Henry Fortescue Slytherin

  • Männlich
  • Mitglied seit 22. Juli 2014
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Über mich
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„If there is anything in the universe

that can't stand discussion,
let it crack."


Henry war schon immer der lautere der Zwillinge gewesen, der verwegenere, der, bei dem man die Schuld zu suchen hatte, wenn die Jungen wieder einmal irgendwas sagten oder taten, was das Missfallen ihrer Eltern und Lehrer hätte heraufbeschwören können.

Wenn er lachte, dann immer eine Spur lauter und schadenfroher, als sein Bruder. Wenn er sich für etwas begeisterte, dann immer ein ganzes Bisschen zu exessiv. Und wenn man die Zwillinge dabei erwischte, wie sie verschwörerisch die Köpfe zusammensteckten, dann konnte man sich stets sicher sein, wer von ihnen mit dem Tuscheln begonnen hatte. Im Gegensatz zu seinem nur wenige Minuten älteren Bruder schien es beinahe, als würde der bloße Versuch sich anpassen oder gar anbiedern zu müssen, Henry bereits so unendlich langweilen, dass er es bereits von vorneherein lieber sein ließ. Oder war das letzten Endes nur der Eindruck, den er erwecken wollte?


» 3. Klasse, Slytherin «

» schlaksig | dunkelblondes Haar | blaue Augen | Narbe am linken Handrücken «

» süffisant | spitzfindig | launisch | loyal | analytisch | arrogant «




Aus den alten, glorreichen Zeiten existierten nur noch eine Handvoll Familienerbstücke, die allesamt das Familienwappen trugen. Unter der filigranen Libelle waren auf allen, vom Zahn der Zeit ein wenig verwischt, stets die Buchstaben »D & P« abgebildet. Die Bedeutung dieser Buchstaben, kannte heutzutage niemand mehr genau.
Die liberaleren Mitglieder der Familie behaupteten, die Initialen stünden für »Dignity and Pride«, der konservativere Flügel glaubte, es müsse sich um »Dignity & Pure« handeln. Doch immerhin in einem stimmten sie überein: Wenn es eine Eigenschaft gab, die das Wappen der Fortescues zieren sollte, dann war es Würde.



» Zwillingsbruder: Dorian Fortescue
» Ältere Schwester: Karenina Fortescue

» Mutter: Letizia Elvina Fortescue [geb. Nott]
» Vater: Viorel Fortescue [Eigentümer eines Unternehmens, dass magisch vergößerte Zelte und Taschen vertreibt]
» Großvater: Florean Fortescue [Besitzer des berühmten Eissalons in der Winkelgasse]
» Großmutter: Mirela Fortescue († 13.11.2016)

» Onkel: Charles Conan Nott

» Cousins & Cousinen: Charles Roysten, Derrick Salazar & Elvina Claire Nott



Dorian schien den meisten Menschen deutlich besonnener, als sein jüngerer Bruder. Manch einer hätte sicher behauptet, dass er, ohne den schlechten Einfluss Henrys sogar zum Vorzeigesohn taugte. Höflich, intelligent und pflichtbewusst - Die Palette der Komplimente, mit denen man den älteren der Zwillinge bedenken konnte, war schier endlos.

Wenn Henry an seinen Bruder dachte, kamen all diese Worte allerdings nur seltenst zum Einsatz. Für ihn war Dorian mehr als derjenige, den man vorschicken konnte, wenn es darum ging, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Von Kindesbeinen an waren sie immer zusammen gewesen. Er war sein Komplitze. Sein Kamerad. Sein bester Freund. Und so ziemlich der einzige Mensch auf der Welt, dessen er niemals überdrüssig wurde.

In Wahrheit stammten all die Wirklich guten Ideen, da war Henry sich sicher, alle aus Dorians Feder. Den Leuten fiel es wahrscheinlich nur einfacher den Schabernack, den sie trieben, auf den einen und den Intellekt und die zuvorkommende Art auf den anderen der Zwillinge zu projeziieren, in der Hoffnung, sie so auseinanderhalten zu können. Und es war nicht einmal so, dass es die Beiden gestört hätte.


Karenina, seine große Schwester, war lange Zeit kaum mehr als ein störendes Geräusch inmitten des fahrigen Hintergrundrauschens, das andere Menschen für ihn darstellten. Ein Störfaktor, der bedauerlicherweise im selben Haus lebte, wie er und sein Bruder, sich in ihre Angelegenheiten einmischte und zu allem Überfluss zu glauben schien, auch noch die Befugnis dazu zu haben.

Fairerweise hätte Henry eine Zeit lang jeden, der nicht Dorian war, vielleicht sogar seine eigenen Eltern, als störend wahrgenommen, sodass es beinahe schon ein Ritterschlag gewesen wäre, überhaupt von ihm bemerkt zu werden. Und Karenina wurde nicht nur bemerkt. Über Jahre hinweg war sie das Ziel von Henrys gelangweilten Streichen, bei denen er ihren Stuhl ansägte oder ihr von den Hauselfen zerstoßene Käfer ins Essen mischen ließ, solange es nicht zu ihm zurückzuverfolgen war.

Mit wachsendem Alter jedoch wurde er dessen überdrüssig, waren die anfänglich erheiternden Reaktionen seiner Schwester zunehmend fader geworden. Stattdessen begann er, sicher auch durch die mahnenden Worte seines Bruders, Karenina schrittweise als Person zu akzeptieren und respektieren. Und sollte heute jemand auch nur auf die Idee kommen, seiner Schwester Leid zufügen zu wollen, kann er sich Henrys gesamter Aufmerksamkeit gewiss sein.




To be continued...
Persönliche Informationen
Klassenstufe
3. Klasse
Geschlecht
Männlich