Rubinia Orion loner

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  • aus Gloucester
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Über mich
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» Familiengeschichte

Ruby wurde in schwierige und gespaltene Verhältnisse geboren, denn obwohl ihre Eltern einst aus Liebe zusammengefunden hatten, war sie am Rande der Gesellschaft und Arm allein mit ihrem Muggelvater aufgewachsen.
Ihre Mutter, Aurelia, war aus einer alten Nordeuropäischen Zaubererfamilie gekommen, die viel auf Blutstatus und Ansehen der Familie gab.
Von dem was Rubinia von ihrem Vater erfahren hatte, hatte ihre Mutter eine sehr lieblose und autoritäre Erziehung erhalten und war daraus im ersten Moment ausgebrochen. Sie hatte Ihre Ausbildung in den kältesten Breitengraden der Welt besucht und war direkt nach ihrem Abschluss ohne viele Worte nach England gereist, um ihrer Familie und den damit verbundenen Verpflichtungen zu entkommen.
Dort hatte sie in einem kleinen Ort in der Nähe von Gloucester meinen Vater in einem Park getroffen und dieser hatte sich sofort in sie Verliebt.
Bis heute strahlten seine trüben Augen ganz besonders wenn er über Sie und ihre erste Begegnung sprach.
Er lud sie ein mit ihm Kaffee zu trinken, was sie tat.
Ihr Vater hatte Ruby oft erzählt wie absurd er ihre Reaktionen auf Alltägliche Gegenstände gefunden hatte. Doch er war so von ihrem Lächeln und ihrer Schönheit absorbiert gewesen, dass er es nicht weiter in Frage gestellt hatte.
Aus dem Kaffee, wurde ein Essen, aus dem Essen ein Kuss und aus dem Kuss eine Beziehung.
Callum beschrieb oft, wie er einfach nur am Küchentisch gesessen hatte und Aurelia zugesehen hatte, wie sie unbeholfen aber freudestrahlend die einfachsten Haushalts-aufgaben erledigte, als hätte sie nie etwas dergleichen getan.
Dann wurde sie schwanger und Rubinias Vater machte ihr einen Antrag, den Aurelia mit Tränen in ihren Augen angenommen hatte. Laut ihm, war an diesem Tag, das Glück absolut vollkommen gewesen. Unbeschwert und Frei.

Kurz danach, und wenige Wochen vor meiner Geburt aber, änderte sich alles auf einen Schlag.
Aurelia wurde Paranoid, und unentspannt – wollte Callum aber nie sagen, was das Problem war, denn wie sie sagte „Würde er es nicht verstehen.“ Doch egal was er ihr Versicherte änderte sie Ihre Meinung nicht.
Aurelia verließ das Haus nicht mehr, sie war Hochschwanger und es war als würde ein schwarzer Schatten ständig über ihr Kreisen. Sie schlief nicht und ihre Augenringe wurden unerträglich tief.



Dann eines Tages, nach einem besonders schlimmen Traum, erzählte Sie ihm ihre Geschichte, im Flüsterton. Callum glaubte kein Wort, er dachte, dass die Wahnvorstellungen mit der Fortgeschrittenen Schwangerschaft und dem Schlafmangel einhergehen würden.
Sie erzählte von ihrer Familie und dass sie es nie verstehen würden, dass sie ihn liebte. Erzählte, dass er und das ungeborene Kind in großer Gefahr waren und sie immer geglaubt hatte das niemand nach ihr suchen würde – wie falsch sie doch gelegen hatte.
Nach den Ausführungen blieb Callum still und hatte sie beunruhigt angesehen – sie begriff, dass er ihr nicht Glaubte.
Dann hatte Sie wortlos ein langes, dünnes Stück Holz hervorgeholt und die Möbel im Zimmer zu schweben gebracht, indem sie die spitze des Stabs durch die Luft sausen ließ
Callum war sich sicher, dass nun er es war der den Verstand verlor – doch mit der Zeit gewöhnte er sich etwas an die Wahrheit der Umstände. Er versprach ihr, sie vor allem zu beschützen – was absurd war, gegen die Macht einer ganzen Zaubererfamilie, doch Aurelia hatte ihm ein lächeln Geschenkt.

Nach Rubinias Geburt, war der Verfolgungswahn der Mutter noch schlimmer geworden, bis sie eines Morgens einfach nicht mehr da war.
Sie hatte keine Nachricht hinterlassen, sich nicht verabschiedet, nichts.
Als Callum sie am Morgen suchte, sah er Im Garten einige Büsche verkohlt und zerbrochen – er begriff schnell, dass etwas geschehen war und sie nicht zurückkommen würde. Er versank in einer tiefen Depression.




» Alles über mich




Ruby wuchs in armen Verhältnissen auf, ohne Kontakt zur Zauberei. Ihr Vater war ein gebrochener Mann, tat aber alles für sie was ihm möglich war. Nur den Kontakt zur Zauberei hatte er ihr nicht beigebracht, aus Angst, auch seine einzige Tochter zu verlieren.
So ging Ruby in die normale Schule, wo sie zum Außenseiter und Wunderling wurde. Einmal, weil ihre Schuluniform nicht nur Second Hand sondern eher Fifth Hand war, ihre Schulbücher zerschlissen und sie sonst nichts „cooles“ besaß wie ihre Mitschüler, sondern auch, weil sie oft verträumt in die Luft oder in Hecken starrte, und auf Nachfrage warum sie das tat, Sachen antwortete wie, „Hast du denn die Feen nicht gesehen?“.

