Benny Brooker Bully

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Über mich
Über mich



What doesn't kill you makes you an asshole




"Hey, hey! Was hast du über mich gesagt? Hast du ein Problem?"
Es war nicht schwer, Benny zu provozieren. Tatsächlich passierte es manchmal von ganz allein, ohne äußeres Zutun und der nächstbeste jüngere, schwächere oder eigenartigere Schüler musste ihm als Stressball herhalten. Besonders letztere machten ihn einfach wütend. Er sah es nicht ein, sich damit auseinanderzusetzen, warum er so ein Problem mit schwächlichen, unsicheren Jungen hatte. Warum ihn schwule Jungen so zum Rasen brachten. Er war nicht wie die, versicherte er sich fast täglich. So wollte er auch nie sein.

Vielleicht hätte ihn irgendwann mal jemand darauf aufmerksam gemacht, wie eigenartig es war, dass er sich dessen ständig lautstark versichern musste. Dass es fast wirkte, als würde er nur kompensieren. Doch wer Benny gut genug kannte, wusste es besser, als ihn auf seine wunden Punkte anzusprechen.





Playlist



MAGIC

Zauberstab: Loorbeerholz, Phönixfederkern, 13 1/4 Zoll, biegsam
Irrwicht: ein Kleiderschrank aus seinem alten Kinderzimmer
Patronus: ein Braunbär





BENNY BROOKER


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» Vor- und Nachnamen
Benjamin Brooker
» Alter
17 Jahre
» Klassenstufe / Beruf
Sechste Klassenstufe
» (ehem.) Haus
Griffindor
» Blutstatus
muggelstämmig



DIE FAMILIE

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» Vater
Calvin Brooker, Landwirt [Muggel]
» Mutter
Annabelle "Annie" Stevens, KFZ-Mechanikerin [Muggel]
» Stiefmutter
Becky Brooker, Kellnerin [Muggel]
» Stiefbruder (mütterlicherseits)
Eugene Nguyen [Muggel]

» Familiengeschichte

Benny's Vater und leibliche Mutter stammen, wie er, aus den USA, wo sein Vater als Mitgründer einer Maisanbaufirma mit Sitz in Witchita schon mit 30 viel Wohlstand und Einfluss ansammelte. Trotz der vielen luxuriösen Freizeitmöglichkeiten, die sein neugewonnener Reichtum ihm bot, verzog sich der meist schlecht gelaunte und menschenscheue Calvin oft noch bis spät Abends in sein Büro, wo er und seine junge Sekretärin Annie sich langsam näher kamen. Nach einer Woche des etwas unbeholfenen Datings ging Calvin bereits auf ein Knie, um die alles entscheidende Frage zu stellen, bekam aber ein schnelles und festes "Nein". Annie war sich noch nicht so ganz sicher, ob sie es überhaupt ein Jahr mit dem zwar witzigem und irgendwie liebenswertem, aber auch altmodischem und neurotischem Geschäftsmann aushalten würde, geschweige denn ein ganzes Leben.
Das letztendlich überzeugende Argument - ein positiver Schwangerschaftstest - kam jedoch früher als erhofft. Genötigt von ihrer Familie, sich als werdende Mutter endlich an den wohlhabenden Unternehmer zu binden, gab sie nach und die frisch Vermählten zogen in ein kleines, aber gemütliches Haus in einem Vorort Wichitas. Annies Wünsche nach einer luxuriöseren Behausung wimmelte Calvin mit der eigenartigen Begründung, sich nicht um ein großes Grundstück kümmern zu wollen, ab.
So wuchs Benny behütet in einer erzkonservativen, uramerikanischen Kommune im beschaulichen Kansas heran. Als Einzelkind könnte man denken, dass er von beiden Elternteilen ständig verhätschelt wurde, doch tatsächlich verbrachte er viel Zeit bei Verwandten, Freunden oder ganz allein. Sein arbeitswütiger Vater ließ sich nur spät zuhause blicken und Mutter wollte sich die Ungebundenheit und den Spaß, den ihre gleichaltrigen Freunde erlebten, nicht völlig entgehen lassen, so dass sie oft unterwegs am Strand, im Kino oder in Clubs verbrachte.
Auch ihr "Baby", ihr von Stoßstange bis Auspuff gepimpter Ford Mustang, nahm einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit in Anspruch.
Wenn Benny auf seine Kindheit zurückschaut, ist es fast schmerzhaft offensichtlich, dass seine Eltern sich schon lange nicht mehr liebten. Spätestens, als beide fast gleichzeitig begannen, regelmäßig ein Bier über den Durst zu trinken, war selbst den Nachbarn klar, dass diese Ehe wohl nicht mehr lange halten würde.
Unglücklicherweise verkaufte sein Vater seine Firmenanteile zu einem schlechten Preis und verprasste schnell das angesammelte Geld, so dass die Familie recht bald wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren musste.
Oft ging Benny inmitten eines Streites im Haus in die Schule und kam gerade rechtzeitig zum nächsten zurück.
Hinzu kam der kontrollierende und hypermaskuline Erziehungsstil seines Vaters: Weinen? Für Memmen. Über Sorgen und Probleme reden? Für Memmen. Sein Platz in der Junior Football League war wichtiger als seine Noten, immerhin war er kein "rückradloser, schwuckiger Streber, sondern ein waschechter Kerl". Auch für körperliche Züchtigung war er sich nicht zu Schade, so dass tief in Benny, obwohl er inzwischen einen halben Kopf größer und doppelt so breit wie sein Vater ist, noch immer eine markerschütternde Angst vor ihm schlummert.

