Viola "Birdie" Fitzgerald daylily

  • Weiblich
  • 15
  • aus Camberwell, London [England]
  • Mitglied seit 6. Juni 2019
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Über mich
Über mich
NOT DONE

VIOLA "BIRDIE" FITZGERALD
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» Vor- und Nachnamen
Viola "Birdie" Fitzgerald


» Geburtsdatum
13. Juli 2003


» Klassenstufe
fünfte Klassenstufe


» Haus
Hufflepuff


» Blutstatus
muggelstämmig


DIE FAMILIE
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» Vater
Mortimer Fitzgerald | 44 | selbstständiger Bestatter | nichtmagisch


» Mutter
Eloise Fitzgerald (neé Fowe) | 46 | Bestattungsfachkraft | nichtmagisch


» Schwester
Ophelia Fitzgerald | 21 | frischgebackene Aurorin | muggelstämmig



ALLES ÜBER MICH
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Birdies erste, echte Erinnerung handelt von einem Spontanzauber ihrerseits im zarten Alter von vier Jahren. Sie war schon immer ein leises und etwas schüchternes Kind gewesen, sodass sie sich selten bemerkbar machte, wenn ihr etwas nicht passte. Ophelia als Gegenstück zu Birdie entsprach beinahe einem Punk in Form eines Kindes. Deshalb gab es früher oft Streit zwischen den beiden, wenn Birdies zurückhaltender Charakter in angespannten Situationen auf Ophelias dominanten Geist traf. Eines Tages im späten Sommer herrschte Streit darüber, wer das letzte Schokoeis aus der Gefriertruhe bekommen durfte. Wie man weiß, ist Schokoeis für Kinder eine ernste Angelegenheit und so artete der Konflikt schnell aus. Irgendwann wurde es Birdie zu bunt, doch sie konnte das nicht mit Worten ausdrücken und ehe man sich versah, war es, als zögen Geisterhände an Ophelias Haaren und verknoteten sie. Zum Glück kam gerade der Vater der Mädchen in die Küche und konnte deeskalierend wirken. Ophelias Haar wurde entwirrt und zehn Minuten später, nach einer Standpauke und tränenreicher Versöhnung, saßen die Schwestern fröhlich Cartoons schauend auf der Couch und teilten sich das Eis.
Im Frühjahr des selben Jahres war bereits ein Zauberer des Ministeriums aufgetaucht, um der Familie zu vermitteln, dass Ophelia eine Hexe war und nach Hogwarts gehen würde. Mehrere Wochen herrschte Ungläubigkeit in der Familie, doch nach dem ersten Besuch der Winkelgasse und vielen weiteren Gesprächen mit Ministeriumszauberern ebbte diese langsam ab. So war den Fitzgeralds also im Sommer vor Ophelias erstem Schuljahr schon bewusst, dass auch in Birdie vielleicht magische Kräfte schlummerten. Birdie selbst war mit vier Jahren noch zu jung, um zu verstehen, dass sie in ihrer Welt ein Kind abseits der Normalität war.

Natürlich kann man es nicht mit Sicherheit sagen, doch die anderen Kinder in der Grundschule und in der Nachbarschaft spürten, dass an den Fitzgeraldschwestern etwas fremd war. Selbstverständlich stellte zum Teil der Beruf von Birdies Eltern einen Grund dafür dar - gruselig, wer mit dem Tod arbeitet - und zum anderen Teil kann man nicht einfach eine Hexe sein und wie ein ganz normaler Muggel wirken. Wirkliche Freundschaften haben sich zu Hause mit niemandem entwickelt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Birdie zu verträumt und in sich gekehrt ist und nie echtes Interesse daran gehabt hatte, mit jemandem eine tiefere Beziehung zu entwickeln. Mitschüler und Nachbarskinder waren ihr stets zu laut, zu anstrengend und zuletzt auch zu unwissend. Für ein Kind ist es unangenehm, vor anderen verstecken zu müssen, wer man wirklich ist. Vor allem wenn man selbst noch nicht so wirklich weiß, wer man sein möchte und was alles in einem steckt. Manchmal machten sich ihre Kräfte ungewollt bemerkbar, was auf die anderen Kinder verschreckend wirkte. Deshalb war Birdie in ihrer Kindheit immer auf der Hut, zu verhindern, dass sie aus Versehen aus ihren Emotionen heraus zauberte. Anstrengend.

