Vince H. Cromwell loner | Jake Moore

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Über mich
Über mich

VINCE HUGO | LONER | CROMWELL
27. 02. 2002 | grasmere | ravenclaw | halbblut




POSITIV | Stille | Theater | Gespräche mit Freunden |
seine Familie (irgendwie) | dunkle Kleidung | Kapuzenpullis |
Verkleidungen | Musik | Gedichte und Geschichten

Hektik | Lautstärke | Leute, die reden ohne vorher
nachzudenken | neugierige Menschen | grelle Farben |
Quidditch | (teilweise) sich selbst | NEGATIV

ernst | kalt | selbstkritisch | nachdenklich | loyal |
hilfsbereit | träumerisch | kreativ | verschlossen |
zurückgezogen | ehrlich | belesen | schlau

Einmal möchte er nicht das schwarze Schaf sein, nicht derjenige, der andere Ansichten hat, als der Rest der Gruppe. Er möchte nicht mehr unter der Fittiche seiner Eltern – vor allem der seines Vaters stehen – sondern auch selbstständig sein. Und er möchte mehr aus sich herauskommen, etwas, was sehr schwer für den zurückgezogenen Jungen ist. Vielleicht könnte er irgendwann wer anders sein, ein ganz neuer Mensch, der einfach tun und lassen kann, was er möchte, ohne dass er gleich mit dem Rest seiner Familie in Verbindung gesetzt wird. Oft spielt er deshalb mit dem Gedanken sich irgendwann eine zweite Identität anzuschaffen und abzutauchen. Er möchte hinaus in die Freiheit und raus aus den Ketten seiner Familie, nur um sich in einen neu, eigenhändig geschmiedeten, Käfig zu begeben.

Robyn J. Roth | das Chaos | "Bruder"
Lilith L. Cromwell | kleine Schwester
Rosemary Roth | Seelenverwandte
Linus B. Evans | Loner | Mitmensch

Allgemein sind die Cromwells hochgewachsen und sehen sehr ernst aus. Vor allem Vince, mit seiner blassen Haut, die selten die Sonne zu sehen bekommt, seinen blassen Augen und dem dunklen Haar. An sich ist er hübsch, sogar sehr. Doch es scheint als würde immer ein Schatten auf seinem Gesicht liegen, der diese Schönheit überschattet. Kein Pickel oder Muttermal ziert sein Gesicht, doch der ernste Blick milderte diese Schönheit ein wenig. Ansonsten ist er groß, aber nicht auffällig groß. Er ist eher schlaksig und nicht gerade der sportlichste Typ. Sport ist nämlich etwas, was er so gut wie nie macht – und trotzdem könnte er so viel essen wie er will,er würde nicht zunehmen. Er wirkt wie eine Statue aus Marmor, so perfekt scheint er zu sein, doch sein Äußeres unterscheidet sich so sehr von seinem Inneren.


