[Figuren] Metamorphmagus

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    • [Figuren] Metamorphmagus

      Der Metamorphmagus

      Eine besondere Form der Verwandlung, die J. K. Rowling uns in ihrem Harry Potter Universum präsentiert, ist die Metamorph-Magie. Im oberflächlichsten Vergleich mit anderen Verwandlungsformen, zum Beispiel der Animagi, die ebenfalls in der Lage sind, ihr äußeres Erscheinungsbild zu verändern, können Metamorphmagi ihre Fähigkeit nicht durch Übung und reinen Willen erlangen; die Weitergabe der Fähigkeit in diesem Fall ist erblich bedingt. Hierbei muss die Fähigkeit jedoch nicht bei Mitgliedern jeder Generation ausgeprägt sein. So kann es vorkommen, dass nur Teile der ersten und dritten Generation in der Lage sind, ihr Erscheinungsbild zu verändern, Mitglieder der zweiten jedoch nicht. Weil die Fähigkeit in den Büchern leider nicht genauer thematisiert und beschrieben wird, haben wir uns entschlossen, auch hier einen allgemeinen Leitfaden zu entwerfen, der das Feld für Eigeninterpretationen der Fähigkeit einschränkt und gleiche Standards für alle Betroffenen schafft, gleichzeitig aber dennoch genügend Freiheit für Individualitäten lässt. Dieser Guide ist dabei nicht nur alleine für Spieler von Metamorphmagus-Charakteren und solchen, die einen spielen wollen, gedacht, sondern beinhaltet auch Informationen für jene, deren Charaktere mit einem Metamorphmagus zu tun bekommen.


      Allgemeines
      • Während es gewiss kein exklusives Wissen ist, so wird doch nicht jeder über die Existenz von Metamorphmagi Bescheid wissen, sei es durch die Herkunft oder schlichtem Desinteresse.
      • Es gibt keine detaillierten Aufzeichnungen darüber, was die Grenzen dieser Fähigkeiten sind und jeder Metamorphmagus für sich muss diese durch eigenes Trainieren und Probieren heraus finden. Es ist deswegen kein Allgemeinwissen, was und was nicht ein Metamorphmagus kann, abgesehen von dem Grundkonzept der Gestaltveränderung ohne Hilfsmittel. (Was bedeutet, dass die hier gegebenen Informationen zwar allesamt zutreffen, dies den Charakteren inplay jedoch nicht bekannt sein muss. Seht es so wie Fahrrad fahren unter Wasser - es ist erwiesen, dass es nicht ohne Weiteres möglich ist, aber nicht jeder weiß das.)
      • Die erste Verwandlung eines Metamorphmagus findet in aller Regel bereits im Kindesalter statt. Hierbei handelt es sich um einen unbewussten, gefühlsbedingten Prozess, der sich auf vereinzelte Körperstellen beschränkt. Besonders häufig bemerken Beobachter beispielsweise eine Veränderung der Haarfarbe. Dies bedeutet nicht, dass etwas derartiges direkt nach der Geburt auftritt, doch spätestens bis zum 10. Lebensjahr sollte es für die Fähigkeit Anzeichen gegeben haben.
      • Trotz des frühen Auftretens der Fähigkeit bedarf es einige Zeit, sie bewusst kontrollieren und einsetzen zu können. Es ist unwahrscheinlich, dass angehende Jugendliche bereits über genug Körperkontrolle und -verständnis verfügen, ihr Erscheinungsbild über längere Zeit verändern zu können.
      • Daraus geht hervor, dass es nicht unmöglich ist, sich die Fähigkeit zu eigen zu machen. Wie alle Verwandlungszauber bedarf es unzähliger Übungsversuche und einem hohen Maß an Konzentration, sein Äußeres gezielt verändern zu können. Daraus geht hervor, dass Ganzkörperverwandlungen eine Königsdisziplin in dieser Verwandlungsart darstellt, während es in den ersten Jahren des bewussten Verwandelns wohl lediglich bei beschränkten, vereinzelten Formverwandlungen von Körperteilen bleibt und es darum meist erst nach Abschluss der Schule möglich ist gravierende Änderungen, wie eben eine Ganzkörperverwandlung, erfolgreich vorzunehmen.
      • Fehlverwandlungen sind daher nicht auszuschließen und mit Sicherheit auch nicht einfach wegzustecken. Starker Muskelkater in den zu verwandelnden Stellen oder andere Schmerzempfindungen sind oft der Fall.
      • Sowohl das Aufrechterhalten einer Verwandlung über längeren Zeitraum, als auch eine Rückverwandlung kosten einiges an Energie und Konzentration. Häufig kann es also sein, dass ein kurzer Moment der Unachtsamkeit bereits dazu führen kann, zum natürlichen Auftreten zurück zu gelangen. Selbst einfache Ablenkungen während Gesprächen könnten schon ein Auslöser für die Rückverwandlung sein. (Stellt euch vor, ihr würdet euch mit der einen Hand auf dem Kopf klopfen, während ihr mit der anderen Hand über euren Bauch kreist, während ihr versucht, ein aktives Gespräch zu führen/den Alltag zu bestreiten.)
      • Selbst die erfahrensten, ältesten und trainiertesten Metamorphmagi erfahren gefühlsbedingte Verwandlungen in unvorhersehbaren, hoch emotionalen Momenten und Situationen. Die Kontrolle über sich und seinen Körper zurückzuerlangen ist ebenfalls von dem eigenen Können abhängig.
      • Es kann durchaus vorkommen, dass ein sehr junger Metamorphmagus sich eher darauf konzentriert unkontrollierte Verwandlungen zu vermeiden und auftretende Patzer rückgängig zu machen, als das er sich mit dem Erlernen von der tatsächlichen Kontrolle über seine Fähigkeit auseinander setzt. Das spätere Erlernen in höherem Alter kann dadurch erschwert werden.
      • Traumatische Ereignisse beeinflussen die Nutzbarkeit der Fähigkeit. Es ist also möglich, dass sich ein Metamorphmagus für längere Zeit nicht verwandeln kann. (Als Beispiel hierfür: Nymphadora Tonks nach Sirius Black's Tod.)


