Deirdre Mac Daill On the mend

  • Weiblich
  • 17
  • aus Folkestone
  • Mitglied seit 14. März 2015

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Über mich
Über mich
"We're all just wounded souls stumbling about in the dark, desperately trying to stitch ourselves together, hoping to fill the holes they ripped in us."
- Pierce Brown



Deirdre Mac Daill | *31.10.2001 | 17 Jahre alt | Folkestone, Kent |
Muggelstämmige Hexe | Ravenclaw |Siebtklässlerin |
1,55m groß | schlank | athletisch | feminine Kleidung | blass | hellbraune, meist offen getragene Locken mit Blondstich | blaugrüne Augen | häufig tintenbekleckste Hände |
Halterin der fünfjährigen Katze Devina | Naschkatze | Frühaufsteherin | Yarnivore | Mauerblümchen | Melancholikerin | Außenseiterin



"Inside I'm a danger to myself
I'm a prisoner of my own hell"
- Five Finger Death Punch



EIGENSCHAFTEN
redegewandt | intelligent | ordentlich | penibel | melancholisch bis depressiv | resignierend | unsicher | rechtschaffen | introvertiert | belesen |stur | rechthaberisch | körperlich schwach | Beschützerinstinkt weckend | begabte Hexe | paranoid | tollpatschig | misstrauisch | ehrgeizig | | wissensdurstig und neugierig | hingebungsvoll | mitfühlend | aufbrausend | planend | kalkulierend | versehentlich manipulativ | sensibel | einsam | unter Umständen opferbereit und aufopferungsvoll | anhänglich | ehrlich | pessimistisch | ewig besseren Zeiten, die es unter Umständen nie gab, hinterhertrauernd | nostalgisch | Zukunfts- & Verlustängste | wankende Moral?


"And so imagination became my nemesis, my mind created monsters out of nothing"
- Samantha Shannon




HOBBIES
Häkeln & Stricken: von Baumwolle bis Schurwolle, Overlay zu Lacemustern - getreu dem Motto More is more and less is a bore!
Lesen: egal, ob nun ein Schulbuch, ein Bibliotheksband, ein Roman oder gar ein Klassiker der Weltliteratur
Spaziergänge
Schwimmen
Kochen & Backen
Mit Devina spielen

"The heavens grant us only one life, but through books, we live a thousand"
- Jay Kristoff



Devina


VORLIEBEN

Individualität
Herbst | Wind im Haar
Folkestone | Meer | Klippen
Bibliotheken | Buchhandlungen | Wollfachgeschäfte
Bücher | Wolle | Häkelmuster | Inspiration | Porzellanmuster
Schokolade | Tee | Spinat | Heiße Schokolade mit Sahne | Selbstgebackenes | Blaubeeren
Katzen| Natur | Landschaftsgemälde | Spaziergänge | Neue Zaubersprüche ausprobieren


ABNEIGUNGEN

Scheinheiligkeit | Doppelmoral | Verrat | Stoiker | unüberlegte Entscheidungen
Leute, die häkeln und stricken nicht voneinander unterscheiden können
Romantische Komödien | Oberflächlichkeit | Ihre Familie
Menschenmengen | Höhen | Quidditch | Sport
Sommer | Hitze | Erdbeeren
Zaubertränke | Wahrsagen
Vorurteile

"We've been shattered and reconstructed, told to make an effort every single day to pretend we still function the way we're supposed to, but it's a lie, it's all a lie"
- Tahereh Mafi



