Roman Roantree Slytherin

  • Männlich
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  • aus Sheffield
  • Mitglied seit 9. Januar 2019
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Über mich
Über mich
Roman Roantree
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» Roman Alexander Roantree

» Geburtsdatum
13. November 2001

» Klassenstufe / Beruf
sechste Klasse

» Haus
Haus Slytherin

» Blutstatus
Halbblut


DIE FAMILIE
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» Vater
Alexander Roantree - 46 - Mitglied des Zaubergamots - halbblütig

» Mutter
Gabrielle Roantree (née Denholm) - 42 - Gärtnerin - muggelstämmig

»Großvater
Francis Roantree - 78 - ehemaliges Mitglied des Zaubergamots - halbblütig


»
Familiengeschichte
Vor etwa siebzehn Jahren lernte Gabrielle ihren zukünftigen Ehemann während der Arbeit in London kennen. Alexander wollte ein Blumengesteck für die Beerdigung seiner Mutter anfertigen lassen und beauftragte dafür einen Blumenladen, der eng mit der Gärtnerei von Gabrielles Eltern zusammenarbeite. Für Alexander war nur das Beste gut genug, weshalb er sich die Pflanzen in der Gärtnerei selbst aussuchen wollte. Gabrielle führte ihn damals durch die Blumen. Die junge Frau gefiehl ihm sofort.
Nach wenigen Monaten war Gabrielle schwanger. Für Alexander, der sehr traditionell aufgewachsen war, stand fest, dass das Kind nicht außerehelich geboren werden würde. Kurze Zeit später folgte also schon die Hochzeit. Trotz der Umstände konnte man von einer Hochzeit aus Liebe sprechen, selbst wenn viele das zu diesem Zeitpunkt anders sahen. Besonders Gabrielles Eltern stellten sich quer. An dem daraus resultierenden verschlechterten Verhältnis hat sich bis heute nichts geändert. Alexanders Vater hingehen mochte Gabrielle von Beginn an sehr.
Am Abend vor der Hochzeit erfuhr Gabrielle, dass Alexander aus einer Zaubererfamilie stammte. Natürlich dachte sie, er scherzte. Als er zum Beweis die Vorhänge im Schlafzimmer in Kletterpflanzen an der Wand verwandelte, blieb ihr der Mund sehr lange offen stehen. Kurz danach folgte der tatsächlich noch größere Schock, als Alexander ihr zusätzlich gestand, dass seine Familie nicht nur zaubern konnte, sondern auch noch ziemlich viel Kohle auf dem Konto bunkerte und in der Zauberergemeinschaft sogar relativ einflussreich war. Innerhalb von weniger Zeit drehte sich Gabrielles Leben um beinahe hundertachtzig Grad. So etwas muss man erst einmal schlucken.
Irgendwann wurde die Zauberei für Gabrielle zur Normalität, und als Roman erste magische Fähigkeiten zeigte, waren sie und Alexander überglücklich und stolz. Roman liebte es, Gabrielles abendlichen Kamillentee in der Tasse zum blubbern zu bringen. Gabrielles Eltern haben keine Ahnung davon, dass Magie real ist; sie wissen nicht, dass ihr Schwiegersohn und ihr Enkelkind Zauberer sind. Es macht keinen Sinn, unnötig Staub aufzuwirbeln. Roman und seine Großeltern mütterlicher Seite sehen sich nur selten, auch nach der Trennung. Sie schreiben ihm manchmal und schicken Geschenke zu Weihnachten und zum Geburtstag. Natürlich nicht nach Hogwarts, sondern früher nach London und jetzt nach Sheffield.