Zeichen magischer Begabung zeigte Benny verhältnismäßig spät und selten. Der einzige Vorfall, an den er sich erinnern konnte, war, als er mit 8 Jahren einen Football aus Versehen zielgenau ins Fenster des Schulleiterbüros gepfeffert hatte. Sein Vater wurde vor Ort zitiert und in genau dem Moment, als sein Auto auf den Schulparkplatz rollte, war die Scheibe unerklärlicherweise völlig unversehrt.

Nachdem seine Eltern sich ein Jahr später zu niemandes Überraschung endlich scheiden ließen, entschied sich Benny prompt, bei seinem Vater zu bleiben, während seine Mutter, bereits einen neuen Freund im Schlepptau, nach Kalifornien zog und sich zur KFZ-Mechanikerin umschulen ließ.
Auch Calvin brachte verdächtig schnell nach der Scheidung eine neue Freundin nach Hause, die er wohl auf einem Datingportal kennengelernt hatte. Die gebürtige Britin Becky war nachgiebiger und etwas älter als seine Mutter und Benny brauchte nicht lange, um zu entscheiden, dass er sie lieber mochte, als seine Erzeugerin, welche regelmäßig mit verächtlichem Ton am Essenstisch diskutiert und für jedes Leid verantwortlich gemacht wurde, das der Familie je widerfahren war.

Anfangs erhielt Benny noch regelmäßig Briefe, E-Mails und Anrufe aus San José, die aber nach Monaten des Ignoriert-Werdens schließlich versiegten. Trotzdem trudelt jedes Jahr zu seinem Geburtstag noch ein Brief mit Glückwünschen und einer 100$ Note im Haus seines Vaters ein.

Calvin war alteingesessener Amerikaner und Republikaner, doch wie durch ein Wunder schaffte seine neue Ehefrau es schließlich, ihn genug weichzuklopfen, um ihn zu einem Umzug in das winzige Dorf Rode Heath in Cheshire zu bewegen, damit sie sich dort um ihren pflegebedürftigen Großvater kümmern konnte.
Ein Bonus war, dass Becky in der Nähe Verwandte in einem großen Farmbetrieb hatten, die ihrem neuen Mann eine Festanstellung garantieren konnten, sodass dieser nach vielen Jahren der händeringenden Arbeitssuche endlich wieder einen gut bezahlten, festen Beruf haben würde.

