Claire Ward Miss Kohlehandfläche

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Über mich
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Wisdom begins in wonder.
- Socrates


~ I am not crazy, my reality is just different than yours ~



"All kinds of magic all around us; it's hard to believe"

*01. April 2001|Senior Year|stolze Ravenclaw|Halbblut|Jägerin
geboren und aufgewachsen in Oxford|Professorentochter|Zeichnerin|Nerd vor dem Herrn
156cm|52kg|haselnussbraune Augen|lockiges schokoladenbraunes Haar|nie ganz blass|zu dünn
"Streber"brille|korrekt gebundene Krawatte und ordentliche Schuluniform|ordentlicher Kleidungsstil
Jeansträgerin|Strumpfhosensammlerin|Lederjackenliebhaberin|Ketten- & Ringeträgerin
kleine Schwester|Vorzeigetochter|singende Hexe|Rebellin|Strukturenschafferin
Metamorphmagus
Momentane Erscheinung|häufig kurzes welliges, braunrotes Haar
dunkle Augen|schmaler goldener Ring um die Pupillen

"She acts like summer and walks like rain"

aufgeschlossen|sanftmütig|friedliebend|ruhig|realistisch|gerecht
zuvorkommend|verantwortungsbewusst|ehrlich|loyal|sanft
hilfsbereit|charmant|intelligent|ambitioniert|kreativ

ambivalent|ungeschickt|tollpatschig|zwiegespalten|unsicher|sarkastisch
aufbrausend|hartnäckig|strukturiert|kompliziert|pflichtbewusst
unberechenbar|tagträumerisch|kontrolliert|unterkühlt (?)



"There's a little Witch in all of us."

My Secret is colourful.



Curse, Ability or Bless?

Jedes Mädchen besitzt seine kleinen Geheimnisse, doch auch jedes kleines Geheimnis hat seine Ursprünge:
Die erste sonderbare Veränderung geschah kurz nach dem dritten Geburtstag des kleinen Mädchens. Es waren nicht viele Tage seit dem letzten Spontanzauber der jungen Hexe vergangen, als sie an einem sonnigen Samstagnachmittag vor lauter kindlicher Freude strahlend blonde Haare vorzuweisen hatte. Wie es der Zufall wollte, befand sich Claire zu diesem Zeitpunkt bei ihren Großeltern, weswegen ihre Großmutter genau wusste, was zu tun war, da ihre eigene Mutter eine derartige Begabung besessen hatte. Allerdings war dies vorerst der einzige Augenblick, in dem ihre offensichtliche Begabung sichtbar wurde, dennoch war es für Ophelia Ward klar, dass es eine nicht all zu lange Zeit brauchen würde, bis sie vollends zum Vorschein kommen würde. Aus diesem Grund nahm sie ihre Enkelin beinahe jedes Wochenende zu sich, erklärte ihr, was es mit diesen sich mehrenden Vorfällen auf sich hatte und wie sie es am besten kontrollieren konnte - in Angesicht der Tatsache, dass Claire zu diesem Zeitpunkt tagtäglich von Muggelkindern umgeben war - ihre Eltern hatten es bevorzugt, sie auf eine öffentliche Grundschule zu schicken, damit sie beide Welten kennenlernen und sie eines Tages würde entscheiden können, mit welcher sie besser zurecht kam - und sie noch nie gut hatte lügen können.
Allerdings - wie hatte es anders sein sollen bei einer unerfahrenen jungen Hexe mit einer solch komplizierten Begabung? - geschah während eines Vortrages, kurz vor ihrem Abgang von der Primary School, das Unausweichliche: vor lauter Nervosität, aber auch Scham, wurden ihre Haare immer länger, sodass diese ihr Gesicht vollständig verhüllen konnten. Nur Dank ihrer Großmutter Ophelia war es ihnen gelungen, eine passable Erklärung zu finden mit welcher alle zufrieden waren und das ohne Claires Eltern behelligen zu müssen. Diese Erfahrung veranlasste Claire dazu, all die Tatsachen zu ihrer Begabung zu verbergen, es niemandem zu erzählen und lediglich mit ihrer Großmutter und ihrem Großvater darüber zu reden aus Angst, eine derartige Erfahrung erneut machen zu müssen wenn sie nicht achtsam genug war. Und von diesem Tage an arbeitete Claire härter denn je an ihrer Selbstbeherrschung, was ihr mit jedem Monat und mit jedem Jahr besser gelang. Doch trotz all der Beherrschung gelang es ihr bisher nicht, etwas anderes als ihr Haar oder ihre Augen zu verändern.