ZAUBERSTAB

Haselnuss - Einhornhaar - 10 Zoll - leicht federnd
"Der empfindsame Zauberstab aus Haselnussholz spiegelt oft den emotionalen Zustand seines Besitzers wider und arbeitet am besten für einen Meister, der seine eigenen Gefühle versteht und mit ihnen umgehen kann. Andere sollten sehr vorsichtig sein, wenn sie mit einem Haselnuss-Zauberstab hantieren, falls der Besitzer kurz zuvor die Beherrschung verloren oder eine schwere Enttäuschung erlitten hat, denn der Zauberstab nimmt diese Energie in sich auf und wird in unberechenbarer Weise wieder entladen. Der Vorteil eines Haselstabs wiegt derlei kleinere Unannehmlichkeiten jedoch mehr als auf, denn in geschickter Hand ist er zu außerordentlicher Magie fähig und seinem Besitzer so zugetan, dass er an des Meisters Lebensende häufig „verwelkt“. (Das heißt, er stößt all seine Magie aus und weigert sich zu arbeiten, weshalb es oft nötig ist, den Kern herauszuholen und in eine andere Hülle einzufügen, wenn der Zauberstab noch gebraucht wird. Bei einem Kern aus Einhornhaar ist dies jedoch aussichtslos; der Zauberstab ist dann mit Sicherheit „gestorben“.) Haselstäbe haben zudem die einzigartige Fähigkeit, Wasser in einem Untergrund zu entdecken, und wenn sie über verborgene Brunnen und Quellen geführt werden, stoßen sie silbrige, tränenförmige Rauchwölkchen aus."

"I'm burning the bridges
And there's no return"
- Within Temptation

FAMILIE



TOM MAC DAILL, Muggel, Vater

53 Jahre alt - Chemiker - häufig auf Geschäftsreise - eher auf Geld statt auf Menschen fixiert - noch einen Streit vom Auszug entfernt

voller Vorurteile bezüglich der magischen Welt
fordernd - aufbrausend - engstirnig - arrogant - besserwisserisch - Fachidiot

fest davon überzeugt, dass Deirdre nicht seine Tochter sein kann
bevorzugt Jean
bemüht, die Vergangenheit ruhen zu lassen und einen Neuanfang zu machen - um Stabilität bemüht





ALICE MAC DAILL, Muggel, Mutter
48 Jahre alt - Krankenschwester - ehemals Deirdres wichtigste Bezugsperson in der Familie - bemüht sich krampfhaft, zumindest für die Außenwelt die Mac Daills zusammen zu halten - legt Wert auf den Schein einer glücklichen Familie ohne Probleme - Familienzerstörerin - verhält sich wie eine pubertierende, liebeskranke Fünfzehnjährige

tolerant - offen - liebevoll - fair - ruhig - nachgiebig - konfliktscheu - geduldig - hart arbeitend - provokativ - vergnügungssüchtig - ABWESEND

überlässt Deirdre mehr und mehr sich selbst,
enttäuscht, keinen Einfluss mehr auf ihr Leben und ihre Entscheidungen zu haben

insgeheim froh, immerhin ein "normales" Kind zu haben, dass GCSEs und A-Levels machen wird, sowie in der Schule Anschluss findet



JEAN MAC DAILL, (Gott sei Dank!!) Leider? Muggel, Schwester
13 Jahre alt - Schülerin - Daddys Liebling - Familienmensch - Das Musterkind, das auch von Fremden bewundert wird - in den Ferienzeiten häufig "zufällig" außer Haus

fröhlich - anhänglich - geht den Weg des geringsten Widerstandes, um geliebt zu werden trifft ihre ersten, eigenen Entscheidungen - recht beliebt- risikofreudig - Fluchvorliebe - Nachwuchsamateurmeisterbäckerin - sieht Deirdre gleichzeitig als Fels in der Brandung und ärgste Konkurrentin
von Deirdre mittlerweile derartig entfremdet, dass sie sich nicht einmal sicher ist, ob Jean es bedauert, keine Hexe zu sein auf dem besten Weg, bessere Schwestern denn je zu werden

wechselt bei Streitereien die Seite, auf die sie sich schlägt, so häufig wie andere Menschen ihre Socken Team Mum-ist-ein-Miststück






"I can't wake up one morning and decide to live on borrowed hopes and dreams. Someone else's promises for a brighter future"
- Tahereh Mafi







ANNE STANLEY

verstorbene Ex-Ravenclaw - Seelenspiegel
Deirdres Ebenbild mit einer weniger befleckten Seele - Personifizierte Güte und Vergebung - zu gut für diese Welt
bringt Deirdres Herz ausreichend zum Bluten, um sie alles opfern lassen zu wollen - wird seit dem "Projekt" aus Scham gemieden








