl einfach abwarten ...


    Zitat von 03.01.2022

    Liebes Tagebuch,


    alles ist unverändert. Tagein tagaus dasselbe. Ernie und Charlie kommen immer besser miteinander zurecht, ein kleiner Hoffnungsschimmer. Aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. Das zerbrochene Stück Glas liegt noch immer herum. Die nächsten Tage wird Geraldine darauf aufpassen und es im Auge behalten. Ich muss dringend hier weg, sonst drehe ich durch. Und ich will nicht wissen, was daraus entstehen würde. Ich brauche dringend frische Luft ...

  • Briefe nach China

    #1 Des Geheimnisses heller Schein

    Luke Naydenov


  • Zitat von 11.01.2022

    Ich weiß nicht, wie ich hier schreiben soll. Ob ich hier schreiben soll. Es ist viel zu viel passiert. Es sind Dinge vorgefallen, die ... Nein, wenn ich sie hier niederschreibe, müsste ich mich, meine moralischen Verpflichtungen und alles, was damit einhergeht, erneut hinterfragen. Es festzuhalten wäre an dieser Stelle nur problematisch. Ich werde irgendwann etwas niederschreiben, aber für den Moment geht es nicht, weshalb ich mich anderen Themen zuwende.

    Geraldine hat einige Theorien über die Glaskugel angestellt. Nichts lässt sich wirklich verifizieren. Ob es eine falsche Fährte ist? Ich möchte nicht daran glauben, weil das bedeuten würde, dass Gia für Nichts gestorben ist. Es wäre nichts, vor dem die Todesser:innen zurückschrecken würden, aber die Vorstellung, dass es wahr sein könnte ... Nein. Diese Aktion muss etwas gebracht haben. Es reibt uns so schon auf.


    Zitat von 16.01.2022

    Liebes Tagebuch,


    der Vollmond rückt näher. Es ist nur eine Einbildung, doch gefühlt spüre ich die Änderungen dieses Mal deutlich stärker. Ob es mit dem Wissen zusammenhängt, dass Ich hoffe, dass es Doran ihm gut geht. Dass er alles hat, was er braucht. Und dass er hoffentlich niemals dieses Gefühl erleben muss, was es heißt, zu wissen, dass man Schuld daran trägt, jemanden infiziert zu haben.
    Die Tage davor bin ich noch unberechenbarer aktuell. Die gesamte Situation macht mich so reizbar, dass ich mich teilweise nicht unter Kontrolle habe. Währenddessen an Berties Bett zu sitzen, macht es nicht besser. Ich war so kurz davor, die Glaskugel wegzuwerfen, dass ich Geraldine gebeten habe, die nächsten Tage zu übernehmen. Ich habe ihr gesagt, dass ich Abstand brauche, ich möchte sie nicht mit noch mehr Informationen belasten. Zumal ihre Einstellung zu Wesen unserer Art kompliziert ist.

  • Earnestine hatte den Umschlag so verzaubert, dass er sich nur öffnete, wenn die Person für die er gedacht war ihn berührte. Nach dem Lesen würde das Pergament in Flammen aufgehen und ein jedes Mitglied nur mit dem kleinen, goldenen Anhänger zurücklassen. Earnestine selbst hatte ihn zu einem Fuchs werden lassen, dem Lieblingstier ihres verstorbenen jüngsten Sohnes. Welche Form die Anhänger der anderen Mitglieder annehmen würden, war ihnen selbst überlassen. Earnestine hoffte nur, dass der verzauberte Gegenstand ihnen die Gelegenheit geben würde, zumindest einige Tragödien zu verhindern. Sicher würde der Orden jedoch niemals sein. Sie hatten alle ihre Wahl getroffen.

    Virginia MacGuffin , @Kai Kowalski , Byron Clairmont , @Layla Laeticia Havisham , Felicienne Tavernier , Aaron Mayberry , @Richard Martin Emmerich , Luke Naydenov , Patrick C. O'Rourke , @Geraldine Lovett , @Deverell Rudolphus Burton , @Abby Seymor , @Ceene Nosmion , Henry McGuilles

  • @Thomas Dean Waters Montgomery E. Gambol  Ordensmitglieder

  • [ein Postfach des Ordens]

    Ordensmitglieder  [group]Anwärter:in (Orden)[/group]

  • Gwendoline Ollivander

  • // Dieser Post wird proudly presented von nicht fünf, sondern sechs Fingern.