Aus Angst vor der Ausgrenzung und der Möglichkeit, den Freak-Stempel aufgedrückt zu bekommen, hatte Claire es in Hogwarts nie an die große Glocke gehängt. Jahrelang verbarg sie ihre Fähigkeit so gut sie nur konnte - bis der Tod ihrer Mutter sämtliche Böden unter ihren Füßen weggerissen hatte. Inzwischen hatte ihre restliche Familie, mit Ausnahme des nichtmagischen Teils, eine Ahnung von ihrer Fähigkeit, wussten jedoch noch lange nicht alles.
Was ihre Freunde in Hogwarts anbelangte? Diese hatten noch keinen blassen Schimmer, welches Geheimnis Claire all die Zeit mit sich herum trug, doch auch dieser letzte Vorhäng würde eines Tages fallen.


Weiß - Trauer
Hellblau - Melancholie
Eisblau - Nervosität, Unsicherheit oder auch Ausgeglichenheit
Dunkelblau - Scham
Smaragdgrün oder Feuerrot - Wut, Verzweiflung oder auch Aufgedreht
Unsauberes, Aschiges Lila - Nachdenklich, Gedankenverloren
Aschiges bis kräftiges Rosa - Glücklich, Aufregung
Schwarz oder Schokoladenbraun - Natürlichkeit

Doch nicht nur Farben sagen einiges über Claires Gemütszustand aus.

lockiges Haar - Aufgeregt, Ungezügelt, Fröhlich oder auch Verärgert
glattes Haar - Ruhig, Entspannt oder auch Unsicher, Verschämt, in sich gekehrt
langes Haar - Schüchtern, Unsicher oder auch Natürlich, sie selbst
welliges Haar - Sie selbst oder auch Aufkommender Ärger
kurzes Haar - Verspielt, Humorvoll, Selbstsicherer und Aufgeregt
oder auch Melancholisch, voller Trauer


Weide|Drachenherzfaserkern|11 1/2 Zoll|wenig biegsam|Zauberstab
Amortentia
|Wintermorgenluft|Meeresbrise|frisch gebackene Cookies
ihre Familie, tot im Haus in Oxford|schwarze, vermummte Gestalten [Todesser]|Irrwicht
Patronus|ein noch ungestaltlicher Nebel
Molly|Kauz|Familienliebling & Königin der weichsten Federn|Haustier
Haustier|Aurora|British Shorthair|Flauschekugel & Motor auf vier Pfoten
Jasper|Golden Retriever|Lewis' Anhängsel|Geduldeter Sabberlappen|Mitbewohner|"Haustier"
Besen|Blitz|Komet|neuestes Modell

ZAGs
Verwandlung - E
Geschichte der Zauberei - O
Zaubertränke - O
Kräuterkunde - E
Zauberkunst - O
Verteidigung gegen die dunklen Künste - A
Muggelkunde - O
Pflege magischer Geschöpfe - E
Alte Runen - E

UTZs
Verwandlung
Zaubertränke
Kräuterkunde
Zauberkunst
Verteidigung gegen die Dunklen Künste
Geschichte der Zauberei

"We are all fools in love."
- Pride and Prejudice

Blood is thicker than water
Mary Joceline Ward (geb. Wilson)|die sanfte Mutter|Malerin & Fotografin|Muggel| 26.01.2018
Christopher Ward|das Familienoberhaupt|Professor für Literatur & Sprachwissenschaften|Squib
Lewis HamishWard|der ältester Sohn|Gryffindor|halbblütiger Zauberer
Claire Mary Ward|die jüngste Tochter|Ravenclaw|halbblütige Hexe
Adam Richard Ward|der Zwillingsonkel|Heiler & Ausbilder|halbblütiger Zauberer


Ophelia Ward (geb. Chevalle)|Großmutter|Ministeriumsangestellte|halbblütige Hexe
Garrett Ward|Großvater|Magizoologe|halbblütiger Zauberer
Artemis Efgenia Josephine Chevalle-Antoniou|Großcousine|Hogwartsschülerin im ersten Jahr|halbblütige Hexe