ALLES ÜBER MICH
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Roman ist ein Halbblut - sein Vater ist Zauberer und seine Mutter besitzt keine magischen Kräfte. Sein Zauberstab besteht aus Hartriegelholz mit einem Kern aus Drachenherzfaser. Er ist 9 ¾ Zoll lang und geschmeidig in der Flexibilität.
Seine Eltern leben getrennt; sein Wohnsitz ist bei Romans Mutter in Sheffield. Sie besitzen eine schneeweiße Katze namens Hollywood (Roman findet, sie zeigt katzentypische Starallüren, daher der Name).
Zu seinem Vater hat Roman seit ein paar Monaten kaum noch Kontakt. Wer will schon einen Vater, der einen nicht für das liebt, was man ist? Natürlich ist das eine traurige Situation, doch Roman und seine Mutter kommen sehr gut alleine zurecht. Mehr oder weniger. Das Geld ist knapp, es reicht für das Notwendige, doch das ist in Ordnung. Als Gärtnerin verdient man eben nicht alles Geld der Welt. Trotzdem haben es sich die beiden in der kleinen Wohnung gemütlich gemacht. Da Roman im Sommer mit einem Ferienjob ausgeholfen hat, gibt es auch ein kleines Ersparnis. Falls die Waschmaschine kaputt gehen sollte, oder so. Wird schon.

Auch wenn Roman versucht, die Dinge so positiv wie möglich zu sehen - er ist froh, dass er für den Großteil des Jahres nach Hogwarts flüchten kann. In der Schule brauch er sich keine Gedanken darum machen, wie seine Mutter um die Runden kommen soll. Der Unterricht ist eine schöne Ablenkung und ein guter Abschluss stellt eine großartige Chance dar, sich eines Tages nicht mehr um Dinge wie Geld sorgen zu müssen. Deshalb gibt Roman sich echt viel Mühe, mit seinen Noten gut abzuschneiden. Funktioniert bisher auch ganz gut. Am liebsten hat er Zauberkunst, weil dieses Fach so viel Spielraum für alles Mögliche lässt. Zugegeben, ein bisschen Talent benötigt man dafür auch. Als Ausgleich scheitert er oft daran, einen ordentlichen Zaubertrank zu brauen. Zum Glück hat bei den Prüfungen im letzten Schuljahr aber auch dort alles geklappt. Kurz vor der Zaubertrankprüfung wäre Roman vor Nervosität fast zusammengeklappt, die Prüfungszeit hatte ihn echt fertig gemacht. Doch auch diese Phase hat er überstehen können. Jetzt ist genug Zeit, sich auf den neuen Stoff zu stürzen.

Während der Prüfungszeit im fünften Schuljahr schlug ihm auch der Konflikt mit seinem Vater stark auf den Magen. Während Romans Mutter immer fein damit war, dass er sich zum Beispiel an Schminke oder weniger maskuliner Kleidung ausprobierte, war sein Vater alles andere als einverstanden damit. Er hatte einen Sohn, meinte er, und keine Tochter. Dann sagte er oft noch andere gemeine Dinge. Auch zu Romans Mutter, die ganz eindeutig Schuld daran sein musste, dass Roman so verkorkst war. Irgendwann zog sie den Schlussstrich, denn auch wenn die Scheidung ihren Status und das Vermögen kostete, sie konnte nicht mit einem Mann zusammenleben, der seinen eigenen Sohn nicht akzeptieren möchte. Darauf musste Roman erst mal klarkommen. Mit fünfzehn ist so etwas ganz schön überwältigend und schmerzhaft. Besonders, weil ihm natürlich bewusst war, wie sehr das ganze auch seine Mutter mitnahm. Ein wenig fühlte er sich schuldig, manchmal. Nur manchmal. Doch die Schuldgefühle ließen sich leicht verdrängen, wenn er daran dachte, wie viel Liebe seine Mutter für ihn empfindet.