    Etwaige Formatierungen hole ich entsprechend irgendwann die Tage nach.

    Ordensmitglieder  [group]Anwärter:in (Orden)[/group]



    Eines Morgens in der ersten Juniwoche liegt auf dem Tisch im „Speisezimmer“ des Ordens ein großes, schweres Paket, das offensichtlich in aller Frühe dort abgelegt wurde. Ein schwerer Geruch, der vage an Schafsleder und Erde erinnert, erfüllt längst den ganzen Raum und auf den ersten Blick sieht der Inhalt tatsächlich nach einer Sammlung alter Taschen oder lederner Sofabezüge aus. Beim genaueren Hinsehen entpuppt er sich aber als Sammelsurium abgetragener, schwerer Drachenlederumhänge in verschiedenen Größen und Schuppenmustern. Die meisten verfügen über offensichtliche Mängel wie Risse oder ausgerissenen Nähten, denen allerdings vielleicht auch noch etwas nachgeholfen wurde. Ein gefaltetes Pergament auf einem abgetrennten Ärmel gibt Aufschluss über den ungewöhnlichen Inhalt.


  • Am 29.08., dem Abend vor dem Finalspiel der Quidditchweltmeisterschaft, trifft folgender Brief bei den einzelnen Ordensmitglieder:innen ein:


    Große Sorgen umtrieben Earnestine, seit sie die Hinweise für die nahende Finalnacht erhalten hatten. Es war wichtig, dass sie zur Tat schritten und - sollten sich ihre Informationen bewahrheiten - schlimmeres verhinderten. Zu diesem Zweck hatte sie über die letzten Monate, nein, Jahre genau diese Leute um sich gescharrt; manche davon so jung, dass es ihr in schwachen Momenten schwer fiel nicht an ihre eigenen Kinder und deren Schicksal zu denken. Sie alle - jung wie alt, noch recht frisch im Orden oder schon länger dabei - waren bereit ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen. Earnestine rechnete ihnen dies hoch an. Gleichzeitig kam sie aber nicht umhin das Schlimmste zu befürchten, was eine mögliche Konfrontation anbetraf. Es blieb nur zu hoffen, dass ihnen die kleinen Anhänger zumindest eine kleine Sicherheit verschaffen würden.


    //Eine Erklärung + nähere Details zu den erwähnten Anhängern findet ihr hier: RE: [Postfach] Am Fensterbrett. Charaktere, die bereits damals im Orden waren, können davon ausgehen, dass sie ihre Anhänger noch immer haben bzw. damals einen erhalten haben; alle erst später beigetretenen/aktuelle Anwärter:innen erhalten ihren Anhänger hiermit. Der Brief entzündet sich wie damals nach dem Lesen und hinterlässt Nichts bzw. den Anhänger.


    Ordensmitglieder  [group]Anwärter:in (Orden)[/group]

  • Über eine Kontaktperson hat es ein schlichter Umschlag mit niedlichem Kürbismuster auf den Esstisch im Grimmauldplace geschafft. Earnestine hat das Schreiben für alle Ordensmitglieder sichtbar liegen lassen.


  • Ordensmitglieder

    Der Zettel auf dem großen Tisch im Versammlungszimmer hätte beinahe unauffällig wirken können. Allerdings wurde er offensichtlich mit einem Dringlichkeitszauber belegt und immer, wenn eine Person den Raum betrat, begann er zu zischen und zu zittern und sich in einem wütenden glühenden Rot zu verfärben. Dabei tatsächlich so glühend, dass es fast so aussah, als würden sich die Ränder jede Sekunde entzünden – insbesondere gegenüber von zwei ganz bestimmten Ordensmitgliedern: Rooney und Rosier.

    Die Verfasserin der Notiz war beim Schreiben und Zaubern offensichtlich mehr als nur ein bisschen aufgebracht, auch wenn die Zeilen relativ kurz und knackig klingen.



    Disclaimer: Der Zettel klebt ab dem 10. Dezember auf dem Tisch.