Glücklicher Weise gab es schon immer eine Person in Birdies Umfeld, die aus erster Hand weiß, wie sich dieser Umstand anfühlt. Obwohl es oft kleinen Streit zwischen Birdie und Ophelia gibt, verstehen sich die beiden Schwestern wunderbar. Zwischen ihnen hat sich über die Jahre ein inniges Verhältnis entwickelt und besonders jetzt, da die Mädchen älter geworden sind, wissen sie einander zu schätzen. Ophelia ist die erste die von Neuigkeiten bei Birdie erfährt. Von ihrer Schwester erhält Birdie zu jedem Thema ehrlichen und klaren Rat. Sie vertraut niemandem sonst so sehr wie Ophelia.

Doch manche Probleme behält Birdie lieber für sich und vertraut sie nicht einmal ihrer Schwester an. Seit einiger Zeit kämpft Birdie mit langanhaltenden Phasen der pessimistischen Gedanken, die sich in ihren Kopf schleichen und ihr Leben schlecht reden. Birdie ist äußerst sensibel und in solchen Momenten wird sie stark verwundbar, was ganz schön an ihren Kräften zehrt. Wenn man den ganzen Tag seine Energie darin investiert, alle möglichen negativen Aspekte wahrzunehmen und zu betrachten, bleibt am Ende nicht mehr viel Akku übrig, um glücklich und produktiv zu sein. Deshalb haben Birdies Noten in den letzten Monaten nicht besonders toll ausgesehen. Sogar in ihrem Lieblingsfach Kräuterkunde hat sie sich verschlechtert. Sie hat sich stark zurückgezogen. Birdie will niemandem zur Last fallen, außerdem schämt sie sich dafür, zur Zeit nicht ganz zu recht zu kommen. Sogar vor Ophelia. Immerhin hat diese es gerade geschafft, eine echte Aurorin zu werden und das auch noch mit großartigen Noten. Wahrscheinlich würde sie Birdies Problem nicht verstehen. Wie auch, wenn Birdie selbst nicht wirklich weiß, was das Problem ist?

Mit ihrem Gemüt hat sich auch Birdies Blick auf Hogwarts verändert. Damals, zu Beginn ihrer Schulzeit, als ihr alles noch neu und überwältigend vorkam, tat es ihrer Seele gut, endlich von Menschen umgeben zu sein, die zumindest zu einem Teil so waren wie sie. Birdie ging herrlich in der Masse unter und fiel seit ihrer Hauszuteilung nie mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Mittlerweile fühlt sich Hogwarts genau deswegen ziemlich einsam an, selbst als Hufflepuff. Niemand interessiert sich so wirklich für die Probleme der anderen, weil alle mit den Prüfungen und sich selbst beschäftigt sind. Die kühlen Wände der Großen Halle strahlen weitaus weniger Wärme und Geborgenheit aus als noch vor wenigen Jahren. Damals war sie - neben den Gewächshäusern - Birdies Lieblingsort in Hogwarts. Die verzauberte Decke lud zum Träumen ein und das von den Wänden wiederhallende Geplapper und Gelächter der Schüler fühlte sich lebendig, vitalisierend an. Heute ist es viel eher ihr Bett im Schlafsaal, in dem sie sich, hinter den Vorhängen versteckt, am wohlsten und sichersten fühlt. Ab und zu flüchtet sie noch immer zu den Gewächshäusern, um in aller Ruhe Skizzen der irren Pflanzen und Gestrüppe anzufertigen, doch auch das ist immer seltener geworden.



» Charaktereigenschaften

» leise
» neugierig
» naturverbunden
» verträumt
» misstrauisch
» idealistisch
» besitzergreifend
» abenteuerlustig
» empfindsam
» eitel


Persönliche Informationen
Klassenstufe
fünf
Geburtstag
13. Juli 2003 (15)
Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Camberwell, London [England]
Beruf
Schülerin