PASIPHAE HAYWARD
Ravenclaw - 7. Klasse

Schlafsaalgenossin und Bettnachbarin seit dem ersten Schultag stumme Gesellschaft - aus der Ferne bewunderte Fremde
Inbegriff der Perfektion: tadellose Noten, tadelloses Aussehen und Benehmen, beliebt, Familienmensch
faszinierendes "Forschungsobjekt"
beste Freundin - erfreulich verschwiegen - die angenehmste Gesellschaft, die man sich wünschen kann: Ob nun in den Sommerferien oder in Hogwarts


Pasiphae Hayward schrieb:

Auch wenn Pasiphae schon seit der ersten Klasse im Bett neben dem von Deirdre schlief, hatte sie das hübsche blonde Mädchen erst vor wenigen Wochen richtig kennen gelernt. Schon in der großen Halle von King’s Cross hatte sie sich immens über sich selbst geärgert, weil sie nicht früher auf sie zugegangen war, nun aber, seitdem sie in ihr eine Freundin gefunden hatte, konnte sie sich selbst dafür in den Hintern treten, dass sie sich nicht mehr und eher für sie interessiert hatte. Nun lag ihr alles daran, diesen Fehler wiedergutzumachen. Deirdre war so ein herzliches Mädchen. Sie war schlau, auch wenn Pasiphae mittlerweile erkannt hatte, dass dies eigentlich nicht das erste Attribut sein sollte, mit dem Deirdre in Verbindung gebracht werden wollte, aber so war es nun einmal. Dabei dachte Pasiphae nicht einmal an die Intelligenz, mit der man Unterrichtsstoff paukte und in Tests brillierte. Vielmehr besaß Deirdre eine emotionale Intelligenz, sie konnte sich gut in andere hineinversetzen, Probleme analysieren und hilfreiche Ratschläge geben. Wenn da nur nicht dieses vollkommen zerstörte Selbstvertrauen war…

Pasiphae Hayward schrieb:

Das Mädchen, das schon so lange neben ihr schlief, das sie aber erst vor wenigen Wochen richtig kennen gelernt hatte. Das fremde Mädchen, das nun ihre Freundin war. Ihre beste Freundin vielleicht sogar? Wollte das Schicksal es so?

Pasiphae Hayward schrieb:

Noch einmal etwas fester schloss Pasiphae Deirdre in ihre Umarmung. Der Duft der anderen stieg ihr in die Nase, sie fühlte das weiche Haar an ihrer Wange, selbst ihre Körperwärme. Pasiphae hatte gewiss nicht viele Freunde, sie konnte nicht einmal wirklich im Plural sprechen. Aber jetzt, mitten in dieser innigen Umarmung, wusste sie, dass sie eine wirklich gute Freundin hatte, auch wenn sie sie noch gar nicht so lange kannte. Konnte sie sich überhaupt mehr wünschen?

Pasiphae Hayward schrieb:

„Ja, wir sind Freundinnen“, flüsterte sie dann leise in Deirdres Ohrmuschel. „Und das ist echt eine ganz tolle Freundschaft. Wir haben uns ja eigentlich erst kurz vor Weihnachten kennen gelernt. Und jetzt lassen wir einander schon an so furchtbaren Themen teilhaben. [...]Egal was ich für eine vielversprechende Karriere vor mir haben sollte, ich möchte dich als Freundin an meiner Seite haben!“ [...] So stark man sich auch gab, so laut man auch brüllte, irgendwo tief in seinem Inneren war man doch zerbrechlich und brauchte gute Freunde.




WILLIAM MACKINTOSH
Gryffindor - 6. Klasse

selbsternannter Ritter in schimmernd weißer Rüstung
liebenswerter Einfaltspinsel - konfrontierte Deirdre beim ersten Aufeinandertreffen mit dem Gerücht, sie sei gehörlos
Lebensphilosophie - die letzte Chance auf ein erfüllteres Leben - Hoffnungsträger - Löwenmonat - Lieblingsstreitdiskussionsgegner - deutlich tiefgründiger und anständiger, als man aus der Ferne meinen könnte - schlechter, aber heilsamer Einfluss

William Mackintosh schrieb:

Schweigen oder irgendwo sitzen und einfach nur ein Buch lesen, das erzeugt nun mal keine Aufmerksamkeit, das ist langweilig und in diesen Momenten, in denen man für sich ist, da existiert man für die Welt doch gar nicht. Da könnte man genauso gar nicht da sein. Ohne Abenteuer hinterlässt man keine Fußspuren und dann müsste man sich doch irgendwann fragen, ob man nicht auch einfach wegbleiben hätte können. Deirdre hätte gewiss nicht existiert, sie wäre in seiner Familie vermutlich längst verhungert, weil keinem aufgefallen wäre, dass sie überhaupt kein Frühstück bekommen hatte. Also so in der Art. Deirdre wäre, überspitzt ausgedrückt, einfach am See erfroren und bis auf ihre Schwester hätte vermutlich niemand wirklich bemerkt, dass sie überhaupt fehlen würde. Bis zu dem Moment, als Will sie entdeckte und beschlossen hatte sie „existieren“ zu lassen. Anfangs einfach nur aus Mitleid, aber mittlerweile faszinierte Deirdre ihn. Eben nicht nur, weil sie besonders hübsch war -auch wenn sie das war und ihm das gewiss nicht verborgen blieb- und auch nicht, weil sie so besonders cool auftrat, dass man sie kaum übersehen konnte, sondern weil sie irgendwie eine ihm völlig neue Art zu existieren gefunden hatte, die William kennenlernen wollte. Wenn er ehrlich war, bedeutete sie ihm jetzt auch etwas- sie war nicht mehr nur ein Sozialprojekt.

FINLAY AILEANACH
Gryffindor - 6. Klasse

Williams bester Freund - Teil des Löwenmonats: minimal gescheiterter Sportversuch mit damit einhergehender Blamage - vielleicht etwas zu ehrlich - wird aufgrund von peinlicher Berührheit nach Möglichkeit auf den Gängen gemieden, während nach "Wiedergutmachung" gesucht wird




Finlay Aileanach schrieb:

Wie ein unsicheres Vögelchen schien Deirdre ihre Umgebung und auch Finlay zu begutachten. [...]
Finlay hatte sich, vor dem Zusammenstoß zwischen William und Deirdre, nie wirklich einen Gedanken über Deirdre gemacht. Sie war eben die Stille, oder vielmehr Stumme, die man nur am Rande seiner Wahrnehmung bemerkte. Eine kluge Ravenclaw, die im Unterricht zwar existierte, aber außerhalb des Klassenzimmers verschwand.

Finlay Aileanach schrieb:

Es war ihm ein Rätsel, wie dieses junge Mädchen anstatt das Thema einfach los zu lassen, es beibehielt. Jeder vernünftige Mensch wäre doch längst davor geflüchtet! Doch unangenehme Themen schienen sie erst richtig aufblühen zu lassen.

Finlay Aileanach schrieb:

"Weißt du, das is' wichtig fürs Selbstbewusstsein. Wer stark ist, findet auch zu sich. Wenn du also stärker wirst, brauchst du keine Angst haben, denn dann kann dir keiner was. Und dann musst du dir auch keine Gedanken darüber machen, was andere denken, denn wenn die ein Problem hab'n, soll'n die nur kommen und du machst sie fertig." Irgendwie hatte alles einen melodischeren Klang gehabt, als er es vor Will gesagt hatte, der voller Begeisterung reagiert hatte. Doch jetzt schien es anders und auch Deirdres' Blick überzeugte ihn nicht, dass sie sich über jene Äußerungen sonderlich freute.

