[Hintergrund] Bücher vs. Filme vs. RPG

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    • [Hintergrund] Bücher vs. Filme vs. RPG

      Bücher, Filme und Trivia-Informationen unterscheiden sich häufig. An mehreren Stellen haben wir im RPG bereits festgeschrieben, dass wir uns hauptsächlich nach den sieben ursprünglichen Harry Potter Bänden richten, sowie den erschienenen „Schulbüchern“ (Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind und Quidditch im Wandel der Zeiten) und für einige Bereiche auch ganz eigene Informationen irgendwann einmal von uns zusammengestellt wurden, die nun auch schon eine ganze Weile Anwendung finden.
      Informationen und Besonderheiten aus den Filmen, pottermore oder sonstigen Quellen gelten also erst einmal grundsätzlich als nicht gegeben für unser RPG, da es zu sämtlichen Filmen deutliche, logische Unterschiede gibt und pottermore-Informationen nicht jedem zur Verfügung stehen.
      Bei der Verwendung von Sonderinformationen, die nicht aus den ursprünglichen Büchern stammen, ist sich also unbedingt vorher mit dem Team abzusprechen. Ein paar deutliche Unterschiede, die auch das RPG betreffen, haben wir aber bereits für euch aufgelistet:


      alltägliche Anwendung von Magie
      Gerade in den jüngeren Harry Potter Filmen und Veröffentlichungen wird Magie recht inflationär eingesetzt. Ein lockerer Schwung aus dem Handgelenk und es gelingt einem alles, was man sich nur wünschen könnte. Im Fall der Fälle kennt die Magie keine Grenzen und eine Hexe oder ein Zauberer kann sich aus jeder (nicht-magischen) Misere irgendwie schon befreien, Essen heraufbeschwören oder ganze Häuserblocks im Sekundenbruchteil reparieren. Ganz schön einfach, oder? In den Büchern wird an einigen Stellen jedoch ausgeführt, dass das Ganze nicht ganz so einfach ist und Hexen und Zauberer auch nicht unbedingt nur übermächtig sind.
      Zu den meisten Zaubern gehört so nicht nur eine Formel, sondern eine sehr spezifische Bewegung mit dem Zauberstab, die ebenfalls für das Gelingen verantwortlich ist, selbst wenn man ungesagt zaubert.
      Außerdem kennt auch Magie Grenzen: So ist es zum Beispiel nicht möglich Dinge wie Nahrungsmittel einfach so erscheinen zu lassen, denn alles was erscheint, muss auch irgendwo wirklich vorhanden gewesen sein. Auch kann man bestimmte Rezepte magisch nur nachkochen, wenn man wirklich weiß wie sie funktionieren, ganz abgesehen davon, dass man sich dabei auch gut konzentrieren muss und auch Aufräumen via lockerem Zauberstabschwung funktioniert nur mit Übung und wenn man wirklich selbst ordentlich genug ist. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht, dass zum Beispiel Tonks daran scheitert Harrys Koffer ordentlich einzuräumen, aber davon berichtet, dass ihre Mutter mit dem richtigen Schwung und der passenden Vorstellungskraft sogar die Socken dazu bringen konnte, sich einzurollen.


      stablose Magie
      In den Filmen (ganz prominent im neuen Streifen „Phantastische Tierwesen“) gibt es mittlerweile einige Beispiele in denen Hexen und Zauberer ganz lässig ohne Zauberstab zaubern und auch auf pottermore wird dies als besonderes Fach einer afrikanischen Zauberschule aufgeführt. In den ursprünglichen Büchern wird jedoch noch explizit erklärt, dass (fast) jeder Zauberer seinen Zauberstab braucht, um Magie anzuwenden und vernünftig zu kanalisieren und danach richten wir uns auch. Eine Hexe oder ein Zauberer braucht ihren Zauberstab, um zu zaubern, abgesehen von unkontrollierten Spontanzaubern, die jedoch in erster Linie bei Kindern auftreten sollten und kleineren "Ausbrüchen". Haare können also ruhig mal einfach so wachsen oder ein Glas bei großer Wut zerspringen - das war es aber auch schon.
      Sollte ein Charakter über „stablose Magiekenntnis“ verfügen, wäre dies eine besondere Fähigkeit, die es beim Team mit angemessenem Nachteil zu beantragen und vor allen Dingen zu erklären gilt.


      Legilimentik
      Severus Snape erklärte uns bereits in Band 6 freundlichst, dass es sich bei der Legilimentik um einen komplexen Zauber handelt, der es einem nicht möglich macht, den Kopf des Gegenübers wie ein Buch aufzuschlagen und darin zu lesen, sondern Bilder zu sehen und Eindrücke nachzuvollziehen, die dann zu interpretieren sind. Es werden außerdem ein Zauberstab und der passende Spruch benötigt und dies gilt auch für die Legilimentik-Situation im RPG. Lediglich die Okklumentik funktioniert bei viel Übung auch ohne einen Stab in der Hand.
      Sonstige Formen des Gedankenlesens würden wieder unter die Regelung für besondere Fähigkeiten fallen.


      Apparieren
      Das Apparieren ist eine recht komplexe Angelegenheit, die nicht zu unterschätzen ist. Es ist nicht möglich einfach so nach Belieben zu Verschwinden und in einer Rauchwolke an anderer Stelle wieder aufzutauchen, sondern erfordert eine Menge Konzentration, Vorstellungskraft und vor allen Dingen ebenfalls einen Zauberstab.
      Mittels dem Seit-an-Seit-Apparieren können zwar zwei Zauberer gleichzeitig reisen, allerdings keine Gruppen; dafür würde es einen Portschlüssel brauchen.


      Duellieren
      Im Bezug auf das Duellieren gibt es im RPG zwei Aspekte zu beachten. Auf der einen Seite steht hier die magische Rechtslage, auf der anderen Seite die Ausführung des Duells. In den Harry Potter Filmen wird das Thema "Duell" lediglich zu Schauzwecken thematisiert, während in den Büchern auch bekannt wird, dass man sich um ein Internationales Duellverbotsabkommen bemüht, da es doch immer wieder zu unnötigen und schaurigen Verletzungen kommt. Was aus diesem Internationalen Duellverbotsabkommen wurde/wird, ist unbekannt, allerdings kann man gut und gerne davon ausgehen, dass sich immer noch Hexen und Zauberer darum bemühen und es tatsächlich verboten ist zu Ehrenduellen mit potentiell tödlichem Ausgang zu fordern oder diese abzuhalten. Inwiefern das in manchen Kreisen beachtet wird oder eine Strafverfolgung überhaupt effektiv möglich ist, ist fraglich. Für Zaubererverhältnisse ist dieses Verbot außerdem relativ "jung".
      Von dem Duellierverbot nicht betroffen sind jedoch Duellierclubs und Sport- und Schauduelle. Diese zielen immerhin auch nicht auf einen tödlichen Ausgang ab und finden (meistens) in gesichertem Rahmen statt.
      Auch bei der Ausführung eines Duells gibt es gerade in den späteren Harry Potter Filmen einige Unterschiede zu den Büchern. Bei einem Duell nach den Büchern gibt es einige ganz formale Regeln zu befolgen und weiterhin wird sich nicht nur wild mit Lichtblitzen beschossen oder ein Kampf auf einem einzigen "Lichtblitz" ausgetragen, sondern es folgt tatsächlich eine Abfolge von Flüchen und Zaubern, die pariert werden müssen. Eine Verkettung der Zauberstäbe entsteht in der Regel nur bei verschwisterten Stäbe oder unter anderen besonderen Umständen.

      Werde mein kleiner Bruder!