Maria Elizabeth MacGregor Chaoskaninchen

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Things to forget (Geschichte)

Es war einmal ein verliebtes Paar, welches nur einander im Sinn hatte. Sie heirateten, bekamen zwei schöne Töchter und nichts konnte ihr Glück trüben. Leider ist das hier kein Märchen. Diese Geschichte hat kein Happy Ending. Dabei müsste es gar nicht so schlimm sein...
Die MacGregor sind eine alte, schottische Adelsfamilie. Wahrscheinlich nicht so alt, wie Liz' Oma immer behauptet, aber alt ist sie. Da sich aber niemand für verstaubte Geschichten interessiert, wenn sie denn überhaupt war sind, überspringen wir etwa 800 Jahre und setzen nur bei den letzten Geschehnissen ein. Maria Matilda Theresa Ophelia MacGregor ist schon seit einiger Zeit das Oberhaupt der Familie. Ihr Mann starb mit gerade einmal 56 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. Liz hat ihn nie kennengelernt. Passiert. Konnte niemand etwas gegen tun. Wogegen man jedoch etwas tun kann, ist eine derart konservative Haltung, die wenn man George glauben kann, seine Mutter schon immer inne hatte. "Alte Werte" musste hochgehalten werden, immerhin war man adelig. Da passte es gar nicht ins Bild, als George sich dazu entschied, eine "Bürgerliche" zu heiraten. Eine Krankenschwester. Jemand, der nur hinter dem Geld oder dem Ansehen her war (auch, wenn das bei Weitem nicht so viel war, wie das Oberhaupt immer darstellen wollte.) Doch zum wohl ersten Mal in seinem Leben war es George egal, was seine Mutter über ihn dachte oder wozu sie ihn drängen wollte: Offenbar liebte er Elizabeth wirklich.
Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Liz die Jüngere, Emilia die Ältere. Die Beziehung hielt etwa 10 Jahre, wobei es auch genügend Stellen gegeben hätte, an denen die Ehe schon zuvor hätte scheitern können. Es gab, und wer hätte es wissen können, Streit über die Kindererziehung und vor allem das Verhältnis von George zu seiner Mutter. Während er noch bei der Hochzeit sich auf die Seite seiner Frau schlug, musste diese doch feststellen, dass seine Mutter ihm bei jeder Gelegenheit in die Parade fuhr. Und George gab nach! Immerhin hatten sie schon ihr jüngstes Kind nach ihr benannt. Irgendwann hielt es Elizabeth nicht mehr aus: In einer Nacht-und-Nebel Aktion packte Elizabeth ihre Sachen und verschwand. Liz war zwiegespalten: Zum Einen konnte sie verstehen, dass man hier weg wollte. Zu viele Leute, die einem sagten, was man tun und lassen sollte. Zum Anderen war aber einfach ihre Mutter gegangen. Fühlte sich an wie Verrat. Vor Allem zu einer Zeit, wo sie sie wirklich hätte gebrauchen können, denn einige Wochen später erfuhr sie, dass sie offenbar eine Hexe war. Liz' Welt war nun endgültig auf den Kopf gestellt. Zumal ihr Vater ihr erklärte, dass sie nichtmal die Einzige in der Familie war. Der Bruder ihrer Oma soll ebenfalls ein Zauberer gewesen sein, aber man hatte keinen Kontakt mehr zu ihm, da Maria sich mit ihm überworfen hatte. Freundlich gesagt. Deshalb blieb die Einladung nach Hogwarts auch vorerst ein Geheimnis zwischen ihrem Vater und den Töchtern.
Natürlich musste ihre Mutter irgendwann wieder auftauchen, und das tat sie auch ziemlich bald, aber Liz fürchtete schon, dass es hier nicht zu einer Versöhnung kommen würde. Stattdessen die Scheidung. Liz war am Boden. Sie wusste nicht, wem sie die Schuld für diese Misere geben sollte, also gab sie sie allen. Ausgenommen ihre Schwester vielleicht. So oder so blieben die Kinder beim Vater, auch wenn Liz bald nach Hogwarts ging und auch Emilia die Schule abschließen und danach studieren würde. Somit war ohnehin kaum jemand zu Hause. Aufgrund dieser Probleme verlief auch Liz' erstes Jahr an der Zauberschule alles andere als herausragend. Sie war zwar keine schlechte Schülerin, aber konnte doch nicht umher, sich immer wieder Sorgen und Gedanken über ihre Familie zu machen. Das zeigte sich auch in eher mäßigen Noten.
Langsam gewöhnte sich Liz an die neue Situation, als erneut eine Bombe einschlagen sollte. Ihr Vater hatte eine "Neue". Liz hasste sie, was die Schülerin bereits wusste, bevor die hübsche Blonde das erste Wort herausgebracht hatte. Sie war der Teufel und auch der Grund, weshalb Liz nun nicht mehr lange überlegen musste, ob sie in den Weihnachts- oder Frühlingsferien im Schloss blieb. Ihrer Schwester ging es wohl ähnlich, weshalb sie kurz nach ihrem Abschluss auch schon von zu Hause ausgezogen war. Noch ein Grund in Hogwarts zu bleiben. Dann wollten die Beiden auch schon heiraten. Liz' Oma jedenfalls schien das zu gefallen. Wer hätte das gedacht?



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Klassenstufe
5