Sie hatte auch in der Vorschule und im Kindergarten, die meiste Zeit allein verbracht und schon früh den Gedanken gefasst, dass ihr das alles zu banal war, die Menschen um sie zu einfach und nicht auf ihrer Wellenlänge – also gab sie sich auch keine große Mühe mit ihnen.
Wenn ihre Mitschüler ihr Beine stellten oder an ihren Haaren zogen, verletzte sie sich nie, als wäre sie unverwundbar, während ihre Peiniger stolperten und selbst auf die Nase fielen. Doch Ruby empfand das nicht als komische Zufälle, sie dachte, so wie Kinder das tun, dass es allen so ging,
bis an ihrem elften Geburtstag, eine Eule mit einem Brief bei ihnen angekommen war.

„Pa, schau, da sitzt eine Eule vor dem Fenster“

Die Eule hatte gegen das Fenster gepickt und einen Umschlag auf dem Fenstersims liegen lassen, bevor die sich wieder in die Lüfte geschwungen hatte.
Sie war überrascht, denn der Brief war nicht an Ruby Hartnet adressiert, den Namen, den sie bisher getragen hatte, sondern an „Rubinia Orion“.
Das war der Moment, als ihr Vater mit der ganzen Wahrheit um die Ecke kam.
Ja, sie hatte die Geschichte der schwebenden Möbel zwar gekannt, doch sie für ein Märchen gehalten, das sich ihr Vater ausgedacht hatte um ihre Mutter zu einer Heldin ihrer Gutenacht-Geschichten zu machen.
Sie erfuhr, dass Orion der Mädchenname ihrer Mutter war und dass die Möglichkeit bestand, dass sie noch am Leben war.

Einige Tage vor dem ersten September hatte es an der Tür geklopft und ein tattrig aussehender Mann in einem langen Umhang hatte davor gestanden und erklärt, dass es aufgefallen wäre, dass Ms Orion noch keine Schulsachen gekauft hatte und ob sie Hilfe dabei brauchte.

Ruby schämte sich ein wenig, als Ihr Vater fragte, wieviel Pfund sie benötigen würden und blass wurde als ihm der Betrag genannt wurde. Ruby wusste, dass ihr Vater einige Wochen nichts zu essen kaufen können würde, nach diesem großen Einkauf für ihre neue Schule.

Der alte Zauberer, hatte sie in die Zaubererstraße, Winkelgasse geführt, erklärt was sie brauchen würde und wie sie am 1. September auf das Gleis 9 ¾ kommen würde, wie wir Geld tauschten und wieder zurück in die Muggelwelt gelangen würden.
Sie war sehr aufgeregt vor ihrem ersten Jahr in Hogwarts und tat sich schwer ihren Vater zu verlassen, der gesundheitlich nicht besonders Gut aufgestellt war.
Doch er bestärkte sie in allem und half ihr so weit es möglich war.

In Hogwarts angekommen wurde sie in ihr Haus eingeteilt, und freute sich darüber, weil es ihre Lieblingsfarbe war – aber noch nicht wirklich wusste was das bedeutete. Doch dann schnell begriff, dass sie hier alles andere als fehl am Platz war. Auch wenn sie sich meist überall fehl am Platz fühlte.

Trotz ihrer Startschwierigkeiten lebte sie sich ein, hatte gute Noten und fand in Hogwarts ihr Zuhause.
Früher oder später fand sie sogar ein paar Menschen die ihr nicht sofort zuwider waren und zum ersten mal Menschen, die wirklich an ihr interessiert waren. Doch sie war sich nie sicher, ob diese wirklich meinten was sie sagten. Ruby war oft misstrauisch und interpretierte zu viel in die Worte und Taten ihrer neuen "Freunde".
Sie hatte nie Freunde gehabt, war in ihrem "Muggelleben" viel von gleichaltrigen beschimpft, geärgert und geschlagen worden. Wenn sich ihr damals Menschen genähert hatten, dann immer um ihr einen grausamen Streich zu spielen und die Narben dieser Erlebnisse beeinflussten auch ihr Leben in Hogwarts ständig. Deshalb fand man sie oft allein auf dem Gelände, in der Bibliothek und in einer Ecke des Gemeinschaftsraumes - meistens Lesend.



Sie schrieb ihrem Vater ständig und teilte ihm jede Kleinigkeit mit die sie erlebte. Er fehlte ihr sehr und wusste auch, dass Ihre Abwesenheit nicht leicht für Ihn war.
Doch freute er sich sichtlich über ihre Entwicklung und zählte mit ihr zusammen die Tage bis sie in den Ferien wieder nach Hause konnte.



[and I set fire to the rain]
Persönliche Informationen
Klassenstufe
5
Geburtstag
1. Februar 2004 (16)
Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Gloucester
Beruf
Student
Hobbys
Lesen