Freya V. Scott Ministeriumshexe

  • Weiblich
  • aus Hampstead, London
  • Mitglied seit 19. März 2020
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Über mich
Über mich


*25.12.1989|Halbblut||ehem. Gryffindor|Ministeriumshexe|Mutter|Zwilling
schokoladenbraune Wellen|dunkelbraune Augen|drei Narben über dem linken Auge
1,73m|gerade Haltung|Porzellanhaut|Hosenanzüge & Jeans|Absatzschuhe
Mama-Superheldin|Schwanger|Köchin & Bäckerin|konservativ

Zauberstab - Weidenholz|Drachenherzfaser|10 1/2 Zoll|wenig biegsam
Kräuter|ein Kaminfeuer|frisch gebrühter Earl Grey|Meerbrise - Amortentia
Irrwicht
- Einsamkeit und der Tod

familienorientiert|kultiviert|lebensbejahend
willensstark|intelligent|liebevoll
bodenständig|empathisch
mutig

protektiv|analysierend|jähzornig|sarkastisch
konfliktscheu|chaotisch|überfürsorglich
tollpatschig|unkreativ|kritisch

Die Gastgeberin

Freya
[FRAY-ah]
altnordische Göttin | Liebesgöttin

Victoria
römische Göttin des Sieges | griechisch "Nike"


Familie
» Tochter: Paige Genevra Elizabeth Scott | *24.07.2014
» Ehemann: Nathaniel "Nate" Arthur Oswald Scott | *13.09.1985 | Auror | ehem. Gryffindor
» Zwillingsbruder: Ethan Isaac Hampstead | *25.12.1989 | † 09.10.2014 | ehem. Auror | ehem. Gryffindor
» Mutter: Genevieve Hampstead | geb. Rolls | *1957 | Heilerin | ehem. Ravenclaw
» Vater: Morris Hampstead | *1955 | Mitglied der magischen Strafverfolgung | ehem. Ravenclaw

Erweiterte Familie
» Großmutter (mütterlicherseits): Ophelia Rolls | geb. Lord | *1923 | halbblütige Hexe | ehem. Heilerin | ehem. Hufflepuff
» Großvater (mütterlicherseits): Marcus Rolls | *1924 | halbblütiger Zauberer | ehem. Zoologe | ehem. Gryffindor

» Großmutter (väterlicherseits): Mary Hampstead | geb. Hopkins | *1922 | halbblütige Hexe | ehem. Ministeriumsangestellte | ehem. Hufflepuff
» Großvater (väterlicherseits): Nicolas Hampstead | *1922 | halbblütiger Zauberer | ehem. Ministeriumsangestellter | ehem. Gryffindor

» Schwiegermutter: Mary-Ann Scott | *1953 | halbblütige Hexe | Ministeriumsangestellte | ehem. Hufflepuff
» Schwiegervater: Arthur Aurelius Scott | *1949 | halbblütiger Zauberer | Magizoologe | ehem. Ravenclaw
» Schwager: Matthew „Matt“ Scott | *1989 | halbblütiger Zauberer | Barkeeper | ehem. Gryffindor

Exfreund/Paiges Vater: William „Bill“ Morson | *1987 | Zauberer | Heiler | ehem. Slytherin]

Familienhintergrund
Die Familiengeschichte hinter Freya Victoria Hampstead-Scott wurde bis zur jüngsten Generation selten von Skandalen oder mitreißenden Schicksalen heimgesucht. Es war beinahe zu ruhig, so, als hätte sich das Universum mit all seinen Tücken für die Jüngsten der Hampsteads aufgespart.