Wie bereits erwähnt, ist für Romans Vater stehts das Beste gerade gut genug. So hatte Alexander immer hohe ansprüche an seinen Sohn. Perfektionismus wurde ihm anerzogen. An diesem Perfektionismus haften jedoch Selbstzweifel, die Überhand nehmen, wenn Roman den Ansprüchen - seines Vaters oder an sich selbst - nicht gerecht wird. Die Furcht, zu enttäuschen, lauert ihm konstant im Nacken. Besonders seitdem Roman nach seiner Zuordnung ins Haus Slytherin einen stark enttäuschten Brief seines Vaters lesen musste, da er nicht wie Alexander selbst dem Haus Gryffindor angehören würde. Obwohl Roman nichts für sein Haus konnte, verfolgen ihn bis heute die Schuldgefühle darüber, es nicht nach Gryffindor geschafft zu haben. Gabrielle verstand die Problematik um die Häuser sowieso nicht, also war Romans Mutter keine große Hilfe in dieser Situation. Dabei fühlte sich Roman in seinem Haus eigentlich immer wohl. Allein schon der Gemeinschaftsraum mit seiner besonderen Atmosphäre verzauberte ihn bei jedem Betreten, es war wie in einer Traumwelt.

Konkrete Pläne für die Zukunft hat Roman noch nicht. Früher wollte er gerne Bestatter werden, da fand er die Vorstellung an das Arbeiten mit den Toten noch ziemlich cool. An sich interessiert ihn der Beruf noch immer, nur fehlt ihm die Perspektive. Immerhin ist er ein Zauberer, warum sollte er sich für einen Muggelberuf entscheiden? Gab es so etwas wie spezielle Bestatter für Zauberer? Wo sollte er das herausfinden? Ugh. Zu viele Fragen, so viel Unsicherheit. Ein kleines bisschen Scham. Er fürchtet, dass man ihn für makaber oder komisch halten würde. Viele halten Gespräche rund um den Tod für ein Tabu, dabei würden alle irgendwann sterben. Man könnte so viel Angst nehmen, würde man nur darüber sprechen! Ugh.

Roman hat nur einen echten Feind: seine Laktoseintoleranz. All die schönen Dinge, die er nicht essen sollte. Natürlich isst er sie trotzdem, weil Verzicht keine Option ist. Lieber schlägt er sich mit Magenschmerzen herum, stur wie eh und jeh.
Ihm liegt die Musik der Muggel sehr am Herzen, in all ihrer Vielfalt. In Sheffield befindet sich sein geliebter Musikplayer gut versteckt in seiner Nachttischschublade. In Hogwarts funktioniert er nicht. Das war eine bittere Lektion. Ähnlich bitter schmeckt auch die Tatsache, dass er seit der Trennung seiner Eltern kein Klavier mehr hat. Kein Platz, kein Geld. Hogwarts' Musikzimmer beherbergt zwar ein Klavier, dort zu spielen traut Roman sich kaum. Er spielt schön, keine Frage. Dafür hatte sein Vater gesorgt. Doch würden ihn auch die anderen für gut genug halten? Im Musikzimmer war man nie ungestört und Publikum macht Roman nervös.
Das wundervolle am Klavier ist, dass es leise sein kann. Roman werden Geräusche viel zu laut, während andere sie als angenehm empfinden. Mittagszeit in der großen Halle - manchmal ein absoluter Albtraum. Geplapper hier, Gelächter da. Irgendjemand schmatzt beim Kauen oder spricht mit vollem Mund (Wer bringt diesen Leuten endlich Manieren bei?), so viele Störgeräusche in unerträglichem Pegel. Früher wurde es manchmal so schlimm, dass er das Essen ausfallen lassen musste. Im vierten Jahr schenkten ihn seine Eltern geräuschunterdrückende Kopfhörer. Seitdem lassen sich die Mittagspausen aushalten, auch wenn er ständig angetippt wird, wenn man ihm was erzählen will. Nach einer Weile kamen auch keine Fragen mehr bezüglich seiner Kopfhörer. Roman hat sie immer dabei.



Persönliche Informationen
Klassenstufe
sechs
Geburtstag
13. November 2001 (17)
Geschlecht
Männlich
Wohnort
Sheffield
Beruf
Hogwartsschüler