FREDERIK J. EVANS
Hufflepuff - 4. Klasse

Strickfreund - Häkelschüler - Astronomie-Nachhilfeschüler - jemand, dessen Kindlichkeit um jeden Preis beschützt werden sollte - Personifizierter Enthusiasmus - Lavender-Chocolate-Mint-Shortbread with Lemon zest: experimentierfreudig - Sorgenvertreiber - Glücksbärchi - Sicherheitsspender



Frederik J. Evans schrieb:

Wieso hatte er sich nicht schon viel früher mit ihr getroffen? Wieso hatte er so lange gewartet, um sich mit ihr alleine außerhalb des Handarbeitsclubs zu treffen? Allein die ersten paar Minuten ihrer Begegnung waren schon wie Balsam für seine Seele gewesen. Nicht, dass er heute einen schlechten Tag gehabt hätte und auf irgendeine Art und Weise Aufmunterung gebraucht hätte. Eigentlich war bisher alles so wie immer gewesen. Denn es war eher untypisch, dass Freddie schlecht drauf oder traurig war. Dieser Zustand passte einfach nicht zu ihm. Er war doch der quirlige, glückliche und hilfsbereite Junge, der immer ein Lächeln im Gesicht hatte, egal ob es seit Wochen regnete oder ihm jemand absichtlich die Bücher aus der Hand geschlagen hatte. Das Leben war viel zu kurz, um es mit negativen Gedanken zu verschwenden. Außerdem bekam man Sorgenfalten, zwischen den Augenbrauen und im Mundwinkel, die nicht von Zufriedenheit, sondern von Unglück zeugten, davon, dass man es nicht leicht gehabt hatte, dass man Steine in den Weg gelegt bekommen hatte und nicht über diese hatte drübersteigen können.

Frederik J. Evans schrieb:

Denn auch, wenn er ganz klar den Hauptredeanteil gehabt hatte, war sie nicht halb so wortkarg gewesen wie bei den Treffen des Handarbeitsclubs gewesen, hatte bisher ein paar Details mit ihm geteilt und wenn es nur ihre Lieblingsteesorte war. Es war kein Problem, dass sie ihre Zeit brauchte, dass sie nicht einfach darauf losplappern konnte, wie er es immer tat. Menschen waren eben verschieden und das war auch gut so.

Frederik J. Evans schrieb:

Aber wie so oft gelang es seinem Gehirn nicht logische Schlüsse zu ziehen. Denn es war nun mal so, dass das Mädchen eher eine Einzelgängerin war, ob nun freiwillig oder unfreiwillig. Das war ihm selbstverständlich aufgefallen, war schließlich einer der Gründe gewesen, dass er sich alleine mit ihr verabredet hatte, um sie etwas aus ihrem Schneckenhaus zu locken, aber während der zusammenverbrachten Zeit hatte Freddie komplett vergessen, dass sie eigentlich schüchtern und in sich gekehrt war. In seinem Kopf war sie eine gesprächige, intelligente und liebenswerte Person, mit der er gerne zusammen war. Da war kein Platz mehr für die alten ersten Eindrücke. Die waren jetzt offiziell ausgetauscht worden, was ein gutes Zeichen war. Das hieß nämlich, dass sie jetzt Freunde waren.

SUMMER JENSEN
Hufflepuff - 1. Klasse

Künstlerin - vermeintliche Liebesbriefeschreiberin -
Rückhalt - unheimlich einfühlsam und aufmerksam - Besitzerin des gruseligsten Haustieres von ganz Hogwarts - unheimlich inspirierend und aufbauend -
Licht in der Dunkelheit - die kleine Schwester, die man sich in schwachen Momenten anstelle der leiblichen wünscht




Summer Jensen schrieb:

Vorsichtig betrachtete sie jede Reaktion auf ihr Geschenk, bewunderte das feine Lächeln, das sie auf das Gesicht der Fremden gezaubert hatte. Ein Lächeln, das in Summers Augen das ganze Gesicht zum Strahlen brachte und das seiner Besitzerin so viel besser stand, als die traurige Miene zuvor. In diesem Moment nahm die Erstklässlerin sich fest vor, der Ravenclaw noch öfter ein Lächeln zu schenken. Sie wollte ihr eine Freundin sein, auch, wenn sie womöglich nie miteinander reden würden. Selbst, wenn die andere nie von ihrer Existenz erfahren sollte. Mit diesem Lächeln hatte sie sich in Summers Leben und in ihr Herz geschlichen. Von nun an würde sie öfter kleine Aufmerksamkeiten erhalten. Nicht, weil die Elfjährige sie dauernd beobachten wollte, sondern, weil sie sich fest vornahm, immer ein kleines Geschenk für das traurige Mädchen in der Tasche zu haben, mit der sie ihr den Tag versüßen konnte, wenn es sich anbot. Fast schon andächtig bemühte sie sich, jede Kleinigkeit des Lächelns, das das Bild gezaubert hatte, festzuhalten[...]