Rose Montgomery-Wilson (geb. Montgomery)|Großmutter|Gärtnerin & Gestütbesitzerin|Muggel
Hamish Wilson|Großvater|ehemaliger Polizist & Gestütbesitzer|Muggel

I love everyone of you so much. I would do anything to keep everyone safe.
~~~
Vor langer langer Zeit...
...Okay, eine so lange Zeit liegt das tatsächlich noch nicht zurück. Genau genommen geschah es vor knapp 45 Jahren, als eine Halbblütige Hexe und ein muggelstämmiger Zauberer zwei Kinder bekamen. Die Zwillingsjungs hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während ihr jüngere Sohn der beiden ein ruhiges und stilles Kind war, war der ältere launisch, laut und voller Energie. Die Hexe und der Zauberer dachten sich nichts dabei, glaubten, dass ihr jüngster Sohn lediglich anders als so manch anderes Kind war, doch seine eher stille Natur schien Sinn zu ergeben, als der erste magische Unfall geschah, ausgelöst durch den vier Minuten älteren Jungen. Nach diesem ersten Unfall geschahen noch einige wenige mehr und mit jedem neuerlichen Klirren einer Vase, jedem verwüsteten Zimmer in Folge eines Wutausbruches und mit jedem vergehenden Jahr bestätigte sich der Verdacht der Hexe und des Zauberers: ihr jüngster Sohn besaß keinerlei magische Fähigkeiten, während ihr ältester vor magischer Begabung nur so strotzte.
Während Adam zu seinem elften Geburtstag stolz den Brief von Hogwarts in die Höhe reckte, freute sich Christopher sehr für ihn, zeigte seine vorhandene Enttäuschung jedoch nicht, dass er, entgegen jedweder Erwartung, dennoch keinen Brief erhalten hatte. Doch statt sämtliche Dinge, welche mit Magie zu tun hatten, zu boykottieren, war er nach jedem vergangenen Schuljahr so voller Wissensdurst, wie Hogwarts war und wie er sich all dieses magische Zeug vorstellen sollte, dass Adam Tage damit zubrachte seinem jüngeren Bruder alles bis ins kleinste Detail zu erzählen. Und mit den Jahren fand sich Christopher damit ab, nicht zu dieser magischen und unfassbar aufregenden Welt zu gehören. Stattdessen stürzte er sich in das Wissen der Muggel und bestand seine A-Levels mit Bestnoten. Somit bekam er das lang erhoffte Stipendium für die Oxford Universität und studierte dort Literatur- und Sprachwissenschaften.
Und in dieser Zeit trat meine Mutter in das Leben meines Vaters.
Sie kam aus einer Großfamilie, auch wenn man es ihr in keiner Weise ansah, was man bei fünf älteren Geschwistern in der Regel eigentlich irgendwie bemerken musste. Aber sie war trotz der vielen lauten Brüder die Ruhe in Person, ein Fels in der Brandung und dennoch darauf erpicht, dass zu erreichen was sie sich immer erträumt hatte. Mum war das einzige Mädchen das in der neuen Generation der Wilsons geboren wurde, auch wenn meine Großeltern nach fünf Kindern die Hoffnung bereits aufgegeben hatten. Umso größer war dann die Freude über Mum. Ihre Brüder nahmen sie im Großteil mit offenen Armen in Empfang, hießen sie in der chaotischen Familie Willkommen, wenngleich sich die zwei jüngsten anfangs vollkommen übergangen fühlten, als sich urplötzlich jemand neues, kleineres in den Vordergrund drängte. Dahingegen war Mums ältester Bruder - und einer meiner Lieblingsonkel - so viel offener und sorgte sich um seine kleine Schwester, damit seine Mutter ihren Beruf weiterhin ausüben konnte. Die Pflanzen und Blumen überlebten schließlich kaum ohne sie. Grandma ist leidenschaftliche Gärtnerin und besaß seit meine Mutter denken konnte ihre eigene kleine Gärtnerei, die sie hegte und pflegte und die sich seit Jahrzehnten in