Ophelia Lord war eine gewöhnliche junge Hexe mit einem gewöhnlichen Leben: Sie war die Jüngste von sechs Kindern und somit ihr Leben lang das Nesthäkchen der Familie. Nun, zumindest bis zu dem Zeitpunkt ihres Auszuges aus dem elterlichen Haus in Oxfordshire. Als einzige in der Familie besuchte sie zu Schulzeiten das Haus der Dachse und anders als so viele Schüler vor ihr, empfand sie dies als größte Ehre. Das Haus prägte sie und formte sie zu einer loyalen und gutherzigen jungen Frau, für welche das Leben ihrer zukünftigen Patienten immer an erster Stelle stehen würde. Die Ausbildung zur Heilerin meisterte sie, mit all ihren tiefen Gefällen und hohen Bergen, und wusste zu jedem Zeitpunkt in diesen drei Jahren, dass sie ihre Bestimmung entdeckt hatte.
Und dort, zwischen Zauberstäben, Betten und Patienten, begegnete sie Marcus Rolls.
Marcus Rolls erschien ebenso gewöhnlich wie viele andere Männer in der riesig anmutenden Londoner Innenstadt. Er war das älteste von drei Kindern und hatte früh seinen Vater verloren. Doch das hinderte ihn nicht daran, Hogwarts mit guten Noten abzuschließen. Anstatt jedoch ein aufstrebender junger Mann im Ministerium zu werden, hatte er sich bereits zu Schulzeiten für die Profession des Magizoologen entschieden – mit Newt Scamander als sein großes Vorbild, obgleich seine Familie immer gegen diesen Berufsstand war. Marcus folgte dennoch seiner Profession und wurde glücklicher denn je. Als er der Heilerin Ophelia Lord begegnete, war er erst vor kurzem von einer seiner langen Reisen durch die unzivilisiertesten Gegenden des Planeten zurückgekehrt; lediglich im St. Mungos aufgeschlagen, um sich auf etwaige Infekte untersuchen zu lassen. Das er an diesem Tag der Frau begegnen würde, mit der er den Rest seines Lebens verbringen würde, konnte er zuvor nicht ahnen. Und doch traf es ihn wie einen Schlag als er ihr begegnete. Aus genau diesem Grund dauerte es nicht lang, bis Ophelia und Marcus nicht nur ihre erste Verabredung hatten, sondern auch ihre Verlobung bekanntgaben. Beide wussten es vom ersten Augenblick, obgleich sie nicht unterschiedlicher hätten sein können.
Beide hatten das Verlangen, früh eine Familie zu gründen, kaum das sie verheiratet waren, doch der Krieg der Muggel hinderte sie daran. Der zweite Weltkrieg verzögerte all ihre Pläne und als selbst nach zwei Jahren kein Ende in Sicht zu sein schien, zog das junge Ehepaar das englische Landleben dem Leben in der Stadt vor. Sie zogen sich zu Kriegszeiten vollends zurück, kehrten jedoch nie wieder in die Londoner Innenstadt zurück. Und dort auf dem Land, nachdem die Nation sich von all dem Schrecken erholt hatte, erblickte ihre Tochter Genevieve das Licht der Welt.

Sie war ein aufgewecktes Kind und zeigte früh ihre magischen Fähigkeiten. Durch ihren Vater entwickelte sie mit den Jahren eine Vorliebe für magische Tierwesen und war sich sicher, dass sie ihrem Vater eines Tages folgen und ebenso Magizoologin werden würde. Das Leben auf dem Land, abseits der Muggel und der Gefahr, entdeckt zu werden, bot allerlei Vorteile, weshalb Genevieve die Vorstellung nicht ertragen konnte, jemals in einer Stadt zu leben. Zudem konnte sie so ihre gesamte Freizeit im Gewächshaus ihrer Mutter und bei den drei Pferden verbringen, die sie von Herzen liebte. Doch dann wurde der ersehnte Hogwarts-Brief in das Cottage zugestellt und Genevieve war wissbegieriger denn je. Sie wollte die beste Hexe werden, die die magische Welt je gesehen hatte, wenngleich sich das junge Mädchen nicht mehr sicher war, ob sie in des Vaters Fußstapfen treten wollte. Denn da gab es noch die Geborgenheit und Freude, sobald sie das Gewächshaus voller Heilkräuter betrat, das ihre Mutter nach der getanen Arbeit im St. Mungos hegte und pflegte.
Allerdings wurde dieser Zwiespalt beiseitegeschoben, als Genevieve die Reise nach Hogwarts antrat und auf der langen Zugfahrt durch die schottischen Highlands auf Morris Hampstead traf.