"In the end it seems we are just toys, easy to break and hard to mend"
- Mark Lawrence


Das Lady-Anne-Projekt

Deirdre Mac Daill schrieb:

Ihr Leben schien ein nicht endendwollender Teufelskreis aus Selbstverachtung, Selbstmitleid und Schuldgefühlen zu sein - was für eine Verschwendung. Wenn Miss Anne Stanley noch leben würde, fände sie bestimmt einen besseren Nutzen für ihre Lebenszeit als Deirdre. Es war einfach nicht fair. [...]
[D]och wie Lady Anne, ihre allererste Freundin, hatte auch sie den gemeinsamen Abend nicht vergessen. Hatte ihr stummes Versprechen, dem Geist dasselbe Geschenk zu machen, nicht vergessen: Ihr ihr Leben zurückzugeben und es wieder lebenswert zu machen. [...] Alles, was sie sich für Miss Stanley wünschte, war, dass diese wieder das Leben mit all den Freuden, die sie Deirdre geschenkt hatte, schmecken konnte, dass sie diesem Halbleben, diesem Schattendasein endlich entfliehen konnte, eine Chance bekommen würde, weiterzugehen - denn wie könnte das, was sie tagein, tagaus seit mehreren Jahrhunderten erlebte, in irgendeiner Form befriedigend sein? Machte es sie nicht zu einer aufmerksamen Freundin, dass sie eine geliebte Seele aus der erzwungenen Tatenlosigkeit, dem Zuschauerdasein befreien würde? Zu einer Erlöserin? Sie konnte doch kaum egoistisch und hochmütig sein, wenn sie lediglich aus Liebe handelte, oder nicht? [...] Doch dann musste sie an Lady Anne denken, die ihr gesagt hatte, sie solle ein anderes Leben leben - eines, das sie nicht nur mit Selbstverachtung und Schuldgefühlen vergeudete, auch wenn sie niemals so wertend geworden wäre. Und verdiente ihre Freundin nicht dasselbe? Noch mehr? Verdiente sie nicht eine zweite Chance, einen Neuanfang, der nicht von Unglück, Missverständnissen und Fehlentscheidungen beeinflusst wurde? [...] Sie mochte vielleicht nicht viel über Freundschaft wissen, dieses Konzept als neu empfinden - doch sie wusste, dass man Opfer füreinander brachte, gemeinsam durch die Hölle ging, sich Trost spendete und für andere kämpfte, wenn sie den Kampf bereits aufgegeben hatten: Und wenn die Träume der unschuldigen, viel zu früh aus dem Leben gerissenen Dame mit dem Preis ihrer befleckten Seele erkauft werden mussten, war das ebenso. War das wert. Denn es gab nichts, was Freundinnen nicht füreinander tun würden. Und Deirdre hatte wahrlich nicht viele von ihnen - daher hatte sie eine Menge zu geben.

Pasiphae Hayward schrieb:

Dieses Mädchen hatte so gut wie nichts mehr mit der Deirdre gemein, mit der sie an Weihnachten auf dem Koffer an King’s Cross gesessen und den Mokkaccino getrunken hatte. Die Ravenclaw von damals war still und schüchtern gewesen, vorsichtig und fast ein bisschen ängstlich, jemandem in ihrer Umgebung überhaupt aufzufallen. Sie war so ordentlich angezogen und penibel frisiert gewesen, als hätte sie peinlichst genau darauf geachtet, welches Bild sie von sich bei anderen erzeugte. Jedes Wort war so wohlüberlegt und artikuliert gewesen, als hätte sie aus seinem mehrfach überarbeiteten Skript vorgelesen.
Und nun kauerte diese andere Deirdre vor ihm im Dreck. Sie sah furchtbar aus, schmutzig, geschunden, am Ende ihrer Kräfte, blutverschmiert. Die Worte drangen über ihre Lippen, schnell und leise, dann lauter, hastiger und mit steigender Leidenschaft. Jede Silbe stieß das Bild, das Pasiphae sie so mühsam von Deirdre gemacht hatte, ein weiteres kleines Stück von seinem brüchigen Sockel. Aber tat es das wirklich?