Familiehand befand und ebenso lang besser lief als man sich anfänglich erhofft hatte. Wenn es nach ihr ginge, würde Grandpa überhaupt nicht mehr arbeiten müssen, doch dieser war seit jeher so stur, dass man ihn einfach nicht umstimmen konnte - nicht einmal sein geliebtes kleines Mädchen, welches er vergötterte. Und so wuchs meine Mutter auch auf: geliebt von allen Seiten, wenngleich sie sich unter all den Jungs behaupten musste. Allerdings stand ihr Dad immer tatkräftig und unterstützend zur Seite, obgleich er lang und hart arbeiten musste um London von den bösen Menschen dieser Welt zu befreien, was er als erfolgreicher Polizist tatsächlich schaffte. Jedoch glichen Banditen und Ganoven wie Unkraut: Sobald man die eine Seite beseitigt hatte, begann es an anderer Stelle erneut zu wuchern. Und aus genau diesem Grund zog es die gesamte Familie nach Oxford, als Mum gerade neun Jahre alt geworden war. Grandma war es in London eindeutig zu gefährlich und sie wollte nicht länger Tag für Tag um das Leben ihres Mannes bangen sobald er das Haus verließ, weshalb sie sich erhoffte, dass er in der neuen Stadt mit weniger Kriminalität konfrontiert wurde. Mum hingegen vergötterte den Beruf ihres Vaters, denn Jungs trauten sich meist nicht, sie auf die Art und Weise zu ärgern wie sie es gerne bei anderen Mädchen taten. Und so konnte sie großteils unbehelligt von der Ignoranz manch anderer in Ruhe ihren Abschluss machen, wenngleich dieser lediglich mittelmäßig ausfiel. Mum war nun mal ein praktisch veranlagter Mensch und gab nicht viel auf Bücher und geschriebenes - was im vollkommenen Gegensatz zu mir stand, weshalb wir uns häufig in den Haaren lagen. Und somit tat Mum, mit viel Überzeugungskraft ihrer Eltern den Schritt, sich an der Universität von Oxford einzuschreiben und vereinzelt Kurse zu belegen, welche sich im wesentlichen an der praktischen Arbeit orientierten und die so verhasste Theorie außer Acht ließen. Einige wenige Kurse in Kunst und Fotografie hatte sie auserkoren, wenngleich sie nur wenige davon tatsächlich besuchen konnte, musste sie nebenher schließlich zu viel arbeiten um sich die Unkosten der Universität erlauben zu dürfen.
An einem verregneten Tag, sie war mehrere Minuten hinter dem Zeitplan, traf sie auf Dad als sie ihn über den sprichwörtlichen Haufen lief. Während er seinen Weg ohne Sorgen fortsetzte und sich nur für einen winzigen Herzschlag umdrehte, fluchte meine Mutter wie ein Kesselflicker, war doch einer ihrer Filme in einer Pfütze gelandet. Doch nachdem Stunden ins Land gezogen waren, war der Ärger vergessen und sie dachte in keiner Weise mehr an ihn, während er jedoch ständig an diese honigblonden Locken und die dunkelbraunen Augen denken musste. Dies war der Auslöser weshalb er sich nach der letzten Vorlesung des Tages aufmachte und verzweifelt versuchte, einen Fotografieladen aufzutreiben, um der schönen Unbekannten einen neuen Film zu kaufen. Diesen brachte er ihr, nachdem er Tage damit zugebracht hatte sämtliche Freunde anzurufen um herauszufinden, wer sie überhaupt war, an die Haustür, verpackt in einem kleinen, furchtbar bunten Tütchen mit einer noch grelleren und bunteren Schleife daran, klingelte und verschwand spurlos noch bevor sie die Tür hatte aufmachen können. (Das Tütchen besitzt Mum heute noch und packt es zu jeder sich bietenden Gelegenheit aus - es sieht wahrlich so furchtbar aus wie sie es früher immer beschrieben hat. Traurig aber wahr.) Und dieses seltsam anmutende Tütchen war der Beginn eines