FAMILIENHINTERGRUND UND DIE SACHE MIT DER POLITIK Beth und Oscar waren wie füreinander geschaffen und beide lernten sich schon in Hogwarts kennen. Beide besuchten das Haus Ravenclaw und waren unglaublich engagiert. Auch nach Hogwarts brach der Kontakt zwischen den beiden nicht ab und doch dauerte es noch bis ins Jahr 2000, bis die beiden einander das ja Wort gaben. Zwei Jahre später wurde Vince geboren und die Familie war glücklich. Auch schon damals waren Diskussionen über Politik und die Machenschaften des Ministeriums am Esstisch üblich. Sie sprachen über die Machtverhältnisse, die sowohl zwischen Reinblütern und Halblütern bestanden, aber auch zwischen der Magiergesellschaft und der Mugglewelt. Dabei geht es selbstverständlich viel um den Reinblutsfanatismus, aber auch um gesamtgesellschaftlichere Themen wie, warum Versorgungs- und Medizinressourcen nicht geteilt werden. So wie Zauberer von Muggleerfindungen wie der Toilette profitieren, würden sich Vince Eltern wünschen, dass Muggle von der medizinischen Versorgung profitieren können. Für Vince gab es keine andere Welt. Phoebe wurde geboren. Vince und Phoebe unterschieden sich schon damals. Während Phoebe die Aufbrausendere war, entwickelte sich Vince eher zum ruhigen Typ. Und mit dem dritten Kind, Lilith, war die Familie vollständig. Die Kinder der Familie Cromwell waren schon früh außergewöhnlich schlau, so wurden sie auch von ihren Eltern erzogen. Sie saugten alle Informationen auf, verstanden das meiste ziemlich schnell. Beth und Oscar war die Bildung ihrer Schützlinge sehr wichtig. Vor allem wenn es um Politik ging. Es wurde über das Geheimhaltungsgesetz debattiert, Machtstrukturen wurden in Frage gestellt. Es war doch nicht gerecht, wie das alles in der Zaubererwelt ablief. Es profitierten doch nur die Reinblüter und Reichen von dem System. War das nicht ungerecht? Mit solchen Ausrufen und Fragen wuchsen die drei Kinder auf, doch vor allem Vince verstand das alles was seine Eltern da redeten. Ja, er verstand es und vielleicht war genau das das Problem. Er war viel zu schnell mit solchen Themen konfrontiert worden, hatte sich schon zu früh Gedanken über Machtstrukturen gemacht. Ihren Eltern war es unglaublich wichtig ihre Kinder zu Denkern und Revolutionären zu erziehen. Deswegen bekamen sie schon als Kinder Bücher vorgelesen, die absolut nicht ihrem Alter entsprachen, lernten viel und wurden ständig gefordert. Besonders Vince, als Ältester, hat unfassbaren Druck erfahren und schon als Kind eingetrichtert bekommen, dass er alles wissen muss, um irgendwann die Welt zu revolutionieren. Während seine Eltern der Meinung waren, dass alles nur so geregelt wurde, dass die „obere Schicht“ davon profitierte, war Vince der Meinung, dass man nicht alle Regeln und Gesetze brechen kann. Seine Eltern wollen von einem sozialistischen zu einem kommunistischen System. Gleichheit innerhalb der Zauberergemeinschaft aber auch zwischen Zauberern und Muggeln. Es lag schon damals so ein unglaublicher Druck auf Vince, er solle irgendwann mal ein Revolutionär sein, doch das wollte und will er gar nicht sein. Er war schlau und das verdankte er seinen Eltern, ja, aber der Druck zerstörte ihn langsam. Und dann im Jahre 2010 starb Beth an unbehandelten Drachenpocken. Manche würden es einen heldenhaften Tod nennen, doch Vince sah darin nicht mehr als einen gescheiterten Versuch einer kleinen Revolution. Seine Mutter hatte sich nicht behandeln lassen wollen, damit sie aufzeigen konnte, wie ungerecht die Verteilung von beispielsweise medizinischen Mitteln zwischen Zauberern und Muggeln war oder zwischen denen, die sich eine Behandlung leisten konnten und denjenigen, die es nicht konnten. Die Familie Cromwell hatte in Vince Augen unnötig ein Familienmitglied verloren. Es war nicht so, dass der älteste Sohn nicht trauerte, aber man bekam ihn zu wenig zu Gesicht, um wirklich zu sagen, was in ihm vorging. Beth starb für ihre Ideale und wollte ihren Kindern zeigen, dass man für eine bessere Welt auch Opfer bringen muss. Wie egoistisch diese Tat irgendwie ist und welches Trauma sie ihren Kindern damit zugefügt hat, war ihr wohl nicht bewusst. Vince nahm es ihr in jedem Fall übel. Er fühlte sich zurückgelassen und verraten. Das war einer der ersten Momente, da er die Idealogie seiner Familie in Frage stellte. Während Phoebe die kämpferische Rolle übernahm, ließ sich Lilith schön verwöhnen. Von dem Tod ihrer Mutter hatte sie immerhin kaum etwas mitbekommen. Vince zog sich immer weiter zurück und das schon angebrochene Verhältnis zu seinem Vater brach endgültig in zwei, als Oscar eine neue Frau fand. Oscar forscht über den Vater von Eden, Joseph Roth. Dieser ist für ihn eine Heldenfigur, da er den Ausschluss aus der Zauberergemeinschaft und die Abkehr seiner Familie in den Kauf genommen hat, um jüdische Flüchtlinge mit dem Fideliuszauber zu verstecken. Um mehr über diesen Mann zu erfahren, traf er sich für sein Buchprojekt mit Eden Roth. Sie verliebten sich recht schnell … nun, sie beschlossen ihre Kinder gemeinsam zu erziehen und so zog Eden mit ihrem Sohn Robyn nach Grasmere. Robyn Joseph Roth war das Chaos in Person, ein leuchtender Stern in Vince dunkler Welt, doch Vince zog die Dunkelheit eher vor, hielt sich vor seinem neuen Bruder und Eden fern, begutachtete sie meistens nur aus der Ferne. Auch Eden und Robyn fügten sich dem linksorientierten Haushalt. Beinahe waren die Gespräche wie früher. Die Debatten über die Vorfälle in der magischen Gesellschaft ließen den Vater der Cromwell Kinder oft einmal laut werden. Und auch Phoebe konnte selten still am Tisch sitzen, sie war die Revolutionären, nicht Vince, der die meiste Zeit in seinem Zimmer verbrachte. Phoebe und der Neue, Robyn, verstanden sich gut, waren sie beide auch sehr unterschiedlich. Vince begann Robyn als ein Familienmitglied anzusehen, doch auch seine nur leichte Zuneigung zeigte er dem jungen Roth nie. Von Eden hielt er sich die meiste Zeit einfach fern, auch vom Rest der Familie. Sein Vater hatte ihn Verraten, indem er so schnell seine Mutter ersetzt hatte.