Morris Hampstead’s Eltern lernten sich nicht in Hogwarts kennen wie man es bei gleichaltrigen annehmen mochte. Tatsächlich hatte dies einen recht simplen Grund: Mary Hopkins empfand, als stolze Dächsin, sämtliche Mitglieder des Löwen-Hauses als zu hochnäsig und eingebildet. Sie hatte nicht viel übrig für Mut und Tapferkeit, verleiteten diese zwei Attribute Menschen schließlich gern zu waghalsigen Taten, mit denen sie sich noch nie hatte identifizieren können. Es dauerte also mehr als sieben Jahre, bis Mary Hopkins auf Nicolas Hampstead traf und seine ehemaligen Hausfarben als weniger unansehnlich empfand als sie zu Schulzeiten hatte glauben können.
Nicolas Hampstead war ein anderer Mann als zu Schulzeiten, hatte sein Haus ihn während dieser Zeit doch sehr geprägt. Im Nachhinein war er ruhiger und etwas umsichtiger geworden als man von einem Gryffindor vermuten würde. Mary Hopkins hingegen… Sie blieb ihrem Haus und dessen Werte treu, was genau die Eigenschaften waren, die Nicolas so zu dieser Frau hinzogen. Das sie sich im Ministerium zum ersten Mal in die Augen sahen und in der dortigen Mensa die ersten Sätze miteinander wechselten, mochte für manche traurig und unromantisch klingen. Im Nachhinein konnte sich die beiden allerdings nichts besseres vorstellen. Aber so schnell sie sich auch aneinander gewöhnt hatten, so lange dauerte es, bis Nicolas sich traute, seiner Angebeteten die alles entscheidende Frage zu stellen. Zwischenzeitlich hatte Mary immerzu die Befürchtung, dass der junge Mann es nicht ernst mit ihr meinte, aber da täuschte sie sich gewaltig, wie ihr letztendlich in den Sinn kam. Und so lange der Antrag auf sich gewartet hatte, so schnell wurden die ersten Kinder geboren, ehe Morris Hampstead als mittleres Kind das Licht der Welt erblickte.