scheinbar ewig andauernden Hin und Hers, bevor beide nach so vielen erfolgreichen - und weniger erfolgreichen- Verabredungen einsahen, dass sie im Grunde füreinander bestimmt waren wenn man an derartiges glaubte. Anscheinend stimmt es, was viele über die Liebe sagen: Man kann sie nicht erzwingen. Entweder man fand sie, oder man musste weiter suchen. Für wie lange konnte niemand sagen. Mum und Dad hatten sie auf jeden Fall gefunden und kaum zwei Jahre später wurde Lewis, mein Bruder, bereits geboren. Das war der Moment, in welchem meinem Vater klar wurde, dass er seiner Freundin einiges zu beichten und erklären hatte, schließlich bestand durchaus die Möglichkeit, dass sein Sohn die magischen Fähigkeiten erbte, welche ihm verwehrt gewesen waren. Und für diese Mammutaufgabe holte er sich familiären Beistand, bestehend aus Grandma, Grandpa und Onkel Adam. Mum warf es verständlicherweise aus den sprichwörtlichen Socken als sie erfuhr, dass es so etwas wie Magie in der Welt gab und das diese ganzen Geschichten über Hexen und Zauberer wahr waren - und das ihr zukünftiger Mann, dessen Familie und womöglich ihr eigenes Kind genauso Hexen beziehungsweise Zauberer waren. Diesen Schock überwand sie glücklicherweise nach einer geraumen Zeit und fand sich irgendwie damit ab, dass ihr kleiner Junge aus heiterem Himmel Gegenstände durch die Lüfte sausen lassen könnte, wenn ihm danach stand - so stellte sie es sich zumindest in den ersten Monaten vor, bis sie einige eindringliche Gespräche mit ihrer baldigen Schwiegermutter führte, welche ihr die Unsicherheit nahm, wenngleich es noch einige Monate mehr bedurfte bis sie vollständig damit abgeschlossen hatte. Und kaum hatten Mum und Dad geheiratet, wurde meine Existenz festgestellt.
Mein Teil der Geschichte ist weniger dramatisch als die meines Bruders, welcher am Tage seiner Geburt sich sträubte auf die Welt zu kommen. Ich hingegen begrüßte sie mit offenen Armen, mit einem herzzerreißenden Schrei und einer äußerst unruhigen ersten Nacht zu Hause, in welcher ich jeden Bewohner des Hauses wach hielt. Dennoch liebten mich die beiden, obgleich ich der gesamten Familie viele schlaflose Nächte bescherte, bis ich mich in einem Alter von fünfeinhalb Jahren befand und allmählich einsah, dass es allen schadete wenn sie wenig Schlaf bekamen, weshalb ich mich zusammen riss und mich stattdessen an meinen Bruder wendete sobald ich nicht schlafen konnte. Doch er kümmerte sich rührend um mich, was er selbst heute noch tat.

Aber nun zu der eigentlichen Geschichte:
Mein Name ist Claire Mary Ward. Ich wurde nach der Grandma meines Dads benannt - ich weiß bis heute nicht, wem ich für diesen Umstand danken soll. Ich wurde am 1. April 2001 geboren, im Grunde hatte man mich in die Welt der Scherze hinein geworfen. Ob man das nun für gut befand oder nicht ist jedem sich selbst überlassen.
Meine Kindheit verlief ruhig und beinahe ereignislos, abgesehen von den vereinzelten Unfällen, welche einer heranwachsenden Hexe passierten und des aufregenden Besuches eines, in einen Umhang gehüllten, Zauberers, der sich damals als Ministeriumsangestellten entpuppte und meinem Bruder den Hogwartsbrief feierlich überreichte. Ich wusste bis heute nicht was ich von diesem Mann halten sollte, weil er all die magischen Themen mit einer äußerst nüchternen Stimme angesprochen und erklärt hatte, dass man nur hätte einschlafen können. Unsere Großeltern konnten diese Welt so viel schöner erklären.