LONER The Loner’s Club. Sie hatten so eine Wirkung, wenn sie zusammen waren und Beatrice wusste nicht,was der Grund war, dass sie jeden von ihnen sehen wollte. Vielleicht war es ihre Zerrissenheit, die Arroganz oder bloß die Art wie sie sich gemeinsam bewegten. Als gehörten sie zueinander. Vielleicht waren es aber ihre eigenen Einsamkeiten, die sie irgendwie miteinander verbanden und dennoch nicht erloschen. Sie gehörten zusammen, ja, und dennoch wirkten sie irgendwie allein. Es war ein seltsames, fragiles Nest, das die Jungs sich gemeinsam aufgebaut hatten. Aber es funktionierte. Seine Strukturen waren fest, solange sie zusammen waren. Und das war etwas, das jeder auch mit einem flüchtigen Blick erkennen konnte: Ihre kompromisslose Verbundenheit. BEATRICE WILTSHIRE

Doch hin und wieder verändert er sein Aussehen. Er möchte jemand anderes sein. Noch hat ihn niemand mit verändertem Aussehen gesehen, doch wenn er die Gestalt von Jake Moore annimmt, dann ist er noch immer so groß gewachsen, aber seine Haut ist ein wenig gebräunter, seine Haare dunkelblond und er wirkt wie ein junger, gerissener Bube, der gerne mal Faxen macht. Vince und Jake sind zwar eine Person, doch sie sehen sich nicht wirklich ähnlich.


JAKE MOORE Rosemary war einfach super. Sie war genauso alt wie er, liebte Theater. Sie wurden beste Freunde. Mit ihr redete er über seine Probleme. Sie wusste, dass er weg wollte. Rosemary wusste auch, dass Vince in der vierten Klasse angefangen hatte, mit Vielsafttrank zu experimentieren. Er hatte in den Sommerferien Haare von einem Jungen aus der Nachbarschaft „geklaut“ und in Hogwarts hatte er sich drauf und dran gemacht seinen ersten Vielsafttrank zu brauen. Man musste ihm lassen, dass er ziemlich begabt im Mischen von Tränken war und nach einigen Komplikationen war der Trank fertig. Er sperrte sich in eine Toilette ein und war fasziniert von der Wirkung, doch ebenso hatte er Angst, dass ihn irgendjemanden sehen würde, die Wirkung doch zu stark war oder es weitere Komplikationen geben würde. Er sah so anders aus. Die ganze Stunde blieb er in der Toilette, damit ihn niemand sah. In den nächsten Monaten experimentierte er immer weiter, braute den Trank noch einmal und versuchte sich dann auch an einigen Aussehensveränderungen per Zauberspruch. Jedes Mal hatte er Angst, wollte mit der ganzen Sache aufhören, doch er trieb sich selber an. Vince wollte sich einen kleinen Traum erfüllen und dafür schufftete er manchmal tagelang. Er war sich nicht ganz sicher mit der Sache, die er machte und oft musste er neu mit dem Trank beginnen, da er sich nicht sicher war, ob er alles richtig machte. Ende der fünften Klasse wusste er genau, was er machen musste, damit er aussah wie Jake Moore. Jake war eine Fantasiefigur, eine Art Vorbild oder Wunschdenken für Vince. Oft fragte er sich: Was würde Jake jetzt tun?



AFTERNOON WITH YOU mit Rosemary
Party-Time u.a. mit Will, Finlay und Robyn
Muggelkunde [2] u.a. mit Yvonne und Robyn


hi. bye. love.
Persönliche Informationen
Klassenstufe
6. Klasse
Geburtstag
27. Februar 2002 (17)
Wohnort
Grasmere
Beruf
Schüler | Poet | Verkleidungskünstler | lonely boy
Hobbys
Gedichte schreiben | allein sein