Pasiphae Hayward schrieb:

In ihr reifte das Gefühl, dass ihre Freundin aus gutem Grund so still und zurückhaltend gewesen war. Die blasse Fassade, die Zurückhaltung, die ewigen Stunden der Einsamkeit, die sie sich selbst auferlegt hatte, waren ein reiner Schutzmechanismus gewesen. Doch kein Selbstschutz. Dieser Morgen hatte Pasiphae nun endlich eröffnet, wie es um das Mädchen, das fast schon heimlich das Bett neben ihrem eigenen nutzte, stand. Es war krank, todkrank.

Pasiphae Hayward schrieb:

Es waren nicht die Worte von den verschiedenen Teilen Deirdres, was sie ohnehin nicht verinnerlichen konnte. Sie nahm die Formulierungen auf, ebenso den Tonfall. Es waren nicht die Worte des Endes der Freundschaft, des Dankes, die Rechtfertigungen, das Verständnis, das Deirdre äußerte, die ihr die Luft zum Atmen raubten. Es war die Endgültigkeit, die sie so brutal in ihre Worte legte, dass sie ihr nicht entkommen konnte. Es schien einfach nicht in ihrer Macht zu liegen, die Freundschaft aufrecht erhalten zu können. Alle ihre Versuche waren wohl schon zum Scheitern verursacht, noch ehe sie sie gestartet hatte. Sie war offensichtlich nicht mächtig genug, es mit diesem anderen Teil Deirdres, dem Unedlen, dem Dunklen, dem Bösen, aufnehmen und ihn besiegen zu können.





WUSSTEST DU, DASS...

… Deirdre einmal versucht hat, von zu Hause wegzulaufen, aber nur aufgrund eines Schwächeanfalls umkehrte?
...sie innerlich schon vor Jahren ausgezogen ist und daher bevorzugt in Hogwarts die Ferien verbringt?
... ihre verstorbene Großmutter Rose, die ebenfalls Handarbeiten mochte, Deirdre als einer der wenigen Menschen das Gefühl gab, gut genug zu sein?
... Deirdre bei der Öffnung ihres Testaments Schudgefühle bekam, da Rose nichts von ihrer Magie wusste und sie den Eindruck gewann, ihre Großmutter hätte sie nicht gekannt, wodurch sie die Erbstücke nicht verdiene?
… Deirdre schon in der Muggelschule nicht gerade beliebt war?
… ihr Bemerkungen anderer schnell sehr nahe gehen?
sie ein gutes Buch oder Häkelnadel und Wollknäule menschlicher Gesellschaft meist vorziehen würde? Sie langsam die Freunde sammelt, die sie verdient, und diese um keinen Preis der Welt aufgeben würde, sich aber davor fürchtet, diese zu verlieren?
… Deirdre alles liest, was sie in die Finger bekommt, sogar Zutatenlisten auf Verpackungen?
… sie früher Buntstifte sammelte, da ihr die Farben gefielen?
… Deirdre das Gefühl hat, dem Hause Ravenclaw nicht gerecht zu werden, aber auch in kein anderes zu passen?
... sie immer das Gefühl hat, jemand habe Mitleid mit ihr und betrachte sie als Wohltätigkeitsprojekt, sobald derjenige nett zu ihr ist oder versucht, sie in ein Gespräch einzubinden?
... Deirdre langsam realisiert, dass sie es zu einer Kunstform entwickelt hat, sich selbst im Weg zu stehen?
.... sie deswegen seit langer Zeit den Vorsatz hat, sich und ihr Leben zum Besseren zu ändern?
... ihre Rückschläge dabei ihr mehr und mehr die Hoffnung nehmen?
... diese Rückschläge in letzter Zeit seltener werden?
... Deirdre für ihre Verhältnisse momentan geradezu glücklich ist?
... sie sich aber vor der Zukunft nach dem Schulabschluss fürchtet, da sie nicht möchte, dass sich noch mehr in ihrem Leben verändert?
... sie langsam beginnt, selbstbewusst genug zu sein, um anderen nicht um jeden Preis zu gefallen?
... sie manchmal geradezu streitlustig wird?
... in der Vergangenheit für andere Entscheidungen treffen wollte, zu denen sie nicht befugt war? (-> Lady-Anne-Projekt!)