Seine ersten Jahre wurden von einer lauten und vollkommen chaotischen Familie geprägt, denn bei sechs Kindern konnte man schon schnell den Überblick verlieren. Morris empfing von sämtlichen Seiten bedingungslose Liebe und lernte früh, dass er einfach seinem Herzen folgen sollte, ganz gleich, was die Welt ihm auch sagen mochte. Seine Eltern waren überzeugt, dass er alles erreichen konnte, solange er es nur wollte und das Ziel vor Augen hatte. Und weil Morris von Kindesbeinen an die bedingungslose Liebe seiner Eltern zueinander beobachten konnte, wollte er genau so etwas erreichen: Er wollte eine Frau, die ihn genauso liebte wie seine Mutter seinen Vater. Morris war nie auf Erfolg aus, wenngleich dieser durchaus wünschenswert war; wenn er könnte wollte er lediglich eine glückliche Familie.
Die ersten zwei Schuljahre in Hogwarts hingegen waren geprägt von Einsamkeit, denn mit seiner Art eckte der mittlere Hampstead gerne bei anderen Menschen an, weshalb Freunde eher selten in seinem Umfeld zu sehen waren. Das änderte sich schlagartig, als er zu Beginn seines dritten Jahres Genevieve Rolls begegnete, die vor lauter Aufregung den Mund nicht halten konnte. Zunächst empfand der eher ruhige Morris dies als lästig und ungebührlich, doch während die Fahrtstunden verstrichen kam er nicht umhin, diese Eigenschaft zu schätzen zu lernen. Als Genevieve vom Sprechenden Hut auch noch in sein Haus eingeteilt wurde, konnte er sich nicht glücklicher schätzen, denn in dem aufgeweckten und lauten Mädchen fand er die beste Freundin, die ihm so lange gefehlt hatte. Das mit den Jahren mehr daraus wurde, konnte er an jenem Tag im Hogwarts Express noch nicht ahnen und doch erschien es ihm nach dem Abschluss offensichtlicher als alles andere.
Während er bereits Fuß in der magischen Arbeitswelt fasste, bestritt Genevieve ihre letzten zwei Jahre in Hogwarts ohne ihren besten Freund, der gleichzeitig so viel mehr für sie geworden war. In dieser Zeit entstand ein reger Briefverkehr und bis zum heutigen Tage bewahrte das Ehepaar diese Briefe in einer Box in ihrem Kleiderschrank auf.
Als Genevieve schlussendlich ebenfalls ihren Abschluss erlangte und dieser besser ausfiel als zunächst erwartet, folgte sie ihrer Mutter in den Berufsstand der Heilerin und blühte in der Arbeit mit Menschen regelrecht auf. Das ihr Beinahe-Verlobter in der magischen Strafverfolgung arbeitete und sich somit in ständige Gefahr begab, gefiel ihr allerdings nicht (bis heute, Jahrzehnte später, hatte sie sich noch immer nicht damit angefreundet und es wurde mit der Zeit zu einem ständigen Streitpunkt).
Morris dachte nicht einmal daran, sich eine ungefährlichere Abteilung im Ministerium zu suchen, denn sein Gerechtigkeitssinn entfaltete sich zu ungeahntem Ausmaß während er Verbrecher verhaftete – und somit die Gerechtigkeit sprechen ließ. Erst als seine Frau nach einem guten Jahrzehnt Ehe mit Zwillingen schwanger wurde, zügelte Morris sein Verlangen und arbeitete lediglich halbtags – und das hinter einem Schreibtisch, ohne einen Zauberstab in der Hand und Wunden auf der Haut. Freya und Ethan waren ihr ganzer Stolz, als zunächst der Junge und dann das Mädchen das Licht der Welt erblickten und ihre Anwesenheit mit Schreien kundtaten.
Das Ethan mit 24 Jahren in Folge eines Einsatzes und dadurch gemachten Feinden sein Leben ließ, hatten seine Eltern bis zum heutigen Tage nicht überwunden. Lediglich ihre Enkeltochter Paige und deren Mutter Freya konnten ihnen den Schmerz in vielen Momenten nehmen. Beide erinnerten das Ehepaar daran, dass es Dinge gab, für die es sich zu leben lohnte.