Nichtsdestotrotz war es eine aufregende Zeit, vor allem weil ab und an Gegenstände durch die Lüfte flogen, wenn es erneut große Unstimmigkeiten zwischen all meinen Mitmenschen gab. Mein erster Spontanzauber war etwas, an das ich mich in keiner Weise erinnern konnte, doch an einen etwas später zurückliegenden konnte ich mich viel zu gut erinnern, wenngleich alles ein wenig verschwommen war, was ich meiner unkontrollierbaren Wut zuschrieb, welche ich in diesem Augenblick verspürt hatte. Josephine (meine damalige beste Freundin) hatte mich nicht mehr sehen wollen. Diese Tatsache machte mich während des Abendessens erneut so wütend, dass mit einem Mal die kleine Gabel neben meinem Teller quer durch das Wohnzimmer flog, nur um am Lieblingsregal meiner Mutter abzuprallen und auf den Boden zu fallen. Meine Eltern versuchten diesen und all die anderen Unfälle mit etwas Humor zu nehmen, wenngleich ich ihnen im Laufe der Zeit immer wieder ansah, dass es sie manches Mal doch sehr beschäftigte, vor allem wenn es darum ging, unsere Eigenarten wahrlich zu verstehen. In dieser Hinsicht konnten uns lediglich unsere Großeltern und unser Onkel wirklich helfen. Zudem war Onkel Adam es, dem ich meine erste Eule zu verdanken hatte. Er schenkte sie mir als leicht verspätetes Geburtstagsgeschenk während er uns in die Winkelgasse begleitete, nachdem ich den sagenumwobenen Brief erhalten hatte - durch einen nicht ganz so sagenumwobenen Ministeriumsangestellten, dessen merkwürdig anmutende Nase ich noch bis heute im Gedächtnis hatte. An diesen Tag konnte ich mich noch bis ins kleinste Detail erinnern, obgleich er nun schon eine geraume Zeit zurücklag. Doch, wenn wir ehrlich waren, wer vergaß den Tag, an welchem sich sein gesamtes Leben ein klein wenig veränderte? Schließlich verließ man all seine Freunde aus der nicht-magischen Welt um in eine Welt hinein zu treten, welche man lediglich aus Erzählungen und Geschichten kannte. Mein elfter Geburtstag war somit der wichtigste Geburtstag in meinem gesamten bisherigen Leben.
Seitdem war einiges geschehen, gute und schlechte Dinge, freudige Ereignisse und weniger erfreuliche Ankündigungen. Dennoch hatte Hogwarts nie etwas von seiner Magie und seinem Charme verloren. Jedoch verfolgten mich seit Monaten die lästigen Fragen, welche man sich als heranwachsende Hexe durchaus stellen musste. Wie sollte ich die UTZs bestehen, auch wenn ich einigermaßen intelligent war (was womöglich ein wenig untertrieben ist)? Wie sollte ich das Hineinstoßen in die Erwachsenenwelt überleben? Fragen über Fragen... Und bisher keinerlei Antworten in Sicht.
Und dennoch verschwand ich wie Alice im Kaninchenbau - leise, unbemerkt. Lediglich die Lehrer und meine Familie kannten den Grund, niemandem sonst hatte man ein Wort gesagt. Selbst denjenigen, die mir so wichtig erschienen, hatte ich keine Notiz zurückgelassen. Wohin ich gegangen war, ob ich wiederkommen würde... Doch wie sollte man erklären, dass die eigene Mutter, die man über alles liebte, im Sterben lag und niemand sich hatte erklären können, was mit ihr geschah? Jedoch war ich wie Alice aus dem Kaninchenbau zurückgekehrt - ein Stück Erwachsener, ein Stückchen kühler und mit einer realistischen Blickweise, welche ich mir zuvor nie hatte vorstellen können. Es hatte sich ausgeträumt. Märchen gab es nur noch in den Träumen bei Nacht und selbst diese waren düsterer und unheilvoller geworden - wenn sie überhaupt auftauchten.

"Some old wounds never truly heal, and bleed again at the slightest word."



Vorlieben|Abneigungen
~~~