"I will die. You will die. We will all die and the universe will carry on without care. All that we have is that shout into the wind - how we live. How we go. And how we stand before we fall."
- Pierce Brown


Postings



Vorstellung
DRITTE KLASSE
Erstes Kennenlernen mit Mira Fox
Rückzugsort mit Adam Cornish
Eine unerwartete Begegnung mit Katie Jean Wilkins
Zuwendung mit Sullivan Nocturn
Verrückte Fellknäule mit Katie Lucinda Jones
Unfreiwilliger Sprint durch den Regen mit Julia O'Brian
Monatliche Post mit Pippa Callahan
Hausaufgabenhilfe mit Sullivan Nocturn
Tanzende Regentropfen mit Julia O' Brian
Mäusejagd mit John Higgins
Bibliotheksterror mit Jonathan Havisham
Konfrontation mit Ilian Ramsay Vassilev
Heimfahrt mit Daisy Twistleton
Am See mit Gideon Reid


VIERTE KLASSE

Nachbarn mit Connor Primes
Am Abgrund mit
Basil Quinn
Gleichgesinnte? mit Irene Mortimer
Der Waffenhut mit Sia Kyle
Hoffnung trotz Heimreise mit Aneurin Bentley Yates


FÜNFTE KlASSE

Ein neuer Hut mit Sia Kyle
Schadenfreude mit Fionn M. Kearney

SECHSTE KLASSE

Seelenspiegel mit Anne Stanley
Weckruf mit William Mackintosh
Gentle Armour mit Pasiphae Haywards
Sozialprojekt: Long is the road up out of hell mit William Mackintosh
Blue-eyed girl* mit Pasiphae Haywards
(*Ja, ich habe es tatsächlich gewagt, in einem idiom das Geschlecht zu verändern. Ich Rebellin!)
Till I collapse mit Finlay Aileanach
Getting to know you mit Frederik J. Evans
Gone Away mit Pasiphae Hayward
Von Männern Buben die auf Brüste starren mit Aneurin Bentley Yates
Katzenhalterinnen(un)glück mit Camilla L. Olander
Löwenmonat mit William Mackintosh
Time flies mit Ciel Winston Harler
Häkelmuggelkunst mit Samanth Johnson


SIEBTE KLASSE
It is not the gift, but the thought that counts mit Summer Jensen
Hesitant Fangirl mit Artjom Popow
Ein Kuchen für Emilia mit Frederik J. Evans
Erwischt! mit Summer Jensen
Geburtstagsüberraschung mit William Mackintosh
Stuck in my ways mit Irene Mortimer
Nachhilfe "für eine Freundin" mit Ava Sophia Moore
You should sow your wild oats mit Finlay Aileanach





DIE PERSON DAHINTER
weiblich, 20, Slytherclaw
freut sich immer über PNs und Postinganfragen
sehr begeisterungsfähig
stolze "Monsterposterin", bevorzugt mit vierstelliger Wörterzahl
besitzt teilweise recht fragwürdige Charaktervorlieben

Rebecca Shafiq - Deirdre Mac Daill - Michael Jesús Chadwick García
Persönliche Informationen
Klassenstufe
7
Geburtstag
31. Oktober 2001 (17)
Geschlecht
Weiblich
Wohnort
Folkestone
Beruf
Mauerblümchen - Melancholikerin - Nachhilfelehrerin - Nachwuchsnekromantin - Professionelle Schuldgefühlemacherin - Hufflepuff-Helfersyndrom - Findet ein Problem für deine Lösung
Hobbys
Häkeln & Stricken - Lesen - Spaziergänge - Schwimmen - Kochen & Backen - Selbstsabotage & Selbstverachtung & Selbstmitleid - Analysieren & Hinterfragen - Träumen - Zukunftsangst