Trotz vereinzelter Vorfälle spontaner Magie in Bennys Umfeld, welche von seinen Eltern immer wieder als "eigenartiger Zufall" oder "optische Täuschung" abgewunken wurden, traf sie der Besuch des Ministeriumsangestellten mit der Einladung nach Hogwarts wie ein Schlag ins Gesicht.
Obwohl sie es nicht artikulieren konnten, hatten sie Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass ihr Sohn jetzt ... anders war, auf eine besondere Schule ging, ein großes Geheimnis zu hüten hatte. Zögerlich taten sie, wie sie angeleitet wurden, besorgten die nötigen Utensilien, erzählten den Nachbarn, er ziehe jetzt zurück nach Amerika zu seiner Mutter und brachten ihn zum Bahnhof King's Cross, doch zuhause sprachen sie nie darüber.
Benny selbst brauchte lange, um sich an diese neuen Umstände zu gewöhnen und verbrachte viele schlaflose Nächte damit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Dass das nicht normal sei, ob er wohl einfach nicht hingehen konnte, ob es dafür eine Heilung gab ...
Er selbst findet Zauberei inzwischen fast natürlich, doch daheim ist das Thema noch immer negativ geladen.
Von Zeit zu Zeit führte es sogar schon zu großen Auseinandersetzungen zwischen seinen Eltern, doch wie er jeden Sommer erfahren muss, finden die beiden dafür auch ganz allein genügend Gründe.

Seine leibliche Mutter, ihr Mann und dessen Sohn erfuhren nie von Bennys magischem Schicksal und dieser sieht auch keinen Anlass, diesen Umstand zu ändern, da er seit Jahren mit keinem von ihnen auch nur ein Wort wechselte.



ALLES ÜBER MICH

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Benny stammt aus einer sehr großen und konservativen Familie aus dem Mittleren Westen der USA, in der Streit und emotionale Instabilität an der Tagesordnung lagen. Vor allem zwischen seinen Eltern gab es ständig heftige Auseinandersetzungen, was sich auch mit der neuen Ehefrau seines Vaters nicht änderte und Benny frustriert und ohne emotionalen Rückhalt auf der Strecke ließ. Der ständige Druck seines Vaters sich wie ein "richtiger Mann" zu verhalten (nicht zu weinen, nicht über seine Gefühle zu reden, erst zuzuschlagen und dann zu fragen), kombiniert mit den finanziellen Privilegien, die er früher genoss erzogen ihn zu einer groben, rücksichtslosen und manchmal einfach nur gemeinen Sportskanone wie aus dem Bilderbuch. Dass das nur seine Art ist, mit Frust und Unsicherheiten umzugehen, dürfte die Opfer seiner Schikanen nur wenig interessieren.
Die eiserne Erziehung seines Vaters hält ihn selbst über 400 Meilen Entfernung fest im Griff und ist quasi in sein Denken integriert. Jede Spur des Andersseins, die er in sich selbst spürt, erstickt er schon im Keim.
Er schert sich wenig um die Schule, weder Muggelschule noch Hogwarts und schlittert immer gerade so ins nächste Schuljahr, da er seine Zeit lieber mit Gewichtheben oder auf dem Quidditchfeld verbringt. Trotzdem kann er loyal, freundlich und unheimlich unterstützend gegenüber seinen Freunden sein. Mädchen tritt er grundsätzlich freundlicher gegenüber und fokussiert seine physischen Schikanen auf Jungen, eine feste Freundin hatte er trotz seines machohaften Auftretens und guten Aussehens jedoch noch nie ...


» Charaktereigenschaften

✔ locker
✔ witzig
✔ treu
✔ ehrlich
✘ launisch, fast neurotisch
✘ tollpatschig
✘ rücksichtslos
✘ ungezügelt


Disclaimer: Dieser Character ist ein verklemmter, homophober, aggressiver Arsch und repräsentiert nicht die Ansichten der freundlichen Lesbe hinter dem Bildschirm ;)

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Persönliche Informationen
Klassenstufe
Sechste Klasse
Geschlecht
Männlich
Kontaktmöglichkeiten
Skype
Discord -> Lurd Lord #4162