Bücher & Comics | Actionlastige Filme
Kohlestifte, Zeichnen & Fotografie| überhebliche Menschen & ihre Art
Quidditch | Menschenansammlungen & enge Räume
Batman & sämtliche DC/Marvel Helden | Vorurteile gegenüber Frauen
heiße Schokolade mit Mini-Marshmallows | Hyperaktivität
Newt Scamander & magische Tierwesen | Veilchen & verdreckte Kleidung
Winter, kuschelige Wolldecken & Schnee | Glatteis & Halloween
Loyalität & Vertrauen | Verrat & Intrigen
Musik, Singen & Reiten | Vampire der (schlechten) Literaturwelt
Bücher und ihre Fehler | Kürbissaft & Kürbisse
Jane Austen & klassische Literatur | Panik & Schokoladenkuchen
Märchen & Backen | die Farbe Pink & Sheldon Cooper
Weihnachten & klassische Musik | Brillen & Narben

My Heart is Nuclear

Liebe an Jaewan!


"in the end, we only regret the lives we never touched."

Cassiopaia Dawnton|Hey, Soul Sister
"
Niemals wäre ihr in den Sinn gekommen ihre Schwester im Geiste ohne weiteres zurückzulassen. Doch das Leben hatte anders gewürfelt und sie hatte sie ohne ein Wort im Schlafsaal stehen lassen." - Claire Ward
"Sie würden wieder zueinander finden, darin war sich die junge Frau sicher. Es würde Zeit brauchen, ja, aber sie würden es irgendwie schaffen. Gemeinsam konnten sie so einiges real werden lassen." - Claire Ward



William "Will" Mackintosh|and suddenly all the love songs were about you
"
Dieser eine Blick, war er auch noch so kurz gewesen reichte auch aus, dass sich in Will all die gut versteckte, vergessene und besiegt geglaubte Sehnsucht zurück in sein Bewusstsein schlich und kein Zweifel bestand, dass er sie nicht aus seinem Kopf hatte verbannen können." - Will Mackintosh

"Aber da stand Claire, fuhr mit ihrer Hand durch ihr langes Haar, mit einem ihm durchaus bekannten unsicheren Blick, den sie nicht das erste Mal vor ihm zeigte. So unheimlich vertraut wirkte sie, als wäre sie gar nicht weg gewesen. Da stand seine Eisprinzessin und ließ alles um die beiden herum unwichtig werden." - Will Mackintosh


Asa Blakesley|did I know you once in another life?
"
Er erinnerte sich nicht mehr, welcher Kurs es gewesen war, als er mit einem Mal einen verloren geglaubten Menschen im Unterrichtsraum gesehen hatte. Doch er erinnerte sich, dass er hatte schlucken müssen, dass er zu spät gewesen war und sie deswegen die ganze Unterrichtsstunde über immer wieder beäugt hatte, ehe er nach Beendigung der Stunde zu ihr geeilt war, ehe sie sich aus dem Staub machen konnte." - Asa Blakesley

"Es war schwer zu beschreiben, wie der Hufflepuff sie wahrnahm. Manchmal wirkte es, als würde sie funktionieren, in ihr drin liefen aber die Zahnräder nicht mehr ganz rund ineinander – oder sie begannen gerade wieder, sich nach einer Zeit des Rosts einzulaufen. Er war sich nicht sicher. Dafür war sie zu kurz wieder hier, doch er war bereit, Acht zu geben auf sie. Und die verrosteten Zahnräder so gut es ging zu ölen und anzukurbeln, bis sie wieder von alleine liefen." - Asa Blakesley


Finlay Aileanach|you are a stranger, but not that strange than I thought
"
Sie klang einfach nach mehr Ärger: Nach dem Wunsch sich mit mehreren zu messen, ihre Ellenbogen auch mal rauszuholen und einen gegnerischen Jäger wegzuschubsen oder gekonnt einem Klatscher zu entkommen, ehe sie den Quaffel gen Tore warf." - Fin Aileanach

"Wer hätte je gedacht, dass die sonst so ruhige, kluge und in sich gekehrte Claire Ward derart ungeduldig werden konnte, wenn es darum ging, sich auf ihren Besen zu schwingen." - Fin Aileanach



Wusstest du, dass Claire...
#
...eigentlich eine Brille tragen sollte?
#...absolut keine Ahnung hat, was sie eines Tages einmal machen möchte?
mit dem Gedanken spielt, Heilerin zu werden?
Heilerin werden möchte?
#...einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat?
#...Schokolade liebt?
#...sich zu 90% ihrer Zeit auszudrücken weiß?
#...singen kann, es tatsächlich aber nur tut, wenn sie allein ist und sich unbeobachtet fühlt...
#...aber sonst die unmusikalischste Person der Menschheitsgeschichte ist?
#...ihren Bruder wahrlich schätzt, ihn manchmal aber dennoch zum Mars schicken wollen würde (ohne Retour-Möglichkeit)?
#...immer mit der Decke über dem Kopf schläft?
#...in all ihren Ferien Karate-Unterricht genommen hat, weil es Gang und Gebe innerhalb ihrer Familie ist?
#...in keiner Weise kochen, sie aber dafür umso besser backen kann?
#...sie bekennender Jane Austen-Fan ist?
#...Zaubertränke ihr Lieblingsfach und sie ausgesprochen talentiert darin ist?
#...für eine geraume Zeit wie auf wundersame Weise verschwunden und nun wieder aufgetaucht ist und es doch sehr an "Alice im Wunderland" erinnert?
#...nun ein Mutterloses Mädchen ist?
#...Mary ihr vor ihrem Tod noch das Gitarre spielen beigebracht hat?
#...seit dem Frühjahr eine Narbe vorzuweisen hat, welche von der linken Seite ihres Schlüsselbeins bis zu ihrer Schulter verläuft?
#...sie, ohne das Wissen der anderen, ein Metamorphmagus ist?