Persönliche Hintergrundgeschichte
Freya Victoria Hampstead wurde am 25.12.1988 um vier Uhr morgens als Zweitgeborene der Zwillinge geboren, lediglich drei Minuten nach ihrem Bruder Ethan Isaac Hampstead. Seit jeher hatte sich dieser etwas darauf eingebildet und prahlte, vor allem in Hogwarts, damit, dass er der Ältere war.
Freya wusste von Beginn an, dass sie geliebt wurde. Sie wuchs von sämtlichen Seiten geliebt auf, weshalb sie zu einem vollkommenen Familienmenschen heranwuchs, der selten lang allein bleiben konnte. In ihrem bisherigen Leben war sie nie allein gewesen: Zunächst war da ihr Zwilling, mit welchem sie sich acht Monate eine Gebärmutter geteilt hatte und der ihr nach der Geburt nicht von der Seite wich. Sie konnten einfach nicht getrennt voneinander leben. Und dann waren da ihre Eltern, die nach der Geburt entweder gar nicht mehr arbeiteten – was auf ihre Mutter zutraf -, oder aber lediglich vormittags nicht im Haus waren – was ihr Vater seit der Schwangerschaft seiner Frau tat.
In den ersten Lebensjahren kristallisierte sich bereits heraus, wer von beiden der impulsivere Zwilling war: Freya. Während Freya schnell unzufrieden war, anfing zu schreien und später zu Trotzanfällen neigte, war Ethan ruhiger und verständnisvoller. Nie nahm er es seiner Schwester übel, wenn sie einen erneuten Trotzanfall hatte und liebte sie bedingungslos – selbst als sie im Alter von acht Jahren den ersten großen Streit hatten und mehrere Tage nicht miteinander geredet hatten. Dabei war der Auslöser etwas derart simples, dass lediglich Freya auf etwas derartiges wütend sein konnte. Deshalb war es für niemanden in der Familie verwunderlich, dass das Mädchen häufiger zu Spontanzaubern neigte als ihr wenig älterer Bruder. Bei ihm hatte man eine Zeit lang gar geglaubt, dass er ein Squib wäre, denn während Freya Besteck, sowie Bücher hatte um sich fliegen lassen, hatte ihr Bruder zunächst keinerlei magischen Fähigkeiten gezeigt. Selbst ihr erster Spontanzauber – welcher Ethan einen Busch aus Haaren hatte wachsen lassen -, hatte nichts in ihm regen lassen, dass zu einer Reaktion geführt hätte. Erst viel später, nach vielen Zaubern seitens seines Zwillings, hatte auch er einen Spontanzauber gewirkt, der seiner Schwester Unmengen an Wollknäuel in ihr gemeinsames Zimmer befördert hatte.
Trotz ihrer grundverschiedenen Charaktereigenschaften liebten sich die Zwillinge bedingungslos und waren ihren Eltern nicht sonderlich böse, dass sie keinerlei anderen Geschwister bekamen. Sie brauchten lediglich einander. Dass sie trotz ihrer Verschiedenheit vom Sprechenden Hut beide in das Haus der Löwen eingeteilt wurden, überraschte alle und doch konnten sich die Zwillinge nicht glücklicher schätzen.
Freya war wissbegieriger denn je, sobald sie die erste Woche in Hogwarts hinter sich hatte und schnell war klar, dass Ethan ihr in dieser Hinsicht nacheiferte. Es entwickelte sich ein Wettstreit zwischen den Zwillingen und nach jedem Schuljahr brachten sie bessere Noten nach Hause in das kleine Haus in Whitby. Während all der Zeit in Hogwarts hatten die beiden kaum andere Kontakte als zueinander, waren sie das schließlich von Zuhause gewohnt. Es hatte immer nur sie beide gegeben, weshalb sie das in dieser Schule nie hatten ändern wollen. Freya war immer sehr froh über diesen Umstand gewesen, kam sie doch schlecht mit anderen Mädchen zurecht, während sie mit ihrem Bruder über alles reden konnte. Sie teilten alles miteinander, vom ersten Nachsitzen bis hin zum ersten Liebeskummer. Eine kleine dunkle Nische im Drei Besen wurde ab der dritten Klasse zu ihrer Zuflucht und noch heute zieht es Freya an diesen Ort, obgleich ihr Bruder nicht mehr bei ihr war.