      Besondere Einschränkungen
      • Ein Metamorphmagus kann lediglich sein äußeres Erscheinungsbild verändern. Das Verändern der Gestalt in einer Weise, die einen größer und/oder muskulöser aussehen lässt, führt also nicht zu einer tatsächlichen Erhöhung der vorhandenen Kraft. Zu extreme Abweichungen vom gewohnten Körperbau können allerdings ohne entsprechende Übung zu Koordinationsproblemen führen - man nimmt mehr Platz ein als vorher oder betrachtet die Umgebung aus einem ganz anderen Winkel, die Arme und Beine sind viel länger/kürzer, etc.
      • Ein erfahrener Metamorphmagus zu sein bedeutet nicht automatisch, ein guter Schauspieler zu sein. So ist es also nicht vorausgesetzt, dass sich durch die körperliche Verwandlung auch die Stimmlage, Gangart, Gestik oder das allgemeine Verhaltensmuster verändert. Man muss sich also nicht nur auf die Verwandlung selbst konzentrieren, sondern gleichzeitig auch auf davon unabhängige Aspekte zusätzlich achten, wie zum Beispiel, dass man seine Stimme (nicht mithilfe der Fähigkeit) höher/tiefer stellen muss.
      • Animagi sind in der Lage, ihre gesamte Körperstruktur zu verändern und sich in ein bestimmtes Tier zu verwandeln. Man könnte behaupten, dass Metamorphmagi nun in der Lage sein sollten, ihre Körperstruktur in jede beliebige Richtung zu verändern. Dies ist nicht der Fall. Es ist möglich, vereinzelte, tierische Formen anzunehmen, jedoch nicht, den gesamten Knochen- und Körperbau derartig zu verändern.
      • Eine Verwandlung des ganzen Körpers in eine gänzlich andere Form lässt sich mit dem Porträtieren eines Menschen vergleichen: Ein Gesicht originalgetreu aufs Blatt zu bekommen, ist äußerst schwierig und bedarf oft vieler Verbesserungen und Feinschliffen; den Rest des Körper komplett außer Acht gelassen. Dies ist zu übertragen auf die Ganzkörperverwandlung eines Metamorphmagus in einen anderen Menschen. Änderungen des Geschlechts (genauer: der geschlechtsspezifischen Körperteile) stellt hierbei daher die Königsdisziplin dar, da es ungemein schwer ist, sich diese Veränderung bildlich vorzustellen und vor Augen zu haben. Einfacher ist es beispielsweise, nur die Gesichtspartien zu verändern, um sich nicht noch auf eine Verwandlung des restlichen Körpers konzentrieren zu müssen.


      Gesellschaftliche Aspekte
      • Im Gegensatz zu Werwölfen oder Animagi müssen Metamorphmagi sich nicht im Zaubereiministerium registrieren lassen. Es besteht zwar die Möglichkeit der Meldung, ist jedoch keine verpflichtende Vorraussetzung.
      • Es ist bekannt, dass Metamorphmagi aufgrund ihrer Fähigkeit Vorteile in der Aurorenausbildung haben, besonders, wenn es um die Beschattung von Personen sowie allgemeine Verwandlungsdisziplinen geht. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Abschlussnoten von Metamorphmagi keine Rolle mehr spielen.
      • Es ist wahrscheinlich, dass begabte Metamorphmagi im Verwandlungsunterricht besser über die Runden kommen, als andere Schüler. Oft hilft der Verwandlungsunterricht allerdings auch, richtig mit der Fähigkeit umgehen zu können (im Gegensatz zu den unkoordinierten Versuchen vor der Schulzeit). (Beachtet bitte: Das bedeutet nicht automatisch, dass ihr den Kurs mit einem O abschließen werdet, nur, dass es euch potenziell leichter fallen könnte.)
      • Metamorphmagi werden aufgrund ihrer Fähigkeit im Allgemeinen nicht in der Gesellschaft herabgestuft und erfahren in der Regel eine gleichwertige Behandlung von Behörden und anderen Hexen und Zauberern. Auch unter Reinblütern gilt ihr Blut nicht als verschmutzt, sondern lediglich magisch ausgeprägter.
      • Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht dennoch Individuen gibt, welche einem Metamorphmagus mit Misstrauen oder Abscheu gegenüber stehen, weil sie deren Stand anders werten als es in der Norm üblich ist oder Angst vor dem haben, was ein Metamorphmagus ihrer Meinung nach fähig ist zu tun.



      Bei weiteren Fragen steht euch das Team sehr gerne zur Verfügung!