  • Gwenda Manawydan


  • Alle Ordensmitglieder finden eine kleine, bunte Festtagskarte mit einem magisch leuchtenden Anhänger in ihrem Briefkasten. Die Einladung richtet sich an alle, die über die Feiertage ein bisschen Gesellschaft suchen, ganz speziell an die, die vielleicht auch niemanden mehr zum Feiern haben.


    [Kleiner Disclaimer: Earnestines Einladung ist ein Spielangebot für alle die Interesse daran haben. EPT-seitig ist allerdings kein Gruppen- oder NPC-Spiel geplant. Wer möchte, kann aber natürlich gerne darauf eingehen, dass die beiden anwesend sind und ein Kaminzimmer und die Küche für Weihnachten hübsche hergerichtet haben.]

  • [Dieser Brief in recht krakeliger Handschrift - offenbar musste jemand mit seiner nicht dominanten Hand schreiben - findet sich am Morgen des 14. Februar auf dem Küchentisch im Grimmauldplatz. Er ist umringt von Honiggläsern und Metflaschen und außerdem noch ein paar bunt belegten Sandwiches. Außerdem ein Bild von Alistair mit Daumen hoch - linke Hand - und den zwei Ziegen Bow und Truckle.]


    Hallo ihr Lieben,

    tut mir sehr Leid, dass ich die letzten Wochen immer nur unregelmäßig da war, ihr wisst ja warum. Mir geht es aber auch schon wieder gut und ich freue mich schon, bald wieder richtig durchstarten zu können! Weil ich weiß, dass ihr während meiner Abwesenheit immer unter sehr starkem Honigmangel leidet, habe ich Gwenda gezwungen, ein paar Gläser vorbeizubringen. Sie sind gewissenhaft beschriftet und nur zwei davon könnten eventuell ein bisschen halluzinogen sein – sorry, Gawain. Ist aber nichts Illegales drin, nur das übliche Zeug, das wir auch alle sowieso in unsere Zaubertränke schmeißen. Ich habe außerdem ein paar Flaschen Met mitgeschickt, die sind aber nicht halluzinogen, sondern nur sehr lecker! Sagt mir bitte unbedingt, welchen ihr am besten findet, einer davon ist nämlich neu und den möchte ich vielleicht dann ab Sommer richtig verkaufen. Aber dafür dürft ihr nicht wissen, welcher es ist. Ihr seid jetzt quasi meine Testsubjekte, ich hoffe das ist in Ordnung.

    Ich vermisse euch sehr und danke euch auch für die Besserungswünsche! Bow und Truckle vermissen euch auch, wobei ihr wahrscheinlich ganz froh seid, dass jetzt weniger Köttel rumliegen. Habe mir dafür übrigens auch schon etwas überlegt – ich sage nur: fliegender Kotbeutel.

    Bis dann, wir sehen uns, guten Appetit und einen schönen Valentinstag,

    Alistair


    Vihaan P. Nayak  Nikaya Daly  Gwenda Manawydan  Gwendoline Ollivander  Virginia MacGuffin  Edgar C. Rooney  Byron Clairmont  Em McShaw  Kai Kowalski  Haden Whittaker

  • Seit dem Morgen des 24. Februar hängt ein Brief an der Tür zur Küche des Grimmauldplatz 12. Dem Verfasser war es offensichtlich sehr wichtig, dass er nicht übersehen wird.


    Vihaan P. Nayak  Nikaya Daly  Gwendoline Ollivander  Gwenda Manawydan  Em McShaw  Kai Kowalski  Edgar C. Rooney  Alistair Rhys Manawydan  Haden Whittaker  Virginia MacGuffin

  • An der Tür zum Versammlungszimmer hängt seit der Nacht auf den 15. April ein Zettel an der Tür. Aus der für den Journalisten ungewohnt krakeligen Schrift lässt sich schließen, dass Byron müde oder zumindest zittrig gewesen sein muss, als er den Brief verfasst hat:


    Cathrine Valentine  Vihaan P. Nayak  Nikaya Daly  Gwenda Manawydan  Gwendoline Ollivander  Em McShaw  Kai Kowalski  Edgar C. Rooney  Alistair Rhys Manawydan  Haden Whittaker  Virginia MacGuffin

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