Im Grunde war die Hogwartszeit eine schwere Zeit für das Mädchen, denn während alle um sie herum Freundschaften aufzubauen begannen, hinderte sie etwas daran, bis sie schlussendlich ihren Zwilling allem anderen vorzog. Womöglich war sie einfach kein geselliger Mensch gewesen und fürchtete sich vor den möglichen Verletzungen, die ein anderer Mensch ihr mit unbedachten Worten zufügen konnte.
Das änderte sich schlagartig als die nun junge Frau Hogwarts mit all seinen Cliquen und Grüppchen hinter sich ließ und in die Welt der Erwachsenen eintauchte. Weil sie sich nicht vorstellen konnte, tagtäglich innig mit Menschen zusammenzuarbeiten, entschied sich Freya für eine Laufbahn im Ministerium. Sie fand in der Abteilung für internationales magisches Recht ihre Bestimmung, denn Paragraphen konnten ihr nichts anhaben. Freya fand ihren Weg, während ihr Bruder seine Bestimmung in der Aurorenzentrale gefunden hatte und dort regelrecht aufblühte. Dass sein Beruf eines Tages sein Verderben bedeuten würde, konnte dort niemand wissen.
Während einer Feier für die Angestellten und deren Familien im St. Mungos, begegnete die junge Frau dem Heiler William Morson und verliebte sich in ihn. Ihr hätte klar sein müssen, dass all das zu schnell ging, dass sie vorsichtiger hätte sein müssen – und doch ignorierte sie sämtliche Warnsignale und schoss alle Warnungen in den Wind. Bill schien für sie der perfekte Mann zu sein, obgleich er zu Hogwartszeiten nicht ohne Grund dem Hause Slytherin angehört hatte. Aber diese Tatsache ignorierte Freya ebenfalls und stürzte somit in ihr Verderben.
Bill gehörte zu dem verschlagenen Typ Menschen und wusste, wie man eine Frau zügeln oder gar steuern konnte. An dem einen Tag war Freya für ihn die schönste Frau der Welt und passte perfekt zu ihm, während sie am nächsten Tag bereits für alles Leid in seinem Leben verantwortlich war. Dass er sie psychisch systematisch auseinandernahm und ihr mehr Wunden zufügte als irgendjemand sonst, bemerkte die junge Frau erst, als es bereits zu spät war. In einer regnerischen Nacht verließ sie ihn, nachdem Ethan ihr ins Gewissen reden konnte und sie nach Monaten der Qual endlich auf ihn hörte. Sie zog zu ihrem Zwilling und allmählich schien wieder Normalität einzukehren, ehe Freya bemerkte, dass sie von Bill schwanger war. Mit einem Schlag war die Normalität dahin und die junge Frau flüchtete sich in die liebevollen Arme ihrer Familie. Ihre Eltern unterstützten sie während der folgenden Monate, freuten sich über ihr zukünftiges Enkelkind und halfen ihrer Tochter über die Beziehung hinwegzukommen. Ihre Wunden heilten und verblassten zu Narben im Angesicht des heranwachsenden Lebens in ihrem Innern, das sie einfach lieben musste. Etwas anderes kam Freya nicht einmal in den Sinn.
Und dann wurde Paige geboren. Dieser Tag war der wohl glücklichste in ihrem bisherigen Leben und die Liebe zu dem kleinen Wesen wurde mit jedem vergehenden Tag größer. Dieses Hochgefühl wurde aber mit einem Schlag zerstört, als Ethan durch die Folgen eines Auftrages den Tod fand. Die Zwillinge genossen den ersten Abend seit Wochen zusammen ohne ein schreiendes Baby, dass an jenem Abend bei den Großeltern schlief, sodass sie Zeit füreinander hatten. Prompt wurden sie aber von den Handlangern eines Zauberers angegriffen, den Ethan kurz zuvor hinter Gitter gebracht hatte. Während des Kampfes wurde Ethan von einem der Männer getötet und Freya erhielt die drei Narben über dem linken Auge durch messerscharfe Krallen eines Animagus. Im St. Mungos hätte ihre Mutter diese mit Leichtigkeit verschwinden lassen können, doch Freya musste sie unter allen Umständen behalten, um immer an den Tag erinnert zu werden, an dem sie ihren Zwilling nicht hatte beschützen können.