I'm just a girl with ideas

Liebe an Jaewan!

Playlist
~~~

Shannon Purser - Sunflower
Christina Perri - Sea of Lovers
Kacey Musgraves - Wonder Woman
Tim McGraw - Humble And Kind
The Cinematic Orchestra - To Build a Home
Ariana Grande - no tears left to cry
Rosi Golan & Johnny McDaid - Give Up The Ghost
Kacey Musgraves - Oh, What a World
London Grammar - Wasting My Young Years
Blake Shelton - Home
Kacey Musgraves - Love Is A Wild Thing



"Every fairytale is worth to be telled."
~~~

Schuljahr 2017/2018
In Vergessenheit geraten, die Hände in Schuld getaucht
Just an ordinary lunch?
Samstag, 14. Oktober, gegen 14.30 Uhr|in der großen Halle mit William Mackintosh
Why so serious?
Donnerstag, 12. Oktober, später Nachmittag|in einem verlassenen Klassenzimmer mit Aiden Hewsea
My Sister. My Fairy Godmother. My Partner in Crime.
Montag, 16. Oktober 2017, gegen 13.45 Uhr|Unter einer Tanne mit Cassiopaia Dawnton
You and me in a ice palace in Iceland.
Sonntag, 22. Oktober 2017|13.00 Uhr|in den Eishöhlen in Island mit William Mackintosh
What happend in Iceland, little sister?
31. Oktober 2017, in der Bibliothek nach dem Unterricht|Geschwister-Einzelpost
Why you?
Donnerstag, 2. November 2017 am Nachmittag|auf dem Quidditchfeld mit William Mackintosh
~~~
Maybe, just maybe, there is a Home for my different Me
Freitag, 13. Juli 2018, gegen 17:30 Uhr|Im Eulenturm mit Asa Blakesley
maybe past is faster than future...
Samstag, 14. Juli 2018, gegen 14:00 Uhr|Der Vorhof mit Finlay Aileanach
I'm so sorry, Sister...
Sonntag, 15. Juli 2018, gegen 16 Uhr|Am Steg mit Cassiopaia Dawnton
Can I say I missed you?
11. August 2018|Kurz nach der Ankunft am Abend in London|King's Cross mit Will Mackintosh
Of course, there is Hope
Samstag, 18. August 2018|Um die Mittageszeit|Im Garten hinter dem Haus mit Will Mackintosh
Der Zauberstab wählt die Hexe, Miss Ward
25. August 2018|Vormittag|Einzelpost bei Ollivanders
Das Reading-Festival oder auch Der beste Teil der Ferien?
24. August 2018|Reading, England mit dem Löwenrudel
Der Hausarrest ist endlich vorbei
10. September 2018|Früher Mittag|An einem abgelegenen Fenster mit Will Mackintosh
Ich habe dich vermisst, Prue.
11. September 2018|Nach dem Unterricht|Der Arkadenhof mit Prue Babington
First Date?
Ein Nachmittag|Ein verlassener Raum mit Will Mackintosh



(Diese Profilidee wurde ganz lieb von der lieben Laura stibitzt. Danke!)

Die Person dahinter
»große Plotterin (wenn man mich lässt!)
»notorisch überpostet
ȟberemotionales Etwas
»Studentin für Germanistik und Geschichte auf Lehramt
(Oh Gott, die will man mal auf Kinder los lassen? Rettet eure Kinder! *Massenpanik auf der gesamten Welt im Hintergrund*)

Stuff




#5282c0
Lewis: #60468a


Upcoming Character: Eimear S. Mulligan
Persönliche Informationen
Klassenstufe
Senior Year
Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Oxford
Beruf
Schülerin|Streberin vor dem Herren|Jägerin|Adrenalinjunkie im Herzen
Hobbys
Zeichnen, Fotografieren und Backen