An jenem Abend realisierte die junge Frau noch nicht, dass sie ihren besten Freund verloren hatte. Erst einige Tage später verfiel sie in ein dunkles Loch, aus welchem sie eine lange Zeit nicht mehr herauszukommen wagte. Eine Realität ohne Ethan erschien ihr unmöglich und doch war ihre Tochter der eine Grund, um weiterzuleben; um weiterzumachen. Dennoch wusste Freya, dass sie nie wieder die Alte sein konnte, denn ein essentieller Teil fehlte – sie fühlte sich nicht mehr komplett und tat es bis zum heutigen Tag nicht. In dieser Zeit lernte sie durch einen dummen Zufall Nathaniel Scott kennen, der auf den ersten Blick nicht wie ein Mann aussah, der sich fest binden wollte. Und doch war es genau das, was der junge Mann suchte und in Freya fand, während Freya – noch immer die letzte Beziehung vor Augen – es nicht zulassen wollte. Nathaniel jedoch zog ihr einen Strich durch die Rechnung, denn er schlich sich mit seinem Charme, seiner Wärme und seiner liebevollen Art in ihr Herz. Der Tropfen, welcher das Fass schlussendlich zum Überlaufen brachte, war der Umgang mit ihrer kleinen Tochter, die den Mann vom ersten Augenblick an zu vergöttern schien. Nathaniel half ihr mit kleinen Gesten in der dunklen Zeit nach Ethans Tod, erinnerte sie daran, wofür es sich zu leben lohnte und wie sehr Freya einen solchen Mann in ihrem Leben brauchte. Bill war das komplette Gegenteil zu diesem gestandenen Mann, dem es niemals in den Sinn kommen würde, seiner Frau etwas anzutun. Dass zu erkennen, verlangte von Freya alles ab – und von der Zeit. Jedoch war sich Nate ihrer sicher und zeigte ihr das an jedem Tag des Jahres, bis die junge Frau und Mutter es nicht mehr leugnen konnte: Trotz dem Vergangenen und den Schrecken der Vergangenheit liebte sie diesen Mann bedingungslos. Trotz allem vertraute sie ihm bedingungslos und schien zu wissen, dass er nicht wie Bill war. Sie wusste, dass er der Richtige war, obgleich sie sich niemals als Romantikerin gesehen hätte. Trotz dessen dauerte es lang, bis Freya zustimmte, dass sie zusammenzogen und selbst dann nur aus rein praktischen Gründen. Erst als die ersten Kisten ausgepackt und sich das gemütliche Reihenhaus in Hampstead, London mit Leben füllte, wusste sie, dass sie es aus anderen Gründen getan hatte.
Neben Nate morgens aufzuwachen und neben ihm abends einzuschlafen waren die Dinge, die sie nach nur wenigen Tagen nie wieder missen wollte und auch Page war mit jedem Tag vernarrter in diesen Mann, den sie als ihren Vater betrachtete. Und dann, an einem vollkommen gewöhnlichen Sonntagmorgen, während eines vollkommen gewöhnlichen Frühstücks, stellte Nathaniel Scott die Frage aller Fragen und Freya Victoria Hampstead konnte nicht anders, als Ja zu diesem ungewöhnlichen Mann zu sagen. So wurde am 12. Juli 2019 aus Freya Victoria Hampstead eine verheiratete Frau mit einem verdammt langen Namen, denn sie hatte sich niemals von ihrem Geburtsnamen trennen können – trug doch vor Jahren ihr Zwilling denselben Nachnamen.
Und nun? Nun war Freya glücklicher denn je – und erneut schwanger, doch dieses Mal von einem Mann, der sie auf Händen trug, ihre Tochter abends in den Schlaf las und seiner Frau vermutlich jeden Wunsch erfüllen würde, wenn es ihm möglich war. Trotz der Schrecken der Vergangenheit, die sie immerzu in ein dunkles Loch rissen, liebte er sie, obgleich Freya immerzu das Gefühl hatte, all das nicht verdient zu haben.




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UTZ
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» Hat des nachts Selbstgebackenes für alle in den Gemeinschaftsraum gestellt » Niemand ahnte, dass sie es war
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» War eine Brillenträgerin » Bis sie in den Sommerferien '06 Kontaktlinsen entdeckt hat
» Das Hampstead-Zwillings-Gespann war allseits bekannt



Nate Scott | Ehemann
Gesuch *klick mich!*
#a53c3c
Persönliche Informationen
Geburtstag
25. Dezember
Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Hampstead, London
Beruf
Mitarbeiterin im Büro für Internationales magisches Recht|Vollzeit-Mutter